Torwart-Rochade in Hofkirchen/M.

Die TSU Hofkirchen/M. tat sich im letzten Herbst schwer, sammelte in der Hinrunde der Bezirksliga Nord nur zehn Punkte, kam als Zwölfter ins Ziel und war von der "Roten Laterne" nur aufgrund der besseren Tordifferenz gertrennt. Die Wiesinger-Elf war zuversichtlich, den Abstiegskampf zu meistern und wollte eine ordentliche Rückrunde absolvieren, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber auch im oberen Mühlviertel ein jähes Ende.

 

"Eine für alle Vereine zufriedenstellende Entscheidung war nicht möglich"

"Wir waren in der Abstiegszone, deshalb war die Annullierung der Saison aus unserer Sicht eine positive Entscheidung, bei den Aufstiegsaspiranten ist aber genau das Gegenteil der Fall. Für die Verantwortlichen war es unmöglich, eine für alle Vereine zufriedenstellende Lösung zu finden. Da viele Klubs nicht zufrieden sind, kann man von einer fairen Entscheidung nicht sprechen. Aber der ÖFB hat nun einmal so entschieden, demzufolge ist dieser Beschluss zui akzeptieren", erklärt Sektionsleiter Martin Pirkelbauer. "Den Top-Teams wurde die Aufstiegschance genommen, es ist aber reichlich Zeit vorhanden, die Enttäuschung zu verarbeiten. Auch wenn sich viele Vereine eine Punktemitnahme gewünscht hätten, war für diese Option für mich nie ein Thema, denn bei einer neuen Meisterschaft müssen alle Mannschaften unter den gleichen Voraussetzungen starten, demzufolge kann es nicht sein, dass schon vor der Saison Punkte am Konto stehen".

 

Planmäßiger Saisonstart?

Nach einer langen Pause nahmen die Mühlviertler am 18. Mai den Betrieb wieder auf. "Wir haben bis Mitte Juni trainiert und nehmen, nach einer zweieinhalbwöchigen Pause, am kommenden Mittwoch die Vorbereitung in Angriff. Die Freude ist auch bei uns groß, das ein normales Mannschaftstraining wieder möglich ist", so Pirkelbauer. "Wenn man am 1. Juli beginnt und sechs Wochen trainiert, sollte einem planmäßigen Saisonstart, Mitte August, nichts im Wege stehen. Die definitive Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen, es sieht aber ganz danach aus, als sollten erstmals alle Ligen - von der Regionalliga bis zu den 2. Klassen - am selben Wochenende die Punktejagd starten".

 

Neuer Torwart - oberes Tabellendrittel im Visier

Peter Wiesinger trägt bei der TSU seit zweieinhalb Jahren die Verantwortung und schwingt in Hofkirchen weiterhin das Trainerzepter. Da Florian Gahleitner zu seinem Stammverein nach Kirchberg/Donau zurückkehrt, muss der Coach mit einer neuen Nummer eins in die Saison gehen. Mit Klaus Aichbauer, der beim Ligakonkurrenten aus Lembach aktiv war, steht ein neuer Torwart zur Verfügung. "Zwischen Aichbauer und Thomas Schörgenhuber ist der Kampf ums Einser-Leiberl eröffnet, wird sich in der Vorbereitung zeigen, wer in der neuen Saison zwischen den Pfosten steht", meint der Sektionsleiter. "Wir verfügen über einen qualitativ hochwertigen Kader und planen darüberhinaus keine Transfers. In einer Übertrittszeit kann sich aber immer etwas Überraschendes bzw. Interessantes ergeben", möchte Martin Pirkelbauer Transfers nicht grundsätzlich ausschließen. "Wir waren im Vorjahr Vierter, sind im Herbst aber bis auf den zwölften Platz durchgereicht worden, weshalb wir zur nötigen Konstanz finden wollen. Auch wenn unsere Liga traditionell ebenso ausgeglichen wie gefährlich ist, ist eine erneute Präsenz im Abstiegskampf nicht unser Anspruch, möchten in der Tabelle wieder nach oben kletten und uns im Bereich des oberen Drittels bewegen".

 

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