„Bei uns bekommen die Spieler kein Geld!“ – Haibachs Obmann Christoph Schlager im Interview

UFC Haibach ob der Donau darf zweifelsohne als Vorzeigeverein in der Bezirksliga Nord bezeichnet werden. Es ist ein Mix aus kontinuierlicher Arbeit, hochtalentierten Akteuren und einem erfahrenen Trainer, der bedingt, dass man nun schon seit einigen Jahren ein etabliertes Team in genannter Spielklasse ist – eine Entwicklung, mit welcher in dieser Art und Weise nach dem Aufstieg 2015 nicht unbedingt zu rechnen war. Ligaportal.at sprach mit Obmann Christoph Schlager.

 

Ligaportal: Aktuell scheint ihr im gesicherten Tabellenmittelfeld auf. Wie beurteilen Sie den bisherigen Saisonverlauf?

Schlager: „Wir haben seit Beginn mit einigen Ausfällen zu kämpfen. In diesem Zusammenhang sind etwa Thomas und Lukas Leidinger zu nennen. Mit Thomas Bürger, der jetzt Sektionsleiter ist, hat zudem ein wichtiger Spieler vor der Saison aufgehört. Aktuell kommt noch dazu, dass ein Akteur in Quarantäne ist. Wir haben verstärkt junge Spieler eingebaut. Man sieht, dass sie Potential haben. Das ist sehr positiv. Unser Ziel ist, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Dahingehend sind wir auf einem guten Weg.“

Ligaportal: Wie sieht die Vereinsphilosophie Haibachs konkret aus?

Schlager: „Wir setzen grundsätzlich auf eigene Spieler und zahlen kein Geld. Wenn es aber Akteure gibt, die unbedingt bei uns spielen wollen, erhalten sie natürlich die Möglichkeit. Vor drei Jahren kam etwa Oliver Dieplinger vom Nachbarort St. Agatha. Er hatte nun schon Angebote aus Grieskirchen oder Peuerbach. Vorerst bleibt er aber gottseidank bei uns. Florian Falkner wechselte im Sommer 2019 aus Eferding zu uns. Er war aber schon einmal hier. Im vergangenen Sommer kam dann Tobias Wiesinger aus Hartkirchen. Alle drei genannten Spieler sind sehr talentiert und wichtig für uns.“

Ligaportal: Oliver Dieplinger und Florian Falkner präsentierten sich bislang sehr torgefährlich. Der routinierte Armin Pumberger komplettiert ein durchschlagskräftiges Offensivtrio. Welchen Wert haben die drei für das Team?

Schlager: „Armin Pumberger hat enorm viel für diesen Verein geleistet. Er ist schon etwas verletzungsanfällig, weil er nicht mehr der Jüngste ist. An einem guten Tag ist er aber immer noch brandgefährlich und wir hoffen, dass er uns noch ein bis zwei Jahre erhalten bleibt. Oliver Dieplinger ist lauffreudig und extrem ehrgeizig. Man merkt, dass er höher spielen will – etwa in der Oberösterreich-Liga. Florian Falkner ist in technischer Hinsicht ein Top-Spieler. Teilweise ist er noch etwas unbeständig. Auch er hat aber das Potential für weiter oben.“

Ligaportal: Trainer Gerhard Ecker und UFC Haibach – das scheint seit nunmehr über drei Jahren sehr gut zu passen. Wie beurteilen Sie seine Arbeit?

Schlager: „Er ist ein Trainer von der ruhigeren Sorte. Er verfügt über viel Erfahrung in der Bezirksliga und trainiert auch im Leistungszentrum mit jungen Talenten. Gerhard hat eine sehr gute Ausbildung. Die Trainingsinhalte und seine Spielanalysen sind top. Er geht auch den Weg mit den jungen Akteuren konsequent. Ich denke, dass es ihm hier sehr gut gefällt.“

Ligaportal: Nach Lembach an diesem Wochenende bekommt man es noch mit den Teams aus Hellmonsödt und Altenberg zu tun. Wie schätzen Sie das Restprogramm ein?

Schlager: „Lembach ist natürlich ein ganz starker Gegner. Wir gehen mit hoher Motivation in dieses Derby und haben nichts zu verlieren. Das Heimspiel gegen Hellmonsödt ist sehr wichtig. Wenn wir das gewinnen, hätten wir die 18 Punkte erreicht, womit wir schon sehr zufrieden wären. Zum Abschluss geht es gegen die heimstarken Altenberger. Das ist kein leichter Gegner.“


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