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„In der Landesliga wurden vielen Spielern die Grenzen aufgezeigt!“ – Lembachs Obmann Robert Dietl im Interview

Zweifelsohne gehört die Union 1947 Lembach zu den konstantesten Teams der Bezirksliga Nord. Nach dem Landesliga-Abstieg 2018 gelang zwei Mal in Folge der Vizemeistertitel. Aktuell scheint man auf dem guten dritten Rang auf – in Schlagdistanz zum Spitzenreiter aus Freistadt. Eine alsbaldige Rückkehr in eben genannte Spielklasse wird nicht als Muss angesehen. Es handelt sich hierbei um einen Aspekt, der als mögliche Erklärung für zweierlei Tendenzen herangezogen werden kann: Die Mannschaft agiert weitestgehend ohne Druck, zeigt oftmals berauschenden Fußball. Die letzte Konsequenz, den absoluten Killerinstinkt lässt man jedoch immer wieder vermissen. Ligaportal.at sprach mit Obmann Robert Dietl.

 

Ligaportal: Im Herbst gelangen 21 Punkte aus elf Partien. Welche Bilanz ziehen Sie?

Dietl: „Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden damit. Wir sind eine spielerisch gute Mannschaft. In dieser Hinsicht haben wir sehr gute Leistungen gezeigt. Zum Teil hat uns aber der 100%ige Wille, die letzte Konsequenz gefehlt.“

Ligaportal: Es ist ungewiss, wie viele Spiele im Frühjahr noch ausgetragen werden können. Wie beurteilen Sie vor diesem Hintergrund Lembachs Aufstiegschancen?

Dietl: „So wie es jetzt aussieht, haben wir nicht gerade die besten Karten, dass wir am Schluss ganz vorne stehen. Julbach und Freistadt sind die Favoriten. Wenn der Aufstieg gelingt, ist das natürlich super. Wenn das nicht der Fall ist, haben wir trotzdem unser Ziel erreicht, nämlich vorne dabei zu sein. Wir werden unsere Struktur nicht großartig verändern, um aufzusteigen.“

Lembach Astrid Ecker

Ligaportal: 2017/18 wart ihr schon einmal in der Landesliga. Schlussendlich habt ihr den Klassenerhalt klar verfehlt. Wo liegen die größten Unterschiede zwischen der Bezirks- und der Landesliga?

Dietl: „Das war ein enttäuschendes Jahr. Vielen Spielern wurden in der Landesliga die Grenzen aufgezeigt. Du brauchst einfach eine ganze Saison Top-Leistungen, um dort bestehen zu können. In der Landesliga gibt es sehr gute Einzelspieler, die ein Match entscheiden können. Zudem ist das Tempo höher. Wir hatten damals im körperlichen und läuferischen Bereich Defizite.“

Ligaportal: Wie sieht es mit Wintertransfers aus? Habt ihr schon etwas fixiert?

Dietl: „Wir haben nichts Großartiges geplant. Wichtig ist, dass wir unser Torwartproblem lösen konnten. Wir haben nun endlich einen zweiten Torhüter verpflichtet. Bernhard Bötscher kam von Walding. Das ist eine gute Lösung für die nächsten Jahre.“

Ligaportal: Stefan Hinterleitner ist eine prägende Figur im Spiel Lembachs. Im Herbst traf er satte zwölf Mal. Wie wichtig ist er für die Truppe?

Dietl: „Stefan ist seit einem Jahrzehnt einer unserer wichtigsten Spieler. Obwohl sein Alter fortgeschritten ist, ist er nach wie vor ehrgeizig und topfit – fitter als viele Jüngere. Wir hoffen, dass er noch ein Jahr dranhängt. Schön langsam müssen wir uns aber nach einem adäquaten Ersatz umsehen. Ob dieser aus den eigenen Reihen kommt, wird sich zeigen. Es ist aber klar, dass so ein Spieler schwer zu ersetzen ist.“

 

Fotocredit: Astrid Ecker

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