Trainerwechsel bei der DSG Sportunion Altenberg – Neo-Coach Erwin Seyr im Interview

Nach dem verdienten Aufstieg in die Bezirksliga Nord bekam die DSG Sportunion Altenberg den raueren Wind, der in dieser Spielklasse zweifelsohne weht, umgehend zu spüren. Vom untersten Tabellendrittel konnte man sich seit erwähntem Erfolgserlebnis 2019 nie wirklich distanzieren. Das schlug sich auf die Stimmung innerhalb der Truppe nieder, was dem nunmehrigen Ex-Coach Joachim Sommer in gewisser Weise zum Verhängnis wurde. Kurz vor Weihnachten ging man mit ihm getrennte Wege. Mit Erwin Seyr scheint man einen aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung im Nachwuchsbereich des Vereins geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Ligaportal.at sprach mit dem neuen Übungsleiter.

 

Ligaportal: Wie ist der Wechsel auf der Trainerbank abgelaufen?

Seyr: „Mit Joachim Sommer hat es anscheinend nicht mehr so gepasst. Der Verein wollte etwas Neues. Sie haben mich gefragt und ich musste das dann noch kurz mit meiner Familie absprechen. Dann habe ich zugesagt. Ich habe hier 20 Jahre gespielt und war 14 Jahre im Nachwuchs tätig. Zudem habe ich die Kampfmannschaft schon einmal interimistisch betreut. 80% der Spieler habe ich bereits im Nachwuchs trainiert. Ich kenne die Mannschaft also gut.“

Ligaportal: Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer neuen Truppe?

Seyr: „Das oberste Ziel ist natürlich, dass wir nicht absteigen. In dieser Situation wird das nicht einfach. Zudem sollen die Spieler wieder Freude am Fußball haben. Diese ist in letzter Zeit etwas abhandengekommen, wie ich in Gesprächen mit den Akteuren erfahren habe. In Zukunft wollen wir uns dann im Mittelfeld der Tabelle festigen. Ich will eine aggressive Mannschaft haben und in spielerischer Hinsicht Fortschritte sehen.“

Ligaportal: Wie wichtig ist die Bezirksliga für den Verein?

Seyr: „Falls wir absteigen, geht die Welt nicht unter. Grundsätzlich ist die Bezirksliga aber schon optimal für uns. Wir agieren nur mit Einheimischen. Im Nachwuchs spielen wir oft in der Leistungsliga gegen Top-Gegner. Wir haben also einen guten Unterbau. In spielerischer Hinsicht passt die Bezirksliga besser zu so einer extrem jungen Mannschaft.“

Ligaportal: Wie geht es den Spielern aktuell mit dem Heimtraining? Wie motiviert sind sie?

Seyr: „Sie sind jetzt schon seit längerer Zeit im Heimtraining und haben damit noch mit dem ehemaligen Trainer angefangen. Ich habe dann den Trainingsplan noch etwas verändert. Die Spieler absolvieren ihre Läufe und stellen die Ergebnisse in unsere WhatsApp-Gruppe, sodass ich das gut kontrollieren kann. Natürlich ist es schon etwas zäh. Die Spieler wollen schließlich mit dem Ball arbeiten.“

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