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TSU Hofkirchen/M.: "Wollen Kader breiter aufstellen"

Nach einem zwölften bzw. achten Platz in den coronabedingt abgebrochenen Saisonen präsentierte sich die TSU Hofkirchen/M. in der Bezirksliga Nord auch in der abgelaufenen Meisterschaft in der unteren Tabellenregion. Nach einem grottenschlechten Herbst mit nur neun gesammelten Punkten, konnten sich die Mannen von Trainer Peter Wiesinger, der seit vier Jahren die Verantwortung trägt, im neuen Jahr steigern und kam letztendlich als Zehnter ins Ziel. "Wir haben die katastrophale Hinrunde analysiert und dann an den richtigen Schrauben gedreht. Auch wenn wir den Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag fixieren konnten, haben wir in der Frühjahrs-Tabelle immerhin den fünften Rang belegt", erklärt Sportchef Martin Pirkelbauer.

 

Anständige Rückrunde - Probleme in der Offensive

Die Hofkirchener sammelten im Frühjahr beachtliche 21 Zähler, wenngleich die TSU in den letzten vier Partien sieglos blieb und sich mit drei Unentschieden in Folge in die Sommerpause verabschiedete. Während nur sechs Mannschaften weniger Gegentore kassierten, durften lediglich die beiden Absteiger aus Haibach und Ottensheim weniger Treffer bejubeln. "Wir haben nur 31 Tore erzielt  und wissen, dass in der Offensive der Schuh am stärksten drückt. Wir haben zahlreiche Chancen kreiert, sind jedoch an deren Verwertung gescheitert. Im Winter war es schwierig, einen Stürmer zu verpflichten, zudem gab es keine Garantie, dass ein neuer Angreifer das Offensivproblem löst. Wir haben die Ruhe bewahrt und andere Dinge ausgemerzt - die Steigerung in der Rückrunde hat uns am Ende Recht gegeben", so Pirkelbauer, der sich über fünf Heimsiege freuen konnte, in der Fremde fuhr die Wiesinger-Elf nur zwei "Dreier" ein.

Zufriedenheit hält sich in Grenzen

Während der gesamten Saison schwebten die Hofkirchen in Abstiegsgefahr, in Runde 25 konnte das Abstiegsgespenst aber endgültig in die Flucht geschlagen werden. "Da wir über einen guten Kader verfügen, sind wir mit ganz anderen Erwartungen in die Saison gestartet und wollten uns in der oberen Hälfte der Tabelle präsentieren. Auch wenn es im Frühjahr über weite Strecken gepasst hat, hält sich die Zufriedenheit in Grenzen. Inzwischen haben wir die Meisterschaft bereits abgehakt und schauen auch nicht mehr zurück", meint der Sportchef.

Kapitän wechselt in die 2. Klasse - neue Spieler im Anflug

Mit Andreas Plöderl steht der etatmäßige Kapitän nicht mehr zur Verfügung. "Aus familiären Gründen möchte Andreas kürzer treten. Er wohnt in St. Peter am Wimberg und wechselt darum zur dortigen Union in die 2. Klasse", begründet Martin Pirkelbauer den Abgang des Kapitäns. "Auch wenn unser Personal über eine gewisse Qualität verfüpt und zudem junge Spieler im Frühjahr Talentproben abgelegt haben, wollen wir unseren Kader breiter aufstellen und haben aus diesem Grund mit zwei, drei jungen Kickern bereits Gespräche geführt. Fix ist noch nichts, im Sommer wird sich aber etwas tun."

Top-Sechs-Platz erwünscht

In Hofkirchen möchte man das Abstiegsgespenst in naher Zukunft nicht mehr antreffen. "Die letzte Saison ist abgeschlossen und erledigt. Wir verschwenden an eine erneute Präsenz im Abstiegskampf keinen Gedanken, sondern richten unseren Blick nach vorne. Wir sind zuversichtlich, an die anständige Frühjahrssaison anknüpfen zu können und wollen uns in der kommenden Meisterschaft von Beginn an von den hinteren Plätzen fernhalten. Wir sind inzwischen der längstdienende Verein in unserer Liga und wollen uns in der neuen Punktejagd von der besten Seite zeigen. Ich denke, dass das Erreichen der oberen Tabellenhälfte ein realistisches Ziel ist und streben einen Top-Sechs-Platz an", gibt der Sportchef die Richtung vor.

 

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