SV Freistadt nimmt Relegation ins Visier

Nach einer mäßigen Rückrunde kam der SV Freistädter Bier in der vergangenen Saison als Fünfter ins Ziel. In der aktuellen Spielzeit der Bezirksliga Nord verzeichneten die Mühlviertler einen klassischen Fehlstart, fanden nach einem Trainerwechsel - Christian Weilguny folgte Eric Rössl nach - aber in die Spur, starteten eine tolle Serie und beendeten die Hinrunde am vierten Rang. "Nachdem ich die Mannschaft übernommen hatte, ist es ausgezeichnet gelaufen, wenngleich wir am Limit und viele Spiele eng waren. Aber wir konnten uns eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das neue Jahr verschaffen und nehmen uns für die entscheidende Phase der Meisterschaft viel vor", erklärt der Neo-Coach, dem derzeit ein akuter Bandscheibenvorfall zu schaffen macht.

 

Nach klassischem Fehlstart mit toller Siegesserie

Nach einem Fehlstart mit drei Niederlagen am Stück und ohne erzielten Treffer sowie dem Wechsel auf der Trainerbank, startete der SVF durch und holte unter Neo-Coach Weilguny aus sieben Partien 19 Punkte. Nach dem jähen Ende der Erfolgsserie - gegen Aufsteiger Oepping setzte es eine 1:5-Klatsche - feierten die Freistädter zum Herbstausklang in Wartberg den achten Saisonsieg. "Bei meinem Debüt mussten wir uns im Derby gegen St. Oswald unglücklich geschlagen geben, dann ist es aber perfekt gelaufen. Leider war gegen Oepping das Spielglück nicht auf unserer Seite und mussten eine empfindliche Niederlage einstecken. Hätten wir auch dieses Match gewonnen, was durchaus möglich gewesen wäre, wären wir als Zweiter in die Pause gegangen", trauert der Trainer einer besseren Platzierung nach. 

Beeindruckende Stärke auf fremden Plätzen

Der Tabellenvierte feierte drei Heimsiege und konnte in den sechs bisherigen Auswärtsspielen sogar fünf "Dreier" einfahren. "Auf die imposante Auswärtsstärke sind wir besonders stolz, dafür ist in den Heimspielen Luft nach oben vorhanden. Aber grundsätzlich ist es egal, wo man die Punkte sammelt, Hauptsache man holt sie", meint Christian Weilguny. Jeweils vier Mannschaften durften mehr Treffer bejubeln bzw. kassierten weniger Gegentore. "Am Beginn der Saison hat es nicht gut ausgesehen, letztendlich sind wir mit dem Abschneiden aber zufrieden und haben mit den ingesamt 25 ergatterten Punkten die Chance auf ein Mitmischen im Aufstiegskampf gewahrt", so Weilguny.

Mögliche Abgänge - Ausschau nach Verstärkungen

Nach der Corona-Pause richtet der SV Freistadt am 13. Januar wieder die traditionellen Hallen-Bezirks-Meisterschaften aus. Drei Tage später startet die Weilguny-Elf in die Vorbereitung. Beim Trainingsauftakt wird vermutlich ein veränderter Kader anzutreffen sein. Nach einem Kreuzbandriss steht Tomas Lorenc im neuen Jahr nicht zur Verfügung. Auch beim zweiten Legionär aus Tschechien, Ondrej Svoboda, stehen die Zeichen auf Abschied. "Wir sind seit geraumer Zeit auf der Suche nach Verstärkungen und haben auch schon mit möglichen Kandidaten gesprochen, bislang aber lediglich Absagen erhalten. Wir halten aber weiterhin Ausschau nach neuen Spielern und hoffen, dass wir im Winter den einen oder anderen Kicker verpflichten können", sagt der Trainer, der mit seinen Mannen in den Semesterferien eine Reise in die Steiermark antreten und in Miesenbach bzw. Strallegg ein Trainingslager abhalten wird.

Präsenz im Aufstiegskampf erwünscht

Die Mühlviertler überwintern am vierten Rang und sind vom Zweitplatzierten aus St. Oswald nur durch einen einzigen Punkt getrennt, darum liebäugelt man in Freistadt insgeheim mit dem Erreichen der Relegation. "Wir nehmen uns für das neue Jahr viel vor, werden in der Rückrunde versuchen, in der Tabelle auf den zweiten Platz zu klettern und hätten gegen eine mögliche Relegation nichts einzuwenden", erklärt der Coach, der von einer möglichen Frühjahrsmüdigkeit nichts wissen möchte. "Auch wenn die Mannschaft in den vergangenen Jahren im Herbst zumeist stärker war als im Frühjahr, wollen wir uns in der zweiten Meisterschaftshälfte von der besten Seite zeigen und im Aufstiegskampf ein ernstes Wort mitreden".


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