Schwertberg: "Irgendwann mussten wir einmal verlieren"

altaltDer achte Spieltag der Bezirksliga Nord wurde am Freitag gleich mit dem Top-Spiel ASKÖ figarouno Pregarten gegen ASKÖ Schwertberg eröffnet. Die auf dem heimischen Kunstrasen in dieser Saison noch ungeschlagene und ungemein starke Ganser-Elf empfing mit Schwertberg eine Mannschaft, die in den ersten sieben Runden noch keine Niederlage hinnehmen musste. Doch wie schon vor zwei Wochen - im Derby gegen Wartberg/Aist - blieben die "Big Points" erneut in Pregarten.


Ebenso wie für beide Mannschaften war es auch für die annähernd 500 Zuschauer ein Geduldsspiel. Die Gästeelf von Trainer Richard Grammer zog ihr bewährtes, knackiges Defensivkonzept durch und ließen kaum Pregartner Möglichkeiten zu. Ohne den am Knie verletzten Michal Meduna und den gesperten Johannes Mistlberger gingen die Hausherren mit Respekt in die Partie und dementsprechend auch kein Risiko ein. So bekamen die Zuschauer kaum Strafraumszenen zu sehen. Der einzige Höhepunkt in der ersten Halbzeit war nach rund 25 Minuten ein Lattenschuss von Murat Kaba.alt

Im zweiten Durchgang erhöhten die Pregarnter etwas den Druck, ohne jedoch ihre Defensive zu vernachlässigen. Trotz einer optischen Überlegenheit kam die Ganser-Elf auch weiterhin kaum zu echten Chancen. So entschieden am Ende Distanzschüsse diese Partie. Nach 73 Minuten versenkte Pregartens Kapitän Bojan Markovic aus rund 25 Metern einen Freistoß im Gästetor. Nur sieben Minuten später die endgültige Entscheidung: Schwertbergs Schlussmann Niklas Rimser, der in der vergangenen Saison noch in Pregarten tätig war, schlug sich einen weiten Ball von Markovic ins eigene Tor. In der Nachspielzeit ließ Kaba die heimischen Fans noch einmal jubeln und fixierte den 3:0-Erfolg des ASKÖ Pregarten, der mit dem fünften Saisonsieg für zumindest 21 Stunden die Tabellenführung übernehmen konnte.

Klaus Brandstetter (Sportchef ASKÖ Pregarten): "Für uns war es ein ungemein wichtiges Spiel, wir durften unter keinen Umständen verlieren und wären sogar mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Die Mannschaft hat sehr diszipliniert agiert, die Geduld nicht verloren und in der zweiten Halbzeit einfach mehr getan als der Gegner. Deshalb war der Sieg auch verdient."

Richard Grammer (Trainer ASKÖ Schwertberg): "Unser Defensivkonzept ist 70 Minuten lang aufgegangen, dann haben wir aber durch drei Distanzschüsse die Gegentore kassiert. Es ist schade, da es eigentlich ein typisches 0:0-Spiel war, aber irgendwann mussten wir ja einmal verlieren. Das Spiel wird abgehakt und in der kommenden Woche wieder fleißig trainiert."


Günter Schlenkrich

Foto: www.foto-miesenberger.com / www.tsuwartbergaist.com

 

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