Union Vorderweißenbach gibt in Wartberg 2:0-Führung aus der Hand

Zum Auftakt der 17. Runde der Bezirksliga Nord bekamen die Zuschauer in der Begegnung zwischen der TSU Wartberg/Aist und der Union Vorderweißenbach ein packendes Match zu sehen. Die im Frühjahr noch ungeschlagenen Gäste sahen bereits wie die Sieger aus, die Mühleder-Elf musste nach einer 2:0-Führung aber zum bereits dritten Mal in diesem Jahr mit dem Gegner die Punkte teilen. Zwei Wochen nach einer 0:3-Heimpleite gegen Ottensheim und einem erneut klaren Rückstand zeigten die Wartberger Moral und konnten einen Punkt ins Trockene bringen.

 

Offener Schlagabtausch, aber keine Tore in Halbzeit eins

An die 300 Besucher bekamen im Aiststadion in den ersten 45 Minuten einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Heyss ging es munter hin und her, agierten beide Mannschaften erfrischend offensiv und begegneten sich mit offenem Visier. In einem packenden Match fehlten nur die Tore. Während auf Seiten der Hausherren Paul Hametner, Martin Ziegler und Daniel Ennikl gute Chancen nicht nutzen konnten, brachten die Vorderweißenbacher Martin Silmbrod oder Dominik Lehner in aussichtsreicher Position den Ball nicht im Kasten unter. Das Spiel hätte zur Pause auch 2:2 stehen können, die starken Tormänner, Bernhard Weiss bzw. Michael Birngruber, hielten mit tollen Paraden ihr Gehäuse jedoch sauber.


 

Gäste nützen drückende Überlegenheit zu 2:0-Führung

Nach dem Wechsel spielte zunächst nur noch eine Mannschaft. Die Gästeelf von Trainer Alois Mühleder übernahm sofort die Initiative, hatte Spiel und Gegner fest im Griff und konnte zwei von mehreren Chancen nützen. Zuerst war es Silmbrod, der nach einer zu kurz abgewehrten Ecke den Ball gekonnt annahm und mit einem trockenen Flachschuss in den Maschen versenkte. Nach 70 Minuten die vermeintliche Vorentscheidung, als Silmbrod alleine vor Goalie Weiss auftauche, das Leder uneigennützig quer legte und Andre Hauzenberger, der im Winter von Bad Leonfelden nach Vorderweißenbach gewechselt war und in der Rückrunde bislang ausgezeichnete Leistungen ablieferte, keine Mühe hatte, auf 0:2 zu stellen.

 

Hametner-Elf findet plötzlich ins Spiel und gleicht aus

Das Spiel war eigentlich entschieden, doch plötzlich zeigten die Wartberger eine Reaktion. Nach einem Einwurf von Jakob Steinkellner kam Paul Hametner, der beim 5:1-Sieg im Hinspiel einen Doppelpack geschnürt hatte, an den Ball, tanzte zwei Gegenspieler aus und erzielte den Anschlusstreffer. Dieses Tor war die Initialzündung zur Wartberger Schlussoffensive. Die Mannen von Coach Leopold Hametner erarbeiteten sich nun Chance um Chance. In Minute 85 war es Gernot Frauenhuber, der nach einer Ecke am zweitern Pfosten goldrichtig stand und zum 2:2 einköpfte. In den Schlussminiuten hätten die Hausherren das Spiel beinahe gedreht, doch Lukas Schmutz und Paul Hametner konnten Möglichkeiten auf das Siegtor nicht verwerten. So endete eine intensive und packende Partie mit einem 2:2-Unentschieden.

 

Stimmen zum Spiel:

Leopold Hametner, Trainer TSU Wartberg/Aist:
"In der ersten Halbzeit und der Schlussviertelstunde haben wir eine ausgezeichnete Performance abgeliefert und zum ersten Mall in diesem Jahr Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste zumindest eine Klasse stärker und hatten den Sieg eigentlich schon in der Tasche. Doch plötzlich haben wir ins Spiel gefunden, uns reihenweise Chancen erarbeitet und hätten das Match fast noch gewonnen. Das wäre des Guten dann aber doch zu viel gewesen."

Alois Mühleder, Trainer Union Vorderweißenbach:
"Wir sind in der Rückrunde noch ungeschlagen, momenten sehr gut in Form und hätten das Spiel gewinnen müssen. Nach dem 2:0 waren wir uns der Sache aber vielleicht zu sicher und haben etwas nachgelassen. Auch wenn wir zwei Punkte haben liegen lassen und uns in der aktuellen Situation nur Siege wirklich weiterhelfen, sehe ich aufgrund der aktuellen Leistungsstärke meiner Mannschaft den kommenden Spielen zuversichtlich entgegen."

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