USV St. Oswald/Freistadt muss nach 1:2-Niederlage in Putzleinsdorf weiter zittern

Während sich die DSG Union Putzleinsdorf in den vergangenen Wochen vor einem möglichen Abstieg bereits gerettet hat, ging es auch für den USV Peugeot Reindl St. Oswald/Fr. etwas bergauf, auch wenn das Spiel am vergangenen Wochenende in Ottensheim knapp verloren ging. Auch an diesem Wochenende gab es für die Meister-Elf in Putzleinsdorf nichts zu holen. So müssen die St. Oswalder nach der 2:1-Niederlage bei der Pelzeder elf weiter um den Klassenerhalt in der Bezirksliga Nord - powered by Intersport Pötscher zittern.

 

 

Bessere Putzleinsdorfer führen verdient zur Halbzeit

Aus den ersten 15 Minuten gibt es eigentlich nichts zu berichten, war es zu Beginn der Partie eher ein Warmlaufen und auf beiden Seiten nicht wirklich etwas los. Im Anschluss nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und kamen zu ersten gefährlichen Situation. Die Gäste igelten sich zu sehr hinten ein und versuchten aus einer gesicherten Defensive über Konter zum Erfolg zu kommen, jedoch meist ohne Gefahr. Es dauerte bis zur 32. Minute ehe die heimischen Fans zum ersten Mal jubeln durften. Torjäger Christian Reiter ließ sich ins Mittelfeld fallen und anspielen, schickte im Anschluss den jungen Julian Aigelsdorfer auf die Reise, der eine Flanke Richtung zweite Stange brachte. Dort war Clemens Peer postiert, der perfekt in den Rückraum köpfte, wo sich Martin Pulec das Leder mit der Brust annahm und volley zum 1:0 in die Maschen schoss - ein mustergültiger Angriff der Pelzeder-Elf. Nur wenige Minuten später folgte der zweite Streich der Gastgeber und wieder ging es über die rechte Seite. Clemens hob den Ball über die Verteidigung zur Mitte auf Christian Reiter, der alleine auf Goalie Dominik Lindner zulaufend, nicht lange fackelte und den Ball direkt über den Keeper hinweg ins Tor hob. Da von den Gästen in der ersten Halbzeit kaum etwas für die Offensive kam, ging es auch mit der verdienten Führung für Putzleinsdorf in die Kabinen.

 

St. Oswald kommt heran - Putzleinsdorfer Sieg aber nie gefährdet

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Hausherren die wesentlich aktivere Mannschaft und hatten gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit einige gute Möglichkeiten. Unter anderem scheiterten allerdings Robert und Clemens Peer aus aussichtsreichen Positionen. In der 58. Minute wagten sich dann auch einmal die Gäste in die Offensive und kamen prompt zum Anschlusstreffer. Nach einem Stanglpass von der Seit rasierte ein Putzleinsdorfer Verteidiger den Ball, Miroslav Kucera sagte "Danke" und schloss zum 2:1 ab. Das wars aber auch schon wieder mit den Offensivbemühungen der Gäste, denn auch im weiteren Verlauf des Spiels dominierten die Hausherren. Viele gute Chancen wurden jedoch vergeben. Entweder war bei Goalie Dominik Lindner Endstation oder die Abschlüsse fielen zu ungenau aus. Nichts desto trotz brachten die Hausherren den Sieg sicher nach Hause und gewannen letztlich Hochverdient mit 2:1. Für St. Oswald/Fr. könnte es jetzt noch einmal ganz eng werden im Kampf um den Klassenerhalt. Mit zwei Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr auf dem Konto als die direkte Konkurrenz steht den Mühlviertlern ein Endspiel gegen Kefermarkt ins Haus.

 

Gerhard Pelzeder, Trainer DSG Union Putzleinsdorf:

"In der Anfangsphase war eigentlich nichts los, nach etwa 15-20 Minuten übernahmen wir aber das Kommando. Besonders das erste Tor war super herausgespielt. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir jede Menge Chancen. Ich denke es waren mindestens fünf 100 %ige Torchancen und alle haben auf das dritte Tor gewartet, doch wie schon so oft im Frühjahr haben wir die Tore einfach nicht gemacht. Bei den Gästen hatte man irgendwie das Gefühl, dass sie zwar wollten aber nicht wirklich konnten."

 

 

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