ASV Bewegung Steyr: "Machen Transfer-Wahnsinn nicht mit"

In der vergangenen Saison kam der ASV Mayr Bau Bewegung Steyr nur als Vorletzter ins Ziel und hätte eigentlich den Weg in die 1. Klasse antreten müssen. Doch aufgrund der Rückreihung von Vorwärts 1b erhielt der ASV in der Relegation eine zweite Chance. Diese wussten die Steyrer zu nutzen und schafften mit einem 6:0-Derbysieg gegen Amateure den Klassenerhalt. In der aktuellen Meisterschaft der Bezirksliga Ost bilanzierten die Mannen von Trainer Velibor Maric nach sechs Runden ausgeglichen, ehe eine Niederlagenserie den ASV Bewegung an Ende der Tabelle spülte und die "Rote Laterne" im Winter auf der Ennsleite leuchtet.

 

Solidem Start folgte Niederlagenserie - nur 12 ASV-Treffer

Die Maric-Elf verzeichnete in den ersten sechs Runden je drei Siege und Niederlagen und stand zu diesem Zeitpunkt auf dem achten Platz. Die folgenden sieben Spiele gingen jedoch allesamt verloren, weshalb die Steyrer als Schlusslicht überwintern. "Zum einen haben uns im Sommer einige Spieler verlassen, und zum anderen hatten wir im Herbst mit Verletzungen und Sperren zu kämpfen, hat der kleine Kader diese Ausfälle nicht verkraftet. Dass Potenzial vorhanden ist, hat der Saisonstart gezeigt und waren zunächst ganz gut dabei", erklärt Sektionsleiter Michael Keta, der sich über zwei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr der Nachzügler nur einen "Dreier" ein. Währen die Kicker aus Asten mehr Gegentore kassierten, traf die Maric-Elf nur zwölf Mal ins Schwarze, stellt der ASV Bewegung die schwächste Offensive der Liga. "Die Liga ist wesentlich stärker geworden. Es ist bedenklich, welche Spieler bei anderen Klubs kicken, geht die Identifikation mit dem Verein zunehmend verloren. Auch wenn wir in Abstiegsgefahr überwintern, halten wir am Aufbau einer jungen Mannschaft fest", so Keta.

 

Neue, junge Spieler im Anflug

Mit dem Ungarn Adam Arvai, der wieder in seine Heimat zurückkehrt, steht ein Spieler im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung. "Wir wollen den Kader breiter aufstellen und junge, hungrige Spieler holen. Es wurden bereits vielversprechende Gespräche geführt, fix ist aber noch nichts", kündigt der Sektionsleiter fünf, sechs mögliche Zugänge an. "Wie andere Vereine wollen auch wir uns verstärken, aber nur mit Maß und Ziel und machen den Transfer-Wahnsinn nicht mit".

 

Intensiver und spannender Abstiegskampf

In Steyr wird im Winter quasi durchtrainiert, bittet Coach Maric in der Woche zwei Mal zum Training. Mitte Januar wird die offizielle Vorbereitung in Angriff genommen. Da man vor Ort auf Kunstrasen und auch in der Halle trainieren kann, verzichtet der Nachzügler auf ein Trainingslager in der Ferne. Auch wenn die Maric-Elf als Schlusslicht überwintert, hat der ASV die Hoffnung auf den Klassenerhalt längst noch nicht aufgegeben. "In der Tabelle liegt das Feld eng beisammen, ist selbst die obere Hälftre nicht allzu weit entfernt. Der Ligaverbleib ist ein realistisches Ziel, um das Vorhaben realisieren zu können, muss uns aber so rasch wie möglich die Trendwende gelingen", weiß Michael Keta. "Sollten wir tatsächlich den Weg in die 1. Klasse antreten müssen, streben wir in der nächsten Saison den sofortigen Wiederaufstieg an. Aber daran denken wir derzeit nicht und glauben an unsere Chance".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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