Nach drei Abgängen, SK Asten auf der Suche nach Verstärkungen

In der vergangenen Saison absolvierte der SK Kornspitz Asten eine ansprechende Rückrunde und sicherte am letzten Spieltag den Klassenerhalt. In der aktuellen Meisterschaft der Bezirksliga Ost kam der SKA zunächst nicht auf die Beine, nach einem Trainerwechsel - Peter Öllinger folgte Rainer Grammer nach - konnten Kapitän Wilhelm Gönner und Co. mit einem starken Finish überzeugen und hielten mit zwei Siegen auf der Zielgeraden die Chance auf den Ligaverbleib am Leben. Mit lediglich sechs Punkten am Konto zieren die Astener jedoch das Ende der Tabelle.

 

Katastrophaler Fehlstart - gutes Finish

Nach einem kapitalen Fehlstart mit nicht weniger als zehn Niederlagen waren die Astener eigentlich schon abgestiegen, auf der Zielgeraden gab der SKA mit Siegen in Ansfelden und gegen Bad Hall jedoch ein Lebenszeichen. "Den bisherigen Saisonverlauf können wir nicht wirklich erklären und wissen nicht, warum wir zehn Spiele in Folge verloren haben. Genauso wenig können wir den Aufschwung in den letzten Spielen gegründen, wenngleich Neo-Trainer Öllinger ausgezeichnete Arbeit leistet", erklärt Sektionsleiter Thomas Leonhardsberger. Das Schlusslicht traf am wenigsten oft ins Schwarze und kassierte zudem die meisten Gegentore. "Da die Tabelle bekanntlich nicht lügt, überwintern wir nicht zufällig als Letzter. Nach den ersten acht, neun Runden haben wir mit der Saison eigentlich schon abgeschlossen, nach den beiden  Siegen lebt die Hoffnung aber wieder und blicken dem neuen Jahr vorsichtig optimistisch entgegen. Auch wenn wir im Sommer einige Leistungsträger verloren haben und die Abgänge nicht kompensieren konnten, hätten wir mit einer derart schlechten Hinrunde nicht gerechnet. Nach der Steigerung auf der Zielgeraden sehen wir aber wieder Licht am Ende des Tunnels."

 

Drei frixe Abgänge - auf der Suche nach Verstärkungen

Peter Öllinger wird auch im neuen Jahr des Zepter schwingen, vermutlich erhält der Coach jedoch einen Trainer zur Untersützung. Schon jetzt steht fest, dass der Nachzügler mit Islambek Muminov, Manuel Hörtenhuber und Sandro Köck nicht mehr plant. "Diese Akteure waren im Herbst kaum dabei und stehen im neuen Jahr nicht mehr im Kader. Aktuell sind wir auf der Suche nach möglichen Verstärkungen und haben auch schon mit einigen Spielern gesprochen, Konkretes hat sich bislang aber nicht ergeben. Wichtig ist vor allem, dass wir den von anderen Vereinen umworbenen Marco Radovonovic, der zehn unserer 14 Tore erzielt hat und unsere Lebensversicherung ist, halten können", so Leonhardsberger.

 

Richtungweisender Rückrundenstart

Bereits am 9. Januar wird in Asten das Training wieder aufgenommen. "Aufgrund der neuen Soccer-Halle finden wir ausgezeichnete Bedingungen vor und können uns gut vorbereiten. Aus diesem Grund verzichten wir auf ein Trainingslager in der Ferne", weiß der Sektionsleiter. Obwohl der SKA mit dem Rücken zur Wand steht, stirbt auch in Asten die Hoffnung zuletzt. "Auch wenn es alles andere als einfach wird, werden wir versuchen, die Klasse erneut zu halten. Wir müssen im Frühjahr eifrig Punkte sammeln und die bestmögliche Platzierung erreichen. Wie die Vergangenenheit gezeigt hat, darf man die Hoffnung nie aufgeben", spricht Thomas Leonhardsberger den SK Vorwärts Steyr an, der als Zweitliga-Letzter nicht absteigen musste. "Der Klassenerhalt hängt vom Start ab. Gelingt es uns, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen bzw. kommen wir rasch in die Gänge, ist noch einiges möglich. Starten wir jedoch ähnlich schlecht wie im Herbst, wird es bald finster".

 

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Günter Schlenkrich

 

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