Union Mitterkirchen: "Das zweite Jahr nach einem Aufstieg ist das schwierigste"

Für die Union Mitterkirchen bekam das erfolgsreichste Jahr der Vereinsgeschichte im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack. Die Maurer-Elf feierte 2019 in der 1. Klasse Nord-Ost den Meistertitel, mischte nach dem Aufstieg die Bezirksliga Ost auf und krönte sich zum Herbstmeister. Die Machländer wollten den sensationellen Lauf im Frühjahr fortsetzen, liebäugelten insgeheim mit dem Durchmarsch in die Landesliga und nahmen sich auch für die entscheidende Phase des Landescups viel vor, aufgrund der Corona-Pandemie musste jedoch die Saison abgebrochen und auch der Cup frühzeitig beendet werden, weshalb die Union letztendlich mit leeren Händen dastand.

 

"Die Entscheidung muss man akzeptieren"

"Natürlich wäre ein erneuter Aufstieg eine tolle Sache gewesen, zudem hat der Verein im Frühjahr mit einem warmen Geldregen spekuliert. Denn sowohl die Relegation, als auch der eine oder andere Cup-Fight waren ein mögliches Szenario. Aufgrund der Corona-Krise ist es dann aber ganz anders gekommen. Der Beschluss des ÖFB-Präsidiums hat uns in keiner Weise in die Karten gespielt, in einer außergewöhnlichen Situation muss man jedoch die Annullierung der Saison akzeptieren. Zudem ist die Entscheidung durch die Statuten gedeckt, wenngleich das Regelwerk nicht coronatauglich ist", erklärt Trainer Udo Maurer.

 

Intensive Vorbereitung

Nach der Öffnung der Sportplätze hat die Union, wie viele andere Vereine, die Entwickliung abgewartet und nicht sofort den Betrieb wird aufgenommen. "Wir haben bewusst zugewartet und erst am gestrigen Montag das Training wieder aufgenommen. Wir bereiten uns nun sechs, sieben Wochen auf die neue Saison vor und gehen davon aus, dass die Meisterschaft spätestens Ende August gestartet wird. Da wir seit siebeneinhalb Monaten kein Pflichtspiel bestritten haben, messen wir der aktuellen Vorbereitung eine ganz besondere Bedeutung bei", so Maurer.

 

Je zwei Zu- und Abgänge

Dem (inoffiziellen) Herbstmeister stehen mit Fabian Brunner (Naarn) und Daniel Kranzer (Arbing) zwei neue, junge Mittelfeldspieler zur Verfügung. Florian Friedl hingegn hat den Verein Richtung Naarn verlassen, auch mit Patrick Aichberger plant man in Mitterkirchen nicht mehr. "Sollte sich nicht etwas Interessantes bzw. Überraschendes ergeben, ist unser Transferprogramm abgeschlossen. Da sich das Personal nur geringfügig verändert hat, sind wir weiterhin gut aufgestellt, wenngleich der Kader nicht der größte ist", ist der Coach zufrieden und blickt der neuen Saison mit Spannung entgegen. "Ich denke, dass im Unterhaus einige Überraschungen zu erwarten sind, zumal die Vereine mit der Corona-Krise unterschiedlich umgegangen sind. Zudem ist es spannend, wie den Spielern die Umstellung von der langen Pause auf den Spiel- und Meisterschaftsbetrieb gelingt", meint Udo Maurer. "Nach dem tollen letzten Jahr wollen wir auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen. Aber auch auf uns trifft eine alte Fußballweisheit zu, wonach das zweite Jahr nach einem Aufstieg das schwierigiste ist. Demzufolge legen wir die Latte auf eine moderate Höhe und streben eine Präsenz zwischen den Plätzen fünf und neun an".

 

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