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Union Leonding: "Wünschen uns eine weitgehend sorgenfreie Saison"

In den coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften der Bezirksliga Ost war die Union Carlovers Leonding als Vorletzter bzw. Elfter weit unten in der Tabelle zu finden. Auch in der abgelaufenen Saison machte der Klub unliebsame Bekanntschaft mit dem Abstiegsgespenst und sammelte in der Hinrunde nur mickrige neun Punkte. Nach einem Trainerwechsel, Markus Fuchsjäger übernahm im Winter die Verantwortung, zeigte im Frühjahr der Pfeil in die richtige Richtung. Auch wenn die letzten drei Partien verlorengingen, holte die Union im Frühjahr 18 Zähler und brachte den Klassenerhalt frühzeitig in trockene Tücher. "Nach der Hinrunde hat es nicht gut ausgesehen, im Frühjahr ist es dann aber sehr gut gelaufen und konnten den Ligaverbleib vorzeitig sichern. Danach war die Luft heraußen", begründet Gerald Trummer, der seit Winter als Sportlicher Leiter das Sagen hat, die Niederlagenserie am Saisonende.

 

Vorne und hinten mit Problemen

Die Leondinger feierten vier Heimsiege und fuhren in der Fremde drei "Dreier" ein. Die Fuchsjäger-Elf traf 37 Mal ins Schwarze, lediglich die Absteiger aus Aschach und Asten durften weniger Treffer bejubeln. Auch in der Defensive hatte der Elftplatzierte mit Problemen zu kämpfen und kassierte happige 64 Gegentore - nur im Kasten von Schlusslicht Asten schlug es öfter ein. "Auch wenn wir alleine in den letzten drei Spielen, als die Saison schon gelaufen war, zwölf Tore kassiert haben, haben wir in Summe zu viele erhalten und wissen, wo der Hebel anzusetzen ist. Aber auch vorne ist es nicht immer wunschgemäß verloren. Aber die Zeiten, als die Union eine Torfabrik bzw. Marijo Koparan der Torgarant war, sind leider vorbei", so Trummer. "Aber letztendlich haben wir das Ziel erreicht und die Klasse gehalten. Zudem waren die Leistungen im Frühjahr in Ordnung, ist es gelungen die Mannschaft zu stabilisieren".

Ein Heimkehrer und mögliche weitere Verstärkungen

In den vergangenen Jahren war Anu Khonsoongnoen in Traun und bei Donau Linz aktiv, nun kehrt das 28-jährige Leondinger Eigengewächs wieder zu seinem Stammverein zurück. "Die Freue über seine Rückkehr ist groß. Anu`s Qualitäten stehen außer Frage, zudem konnte er in den letzten Jahren Erfahrungen in höheren Ligen sammeln", weiß der Sportchef. "Die Suche nach weiteren Verstärkungen ist weit fortgeschritten, sollten in absehbarer Zeit ein Innenverteidiger und ein Stürmer bei uns landen. Erfreulich ist, dass es uns gelungen ist, den Kader zu halten und hoffen, dass mit den Zugängen die Mannschaft über den Sommer etwas stärker wird". Ümit Nuredini, der vermutlich nach Ansfelden wechselt, ist in der neuen Saison nicht mehr dabei.

Sicheres Mittelfeld der Tabelle im Visier

Nach durchwachsenen Jahren möchte sich die Union Leonding in der kommenden Meisterschaft von der unteren Tabellenregion fernhalten. "Ich denke, dass unser Kader über erhebliches Potenzial verfügt  und die Qualität für die Bezirksliga vorhanden ist. Der Plan ist, an die gute Frühjahrssaison anzuknüpfen und wollen in der neuen Saison mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben", blickt Gerald Trummer vorsichtig optimistisch in die Zukunft. "Wir wünschen uns eine weitgehend sorgenfreie Saison und wollen uns im sicheren Mittelfeld der Tabelle bewegen. Aus heutiger Sicht wäre es vermessen, mehr zu erwarten, ist eine Präsenz im Vorderfeld absolut kein Thema".

 

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