SPV Kematen-Piberbach/Rohr: "Wollen so rasch wie möglich die 30-Punkte-Marke knacken"

Die SPV Kematen-Piberbach/Rohr blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Die Traunviertler waren zuletzt in der 1. Klasse Ost aktiv, eroberten dort in der vergangenen Saison mit stolzen 60 Punkten am Konto den Vizemeistertitel, setzten sich in der Relegation gegen Allhaming/Weißkirchen durch und begleiteten den Meister aus Windischgarsten in die Bezirksliga. Die Spielvereinigung kam einen Stock höher gut an, war von Beginn an konkurrenzfähig, sammelte in der Hinrunde der Bezirksliga Ost immerhin 17 Zähler und überwintert in ihrer ersten Bezirksliga-Saison seit rund 25 Jahren als Achter in der Mitte der Tabelle. "Wir haben gewusst, dass uns ein harter Kampf erwartet, wollten im Herbst aber 15 Punkte sammeln und konnten dieses Vorhaben realisieren. Wir sind mit dem bisherigen Abschneiden überaus zufrieden, aber auch im neuen Jahr wird es nicht einfach", erklärt Trainer Andreas Hintersteiner.

 

Gelungener Start und erfolgreicher Endspurt

Der Aufsteiger kam gut aus den Startblöcken und blieb in den ersten drei Runden ungeschlagen. Auch auf der Zielgeraden überzeugte die Hintersteiner-Elf und ergatterte in den letzten beiden Partien des Jahres vier Punkte. Von den acht Spielen dazwischen konnte die SPV nur zwei gewinnen und zog vier Mal den Kürzeren. "Wir sind in der neuen Liga gut angekommen und haben einen ordentlichen Start hingelegt. Auch danach ist es nicht schlecht gelaufen, der Herbst war jedoch von einem ständigen Auf und Ab geprägt", so Hintersteiner, der 24 Treffer bejubeln konnte - nur vier Teams trafen öfter ins Schwarze. Zudem kassierten sechs Mannschaften mehr Gegentore. "Aufgrund unserer starken Offensive waren wir zuversichtlich, eine gute Rolle spielen zu können und konnten die Erwartungen erfüllen. Auch hinten hat es über weite Strecken ganz gut funktioniert, wenngleich wir vielleicht ein paar Tore zu viel erhalten haben", meint der Coach.

In der Fremde noch ohne "Dreier"

14 der bislang 17 gesammelten Zähler holte die Spielvereinigung vor heimischer Kulisse, in der Fremde wartet der Aufsteiger aber ebenso wie die Kicker aus Ansfelden noch immer auf einen Dreier. "Die eigenen Plätze in Kematen und Rohr sind etwas kleiner als jene der Konkurrenten und tun uns darum daheim etwas leichter. Auch wenn in der Fremde Luft nach oben vorhanden ist, stehen immerhin 17 Punkte am Konto und haben uns bislang ordentlich präsentiert. Es wäre sogar mehr möglich gewesen, im einen oder anderen Match fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück", spricht Andreas Hintersteiner die Spiele gegen Amateure Steyr und Mitterkirchen an, als sein Team einen Sieg vor Augen hatte, in der Nachspielzeit aber jeweils den Ausgleich kassierte.

Ein Rückkehrer - Trainingslager in Kroatien

Am morgigen Montag starten die Kicker aus Kematen und Rohr in die Vorbereitung und bestreiten am 28. Jänner am Kunstrasen in Weißkirchen gegen Mit-Aufsteiger Windischgarsten das erste Testspiel. In den Semesterferien wird in Medulin ein Trainingslager abgehalten. Die Reise nach Kroatien wird auch Dominik Herzog antreten, der Defensivspieler kehrt von Neuhofen/Krems wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Nach dem ordentlichen Herbst besteht kein Grund, den Kader zu verändern, zudem rücken einige Talente nach. Somit sehen wir uns nicht nach Verstärkungen um, sind im Winter keine weiteren Zugänge und auch keine Abgänge zu erwarten", ist der Trainer mit seinem bewährten Personal zufrieden.

Primärziel Klassenerhalt

Die Traunviertler überwintern in der Mitte der Tabelle, die gefährliche Zone ist aber nur wenige Punkte entfernt. "Aufgrund der ungemein ausgeglichenen Liga ist eine intensive und packende Rückrunde zu erwarten. Sollte das Frühjahr für uns einen ähnlichen Verlauf nehmen wie die Hinrunde, wären wir zufrieden. Wir wissen aber, dass uns eine schwierige zweite Meisterschaftshälfte erwartet. Wir haben uns im Sommer den Aufstieg erkämpft und wollen unbedingt in der Liga bleiben. Demzufolge geht es vor allem darum, so schnell wie möglich die 30-Punkte-Marke zu knacken und das sichere Ufer zu erreichen", so Hintersteiner. "Aufgrund der in der Tabelle eng beisammenliegenden Mannschaften kann es auch den einen oder anderen Platz nach oben gehen, unser Primärziel ist jedoch der Klassenerthalt und wollen um den Ligaverbleib wenn möglich nicht bis zum Schluss zittern müssen".

 

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