ATSV Stadl-Paura: "Alles hat gestimmt, nur das Ergebnis nicht"

Nach sechs Siegen am Stück musste sich der ATSV CAFE LUNA Stadl-Paura in der Vorwoche in Gschwandt mit einem glücklichen 3:3-Unentschieden zufrieden geben. Im Heimspiel gegen den SK Bad Wimsbach zählte für den Tabellenführer der Bezirksliga Süd nur ein Sieg, um mit einem sicheren Vorsprung zum "Spiel des Jahres" nach Thalheim reisen zu können. Doch die Mannschaft von Trainer Albert Kabashi rutschte im Maximilian-Pagl-Stadion aus und kassierte im neunten Heimspiel die erste Niederlage.

Stadl-Pauras Trainer musste auf Goran Lalic und Manuel Seemann verzichten. Zudem waren der in der letzten Woche kränkelnde Rene Pürimayr, sowie Julian Friedl (Zehenbruch) nicht topfit. Dennoch ging der Favorit bereits in der Anfangsphase programmgemäß durch Goalgetter Genadi Petrov in Führung. Doch die Gäste, die nach dem Derby-Sieg gegen Steinerkirchen mit breiter Brust angereist waren, antworteten nur wenige Minuten später mit dem Ausgleichstreffer durch Torjäger Szilveszter Bori.

In der zweiten Halbzeit wollten die Stadlinger unbedingt den Sieg, waren auch drückend überlegen und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Die Offensivabteiling ließ jedoch die besten Möglichkeiten ungenützt, zwei Mal war allerdings auch Pech dabei, als Elvis Ramakic und Petrov nur Alumiunm trafen. Und so kam es, wie es kommen musste: Abermals war es Bori, der zu Beginn der Schlussviertelstunde mit seinem 15. Saisontreffer die Sensation perfekt machte und den 2:1-Auswärtssieg des SK Bad Wimsbach fixierte. Während sich die Mannschaft von Trainer Karl Rabelsberger wohl bereits entscheidend von der Abstiegszone entfernen konnte und am Samstag Bad Goisern empfängt, ist der Vorsprung des ATSV Stadl-Paura bis auf einen einzigen Punkt geschmolzen. Am Samstag kommt es nun zum Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams der Liga, wenn die Kabashi-Elf beim Verfolger in Thalheim zu Gast ist.

Albert Kabashi (Trainer ATSV Stadl-Paura): "Wir haben eine tolle Vorbereitung absolviert, seit dem Frühjahrsstart aber mit Verletzungen zu kämpfen. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat gegen Bad Wimsbach alles gegeben und auch sehr gut gespielt. Alles hat gestimmt, nur das Ergebnis nicht. Wir konnten zahlreiche Chancen nicht verwerten und sind für diese Nachlässigkeit bitter bestraft worden. Natürlich ist das Spiel in Thalheim ein ganz wichtiges. Wir sind zwar nach wie vor Tabellenführer und wollen am Samstag auch punkten, doch der Druck liegt bei Thalheim. Denn der Klub, der nicht nur kräftig in neue Spieler investiert, sondern zuletzt auch einen Tainerwechsel vollzogen hat, will unbedingt aufsteigen. Die Reinmayr-Elf geht als Favorit in dieses Match."


Günter Schlenkrich

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