Frankenburg: Auf eigenem Platz eine Macht

altaltNeben dem 13. Juni 2010 - am letzten Spieltag der 1. Klasse Süd konnte mit einem Sieg in Rüstorf der Meistertitel fixiert werden - ist beim TSV Frankenburg auch der 17. Mai 2009 in bester Erinnerung. Denn vor über 15 Monaten bezog die Elf rund um Spielertrainer Sandor Nagy auf eigenem Platz die letzte Niederlage (1:2 gegen den nunmehrigen Zweitklassler SK Kammer). Es folgten im Georg Kettl Stadion 16 Spiele und ebenso viele Siege. Dabei kassierten die Frankenburger insgesamt nur sieben Gegentore.

Zum Saisonauftakt der Bezirksliga Süd bekam auch der WSC Hertha die imposante Heimstärke der Nagy-Elf zu altspüren. Der Vizemeister der Vorsaison wollte den Aufsteiger in die Schranken weisen und spielte von Beginn an nach vorne, wurde aber schon nach wenigen Minuten kalt erwischt. Mit dem ersten Angriff erzielte Harald Winter nach tollem Zuspiel von Sebastian Burgtstaller das 1:0. Der Favorit war keineswegs geschockt und verzeichnete auch mehr Spielanteile, kam aber gegen die überaus konsequente und starke Defensive der Heimischen kaum zu zwingenden Torchancen.

Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Durchgang wenig. Als die heimischen Fans in Minute 57 das 2:0 bejubeln konnten, war die Partie entschieden. Ein Freistoßknaller von Kornel Müller aus gut und gerne 35 Metern wurde von der Welser Mauer vorbei am unglücklich reagierenden Torwart Philipp Gräff abgelenkt. Danach geriet der Aufsteiger nicht mehr in Gefahr und hätte sogar noch höher gewinnen können. So hatte nach rund 75 Minuten der eingewechselte Spielertrainer Nagy bereits den Gästegoalie umspielt, brachte den Ball aber nicht im leeren Tor unter. Somit feierte der TSV Frankenburg mit einem 2:0-Erfolg den 16. Heimsieg in Serie und weihte die vom Bauunternehmen Schmid gesponserten schwarz-weißen Dressen dementsprechend ein.alt

Hans Peter Kaiser (Sektionsleiter TSV Frankenburg): "Der Gegner hat stark begonnen, doch das frühe Führungstor hat uns in die Karten gespielt. Mit der Aufgabe ist die Mannschaft gewachsen und konnte mit der nach wie vor vorhanden Euphorie dem Favoriten ein Bein stellen. Wir sind aber Realisten und wissen, dass mehr als ein guter Platz im Mittelfeld der Tabelle nicht möglich sein wird. Schon am Samstag steht die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm, geht es zum Derby nach Zipf. Und das ist eine ganz andere Partie. Denn während wir auf dem heimischen, sehr großen Platz die spielerischen Vorzüge ausspielen können, tun wir uns auf kleineren Plätzen, wie jenem in Zipf, wesentlich schwerer. Andererseits konnten wir das letzte Auswärts-Derby mit 1:0 für uns entscheiden."


 

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