Thalheim zieht Reißleine

altNachdem man in der vergangenen Saison mit spektakulären Transfers für Aufsehen gesorgt hatte, den Meistertitel in der Bezirksliga Süd aber nicht erringen konnte, kehrt die Union Thalheim nun wieder zu ihren Wurzeln zurück, wurden bei der Generalversammlung die Weichen für die Zukunft gestellt. "Nach reiflicher Überlegung habe ich die Reißleine ziehen müssen. Unser Hauptsponsor wollte einach zu viel. Das können und wollen wir in Thalheim nicht, also haben wir uns vom Geldgeber getrennt", erklärt Sektionsleiter Robert Junek.

Nach zahlreichen Aktivitäten in der Vorsaison wollte der Sponsor weitere fünf prominente Spieler verpflichten und Geld in eine Lizenz für die Regionalliga investieren. „Spätestens da ist mir klar geworden, dass wir in eine Dimension kommen, die ich und der Verein nicht verantworten und auch als reiner Amateurverein nicht finanzieren können. Weil Alternativen vom Sponsor abgelehnt wurden, blieb nur eine sofortige Trennung“, so Junek weiter.

Die Wahl der Funktionäre verlief bei der Generalversammlung weniger überraschend. Der langjährige Obmann, Franz Slezak, hatte schon vor Monaten angekündigt, dass er aufgrund gesundheitlicher Probleme nach 14 Jahren als Obmann aufhören wird. Zum neuen Obmann wurde einstimmig Wolfgang Weingartner und zu seinen Stellvertretern Dragan Nedeljkovic und Yilmaz Sinirtas gewählt. Neben Robert Junek als Sektionsleiter wurden die Thalheimer Legenden Thomas Oelschlägel und Karl Klement als sportliche Leiter installiert. Sie beginnen sofort mit der Arbeit, um eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, die sich in der Bezirksliga etablieren kann.

Neben Trainer Hannes Reinmayr haben bislang acht Spieler den Verein verlassen: Sascha Zoni (Sattledt), Herbert Linimair (Regau), Roman Dirisamer (Steinhaus), sowie Martin Dollinger, Hannes Danninger, Tobias Klein, Liridon Abdullahu und Ismir Jamakovic. "Der eine oder andere weitere Abgang ist noch möglich. Natürlich wollen wir neue Spieler verpflichten. Großartige Aktivitäten sind aber nicht notwendig, da der Kader im Frühjahr ohnehin zu groß war und wir zudem - auch nach den Abgängen der Stars - eine starke Mannschaft haben", weiß Robert Junek.

Ab sofort schwingt in Thalheim Esad Mahmutovic das Trainerzepter. "Er hat zuletzt unser U18-Team betreut. Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass wir künftig vermehrt wieder auf die eigene Spieler bauen", so Junek. "Aufgrund der zahlreichen Abgänge ist der Meistertitel in der kommenden Saison kein Thema. Wir sind aber überzeugt, dass wir uns in der Liga weiterhin gut präsentieren werden und streben zumindest einen Platz im Mittelfeld der Tabelle an", gibt der Sektionsleiter die Richtung vor. Mit dem Trainingsauftakt am 18. Juli startet die runderneuerte Mannschaft der Union Thalheim in die neue Saison.



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