Hertha Wels: "Haben einen starken Kader"

"Nach dem tragischen Tod von zwei jungen Spielern rückte der Sport in den Hintergrund und war die Saison für uns vorzeitig gelaufen", erklärt Wolfgang Stary, Trainer des WSC Hertha, der in der Bezirksliga Süd den fünften Rang belegte und nur durch einen einzigen Punkt von einem Podestplatz getrennt war. "Wir wollten Dritter werden und haben das Saisonziel nicht erreicht, richten den Fokus aber bereits auf die kommende Meisterschaft."

Der Kader des Welser Traditionsvereins, der 2012 sein 100-jähriges Jubiläum feiert, hat sich über den Sommer einigermaßen verändert. So stehen dem Coach sechs neue Spieler zur Verfügung: Danijel Vukadin und Patrick Hadler (beide FC Wels), Philipp Schölmberger (SC Marchtrenk), Elvis Ramakic (ATSV Stadl-Paura), Philipp Stary (Weißkirchen 1b) und Edis Nadarevic, der einst bei Landesligist Pichl, zuletzt jedoch in Italien tätig war. "Wir haben einen starken Kader - ich denke, die Qualität konnte mit den Transferaktivitäten angehoben werden", ist Wolfgang Stary mit den Neuzugängen zufrieden. Mit Hans-Peter Steininger (Krenglbach) könnte unter Umständen in den kommenden Tagen noch ein weiterer Akteur zum Kader stoßen.

Mustafa Botic und Dragan Marinkovic sind im Doppelpack zu Landesliga-Aufsteiger ATSV Stadl-Paura gewechselt. Zudem stehen auch Besnik Ibrahimi (Edt), sowie Sandor Maroti, Burak Erten und Mario Kavedzija nicht mehr zur Verfügung. "Der Abgang von Botic tut richtig weh, die übrigen Spieler konnten wir mehr als nur ersetzen", so Stary, der weiß, dass es mit den Einkäufen alleine nicht getan ist. "Jetzt gilt es, aus dem bestehenden Personal eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Derzeit haben wir viele Häuptlinge, sind die Indianer in der Minderheit", schmunzelt der Coach und hofft so schnell wie möglich ein starkes Kollektiv zu finden.

Wie schon in der vergangenen Saison nimmt der WSC Hertha einen Platz ganz vorne in der Tabelle ins Visier. "Wir möchten im Kampf um den Meistertitel ein entscheidendes Wort mitreden. Aber die Konkurrenz ist sehr stark, zähle ich Bad Goisern, Bad Wimsbach und Lambach zu den Favoriten. Und dann kommt meist noch eine Mannschaft dazu, die man nicht auf der Rechnung hat", erwartet der Hertha-Trainer eine spannende Meisterschaft. Heute steigen die Welser wieder ins Training ein und bestreiten bereits am Dienstag gegen Puckung ihr erstes Testspiel - am Samstag steht die Partie gegen Neuhofen/Krems auf dem Programm. "Wir müssen uns intensiv und gut vorbereiten, erwarten uns doch in den ersten beiden Runden mit Bad Goisern und Lambach bereits zwei ganz starke Gegner", hofft Stary auf einen perfekten Saisonstart.


Günter Schlenkrich

Foto: Thomas Waage

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