Frankenburg: Aufholjagd blieb unbelohnt

altAm zweiten Spieltag der Bezirksliga Süd kam es zum Derby zwischen dem ATSV Zipf und dem TSV Frankenburg. Beide Mannschaften waren in der Vorwoche gut aus den Startlöchern gekommen, sodass eine interessante Partie zu erwarten war. Und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, ging es von der ersten Minuten an ordentlich zur Sache.

Stand beim Aufsteiger in der Vorwoche beim 2:0-Heimsieg gegen Vorjahres-Viezmeister WSC Hertha noch die Null, so musste Frankenburgs Torwart Alexander Danner am Samstag in den ersten zehn Minuten gleich drei Mal hinter sich greifen. Praktisch mit dem Anpfiff gingen die Gastgeber durch einen Volley von Gerhard Haslinger in Führung. Die nächsten Minuten standen dann ganz im Zeichen von Aron Mosonyi. Aus der eigenen (!) Hälfte überhob der routinierte Ungar zunächst Goalie Danner zum 2:0 und erhöhte wenig später nach einer Ecke per Kopf auf 3:0. Das Derby schien frühzeitig entschieden. Doch nachdem sie den Schock aus den Gliedern geschüttelt hatten kamen die Frankenburger zusehends besser ins Spiel. Zwar wurde der Anschlusstreffer von Kornel Müller zehn Minuten später mit dem 4:1 durch Gerald Brandt beantwortet, doch kurz vor der Pause sorgte Dominik Kienberger mit dem 4:2 wieder für Spannung.

Nach dem Wechsel wollte es der Aufsteiger noch einmal wissen und kam schon nach wenigen Minuten durch Kapitän Bernhard Doninger zum Anschlusstreffer. Nun schien die Partie zu kippen, zumal die Zipfer dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen mussten. Die Gäste fanden die eine oder andere Chance zum Ausgleich vor, aber die Heimelf von Traaltiner Gerhard Winter hatte im Konter Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Als der Zipfer Gerhard Redlinger kurz vor Schluss mit der Ampelkarte vom Platz flog, hing der Sieg der Heimischen am seidenen Faden, doch der ATSV Zipf brachte den Vorsprung über die Zeit und stand am Ende als 4:3-Derby-Sieger fest.

Gerhard Winter (Trainer ATSV Zipf): "Wir hatten uns vorgenommen sehr aggressiv in die Partie zu gehen und den Gegner unter Druck zu setzen. Das ist uns ins eindrucksvoll gelungen. Nach der schnellen 3:0-Führung hat meine Mannschaft jedoch nachlässig agiert, zudem hat sich nach der Pause der Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht. Für die Zuschauer war es ein tolles Match, in diesem Derby war alles dabei. Gegenüber dem schlechten Start im Vorjahr sind wir heuer rasch in die Gänge gekommen. Es gibt aber noch einiges zu tun."

Foto: Helmut Klein www.picturesexklusive.com


 

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