Gschwandt: "Verzichten bewusst auf Legionäre"

Nach der Herbstsaison der Bezirksliga Süd war die Union Unis Gschwandt nur durch zwei Punkte von der Abstiegszone getrennt. Auch wenn die Meisterschaft mit drei sieglosen Spielen beendet wurde, konnte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Paulin in der Rückrunde steigern und vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Nach der einvernehmlichen Trennung von Coach Paulin hat inzwischen ein Trainer-Duo das Sagen.

"Mit dem zehnten Platz konnten unsere Erwarrtungen nicht erfüllt werden. Aber wir sind schlecht gestartet, hatten mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen und sind dann in große Schwierigkeiten geraten. Dass wir in akute Abstiegsgefahr geraten, hätten wir allerdings nicht gedacht. Umso erleichterter waren wir dann, als im Frühjahr der Pfeil wieder annähernd in die richtige Richtung zeigte", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter Peter Altmaninger. Nach der durchwachsenen Meisterschaft hat mit Manfred Waldl und Andreas Holub ein gleichberechtigtes Trainer-Duo die Verantwortung übernommen.

Neben einem Trainerwechsel hat sich im Sommer auch der Kader einigermaßen verändert. Mit Anel Sarhatlic und Fahrudin Salkic, die im Doppelpack von Absteiger Regau nach Gschwandt gewechselt sind, sowie Talent Maximilian Holzleitner (Bad Wimsbach) konnten drei Neuzugänge begrüßt werden. Mit Kristijan Skulj (Lambach), Balasz Patakfalvi (Rüstorf) und Laszlo Varga (St. Aegidi) stehen drei Spieler hingegen nicht mehr zur Verfügung. "Nach dem Abgang der beiden Ungarn haben wir bewusst auf Legionäre verzichtet und wollen künftig ausschließlich mit Spielern arbeiten, die auch unter der Woche zur Verfügung stehen. Zudem wollen wir den Talenten aus dem U18-Team eine Chance geben und sie in die Mannschaft integrieren", weiß Altmaninger.

Die bisherigen drei Aufbauspiele sind mit wechselndem Erfolg verlaufen: 2:0 gegen Vöcklamarkt 1b, 3:3 gegen Scharnstein und 0:4 gegen Landesligist Pettenbach. Am nächsten Samstag wird gegen OÖ-Ligist Gmunden getestet. "Die Vorbereitung verläuft bislang sehr gut, gehen die Spieler unter dem neuen Trainer-Duo hochmotiviert ans Werk und ist auch die Trainingsbeteiligung sehr gut", sagt Peter Altmaninger. "In der kommenden Saison wollen wir von Beginn an nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden und möchten uns in der Tabelle ein wenig weiter nach oben orientieren."


Günter Schlenkrich

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