Eisenköck entschied "VKB-Bank-Spiel der Runde"

altIm "VKB-Bank-Spiel der Runde" gab sich die Union Thalheim auf eigenem Platz im Derby gegen die Union Schachner Steinerkirchen keine Blöße. Das Team von Trainer Rald Dotter sammelte mit einem verdienten 3:0-Erfolg drei wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze in der Bezirksliga Süd. Im Mittelpunkt des Geschehens stand Stürmer Christian Eisenköck, der nach zwei vergebenen Großchancen seine Mannschaft mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße brachte.

Eisenköck avanciert zum Matchwinner
"Normalerweise hätte man mich in der Halbzeit auswechseln müssen", sagte Christian Eisenköck nach dem Derby-Sieg. Die Selbstkritik des Thalheimer Torjägers ist verständlich, denn nach einer Viertelstunde brachte er das Kunststück zuwege, den Ball aus kürzestes Distanz über das Tor zu bugsieren. "In solchen Momenten willst du als Stürmer im Erdboden versinken", so Eisenköck. Doch der 24-Jährige bewies Charakter und große Moral, denn anstatt sich aufzugeben, rackerte er unermüdlich weiter. Die Belohnung gab es dann in der zweiten Halbzeit mit zwei Toren.alt

Gute Chancen, aber keine Tore
Thalheims Trainer Ralf Dotter nahm nach dem 1:1 in der Vorwoche gegen St. Marienkirchen zwei Änderungen in der Aufstellung vor: Chrisitan Reiter-Kofler rückte in die Viererkette und Roland Ulrich sollte Eisenköck im Angriff unterstützen. Diese Taktik schien zu Beginn auch aufzugehen, denn die Heimischen deuteten immer wieder ihre Gefährlichkeit an. Im Laufe der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren einige gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt - allen voran die angesprochene Großchance von Eisenköck - vergeben wurden. Großes Pech hatte Hannes Danninger in der 39. Minute, als sein Schuss nach einer herrlichen Einzelaktion an die Stange knallte. Von den Gästen war in der Offensive hingegen wenig bis gar nichts zu sehen. Die einzige Chance vor der Halbzeit vergab Marco Gebeshuber per Kopf.

Nach Führungstor Sand im Getriebe
Im zweiten Durchgang brauchte Thalheim einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Ein Befreiungsschlag war der Führungstreffer nach rund 50 Minuten: Nach einem Eckball von Herbert Linimair behielt Eisenköck die Übersicht und spitzelte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Trotz der Führung im Rücken kam danach bei den Heimischen etwas Sand ins Getriebe. Die Gästeelf von Trainer Jürgen Schatas tauchte in dieser Phase immer wieder gefährlich vor dem Thalheimer Tor auf. Die größte Chance vergab Andreas Schoberleitner, dessen Schuss an  die Latte krachte (68.).alt

Nach Pflichtsieg schwerer Gang nach Stadl-Paura
Nur wenige Minute später schlug Thalheim eiskalt zu. Steinerkirchens Schlussmann Manuel Laher konnte einen Distanzschuss von Roland Ulrich nicht festhalten, Eisenköck war zur Stelle und staubte zum 2:0 ab. Die Entscheidung in dieser Partie. Den Schlusspunkt setzte Routiner Herbert Linimair mit einem sicher verwandelten Elfmeter in der 80. Minute. Zuvor war Hannes Danninger von Georgi Andreev von den Beinen geholt worden. Mit dem klaren 3:0-Erfolg untermauerte die Union Thalheim ihre Ambitionen, in dieser Saison ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden. Der erste Prüfstein wartet auf die Dotter-Elf am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel gegen Stadl-Paura.

Ralf Dotter (Trainer Union Thalheim): "Wir haben hochverdient gewonnen, hätten das Spiel aber schon in der ersten Halbzeit entscheiden können. Das Führungstor war vielleicht etwas glücklich, aber wir konnten den Pflichtsieg realisieren. Somit sind wir nach wie vor ungeschlagen, am nächsten Wochenende wird es aber sehr schwer in Stadl-Paura zu punkten."

Jürgen Schatas (Trainer Union Steinerkirchen): "Der Sieg von Thalheim geht in Ordnung, wenngleich wir die große Chance auf den Ausgleich hatten - und dann das Spiel vielleicht noch ganz anders verlaufen wäre. Wir stehen nach drei Runden noch ohne Punkte da, dürfen uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenngleich es am nächsten Sonntag gegen St. Marienkirchen erneut gegen einen Titelaspiranten geht. Natürlich wollen wir eine Überraschung liefern, aber unsere Punkte müssen wir im Prinzip gegen andere Gegner sammeln."

Fotos: Thomas Waage

 

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