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Bezirksliga Süd

Nach erfolgreichstem Jahr der Vereinsgeschichte, Trainer-Chaos in Schlierbach

Die 1959 gegründete Union Schlierbach blickt auf das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte zurück. In der vergangenen Saison war der Klub in der 1. Klasse Ost aktiv und eroberte den Meistertitel. Nach dem Aufstieg mischte die Union die Bezirksliga Süd auf, beendete die Hinrunde als sensationeller Zweiter und weiß in der Tabelle nur den Herbstmeister aus Bad Wimsbach vor sich. "Eigentlich wollten wir in die Gruppe Ost, inzwischen fühlen wir uns in der aktuellen Liga aber pudelwohl, ist die Gruppe Süd für uns genau die richtige. Auch wenn unsere Mannschaft in den vergangenen Jahren gewachsen ist und sich gefestigt hat, war dieser tolle Erfolg nicht zu erwarten", erklärt Sportchef Ewald Hollinger. Nach dem für Außenstehende überraschenden Ende der erfolgreichen Ära von Harald Aitzetmüller ist der Aufsteiger auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter vermeintlich fündig geworden, doch vor dem gestrigen Trainingsauftakt erteilte Dieter Aichmayr aus privaten Gründen dem Verein eine Absage. Der neue Chef-Coach ist aber bereits im Anflug und wird heute Abend der Mannschaft vorgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Tolle Siegesserie - daheim kaum zu biegen

Nach einer Auftaktpleite in Pichl feierten die Schlierbacher in den folgenden sechs Runden fünf Siege. Danach fuhr die Aitzetmüller-Elf in vier Spielen zwei weitere "Dreier" ein, musste sich aber auch zwei Mal geschlagen geben, ehe der Aufsteiger sich mit einem 4:1-Erfolg gegen Gunskirchen in die Winterpause verabschiedete. "Es war ein sensationelles Jahr. Da der Sprung in die Bezirksliga nicht mehr so schwer ist, wie noch vor einigen Jahren, haben wir uns einen Stock höher gut zurechtgefunden und freuen uns über die Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle", so Hollinger, der in sieben Heimspielen sechs Siege bejubeln durfte - die Auswärts-Bilanz hingegen ist eine negative. "Gegen Doppl haben wir den Kürzen gezogen, sind auf eigenem Platz aber schwer zu biegen und haben uns die enorme Heimstärke hart erarbeitet".

 

Torgarantie in Schlierbach - vorne und hinten

Für Statisitker ist die Union Schlierbach quasi ein "Überraschungsei". Denn obwohl der Klub als Zweiter überwintert, kassierten lediglich drei Mannschaften mehr Gegentore. "In Schlierbach gibt es zur Eintrittskarte auch eine Torgarantie. Denn in unseren 13 bisherigen Spielen sind nicht weniger als 70 Tore gefallen, mehr als fünf pro Match", schmunzelt Ewald Höllinger. Die vielen Gegentore konnte die Offensivabteilung aber mehr als nur kompensieren, traf gleich 45 Mal ins Schwarze und avancierte zur Torfrabik der Liga. Der 28-jährige Andreas Tiefenthaler hatte seine Schussstiefel besondes gut geschnürt, gab bei den gegnerischen Torleuten nicht weniger als 20 Mal seine Visitenkarte ab und durfte sich als Torschützenkönig feiern lassen". "Andreas ist ein ausgezeichneter Stürmer und hatte im Herbst einen tollen Lauf", zollt der Sportchef dem Goalgetter ein Extralob.

 

Überraschendes Ende der Aitzetmüller-Ära - holprige Trainersuche

Obwohl das 59. Jahr der Vereinsgeschichte das bislang erfolgsreichste ist, endete in der Winterpause die Ärä von Harald Aitzetmüller. "Harald war in Schlierbach viereinhalb Jahre lang überaus erfolgreich tätig und hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Doch in einer im Fußball ungewöhnlich langen Zeit haben wir uns auseinandergelebt, zudem gab es Auffassungsunterschiede. Da im Frühjahr nicht viel passieren kann, ist der Zeitpunkt für den Verein ein günstiger", begründet Hollinger die Trennung. Eigentlich sollte Dieter Aichmayr, der zuletzt im Nachwuchs von OÖ-Liga-Tabellenführer Oedt tätig war, nachfolgen, aus privaten Gründen trat der Übungsleiter das Amt aber nicht an. "Das Engagement von Aichmayr war in trockenen Tüchern, ehe er aus privaten Gründen, die ich nachvollziehen kann, uns kurzfristig aber eine Absage erteilt hat. Auch wenn die Außendarstellung nicht die beste es, tragen daran weder ich noch der Verein Schuld", meint der Sportchef, der nicht lange fackelte und heute Abend mit Heribert Huber einen Chef-Trainer präsentieren wird, der vor geraumner Zeit in Windischgarsten tätig, zuletzt aber nicht aktiv war.

 

Zwei Abgänge - Trainingslager in Kroatien

Am gestrigen Montag starteten die Schlierbacher (noch ohne Chef-Trainer) in die Vorbereitung und bestreiten am kommenden Freitag gegen Kematen/Piberbach das erste Testspiel. In der Aufbauzeit steht auch ein Trainingslager in Medulin auf dem Programm. Die Reise nach Kroatien werden zwei Spieler nicht antreten - Lukas Aitzetmüller und Martin Lachmair wechseln im Doppelpack nach Scharnstein. "Damit ist unser Transferprogramm auch schon abgeschlossen, wird es keine weiteren Abgänge geben. Zugänge sind in der Winterpause ohnehin Fehlanzeige", weiß Ewald Hollinger, der der zweiten Meisterschaftshälfte entspannt entgegensieht. "Absteigen werden wir wohl nicht, da wir die dazu nötigen zwei Siege irgendwo einfahren werden", lächelt der Sportchef. "Auch wenn wir auf dem zweiten Rang überwintern, ist der Aufstieg absolut kein Thema. Viel mehr geht es in der Rückrunde darum, dass sich unsere Mannschaft weiter stabilisiert und in der Liga etabliert. Denn in Schlierbach soll auch in den kommenden Jahren Bezirksligaluft wehen".

 

Transferliste

 

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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