SV Pichl: "Müssen den Herbst aufarbeiten und dann die richtigen Entscheidungen treffen"

Der SV Entholzer Pichl blickt auf sportlich bescheidenes Jahr zurück. In der vergangenen Saison konnten die Pichler nach einem zwölften Platz erst in der Relegation (gegen Hörsching) die Klasse halten. Auch unter Neo-Trainer Almir Memic gelang es nicht, das Ruder herumzureißen. Des SV sammelte in der Hinrunde der Bezirksliga Süd lediglich Punkte, weshalb die "Rote Laterne" im Winter in Pichl leuchtet. "Nach dem im letzten Moment geschafften Klassenerhalt war uns eine erneut schwierige Saison bewusst, waren aber davon überzeugt, uns in der Mitte der Tabelle präsentieren zu können. Im Herbst ist es aber nur zwischendurch gut gelaufen, sind ansonsten jedoch unter den Erwartungen geblieben", erklärt Sektionsleiter Roman Fuchsberger.

 

Holpriger Start und katastrophaler Endspurt

Die Memic-Elf startete holprig in die Saison und ergatterte in den ersten vier Runden nur zwei Zähler. In den folgenden vier Spielen feierten die Pichler drei Siege und standen zu diesem Zeitpunkt am sechsten Rang. Kapitän Fabian Kofler und Co. hatten ihr Pulver aber verschossen, mussten in den übrigen fünf Partien ebenso viele Niederlagen einstecken und wurden in der Tabelle bis auf den letzten Platz durchgereicht. "Nach dem dreckigen Sieg in Vöcklamarkt, wo wir auch das nötige Glück hatten, hätten wir eigentlich nachlegen müssen. Doch anstelle selbstbewusst aufzutreten, hatten die Spieler die Köpfe am Boden und mussten Niederlage um Niederlage einstecken", so Fuchsberger. "Obwohl wir einige Spiele klar verloren haben, wäre auch in diese Partien einiges drinnen gewesen. Aber bei der Derbypleite gegen Gunskirchen haben wir in der ersten Minuten einen Elfmeter verschossen. Zum Herbstausklang gegen Frankenburg hätten wir das Spiel drehen können, haben aber zahlreiche Chancen vergeben und im Gegenzug die entscheidenden Tore erhalten".

 

Probleme in der Offensive und zu viele Gegentore

Das Schlusslicht feierte zwei Heimsiege und fuhr in der Fremde einen "Dreier" ein. Obwohl zwei Mannschaften weniger oft ins Schwarze trafen und die Kicker aus Schlierbach mehr Gegentore kassierten, überwintert die Memic-Elf als Letzter. "Wir haben vorne und hinten eine Baustelle, zu wenig Tore erzielt, dafür aber zu viele erhalten. Auch wenn die Tabelle nicht lügt, Letzter sind und nichts beschönigen dürfen, ist noch alles drinnen und der Sprung ans rettende Ufer möglich. Wir müssen den Herbst analysieren und aufarbeiten und dann die richtigen Entscheidungen treffen", meint der Sektionsleiter.

 

Ausschau nach Verstärkungen - Trainingslager in Kroatien

Obwohl der SV am letzten Platz überwintert, stellt sich in Pichl die Trainerfrage nicht. "Almir Memic leistet gute Arbeit und steht nicht zur Diskussion. Wir wissen, dass wir uns verstärken müssen und werden im Winter das auch tun. Es ist noch zu früh, um über mögliche Transfers zu sprechen, aber sowohl hinten, als auch in der Offensive besteht Handlungsbedarf. Da aus heutiger Sicht keine Abgänge zu erwarten sind, sollte der Kader im Winter anwachsen und zudem die Qualität steigen", kündigt Roman Fuchsberger Transfers an. Am 20. Januar nimmt der Nachzügler die Vorbereitung in Angriff, die neben zahlreichen Einheiten und einigen Testspielen auch ein Trainingslager im kroatischen Umag beinhaltet.

 

Guter Rückrundenstart ein Muss

Die Pichler stehen mit dem Rücken zur Wand, krempeln aber die Ärmel hoch und wollen wie in der letzten Saison die Klasse erneut halten. "Auch wenn der Hut brennt und die Situation ernst ist, ist im Frühjahr viel möglich, zumal in der Tabelle die Mannschaften eng beisammenliegen. Um in der Liga bleiben zu können, sind wir aber gezewungen, gut in die Rückrunde zu starten und müssen im Frühjahr von Beginn an konstant punkten", wünscht sich der Sektionsleiter in den ersten Spielen - gegen Vorchdorf und in Gschwandt - einen ordentlichen Punktezuwachs. "Unsere Mannschaft ist besser, als es die Tabelle vermuten lasst, konnte bislang mit dem Druck aber nicht umgehen. Trotz der prekären Tabellensituation sehen wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen und wollen die Rote Laterne wenn möglich schon im ersten Rückrundenspiel loswerden".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

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