Union Thalheim: Neuer Trainer soll Klassenerhalt sichern

Im Sommer krönte sich die Union GB KFZ BAUER Thalheim mit stolzen 59 Punkten zum Meister der 1. Klasse Mitte-West. Nach der Rückkehr in die Bezirksliga Süd wusste die Zaiser-Elf über weite Strecken zu gefallen, der Aufsteiger konnte daraus aber kein Kapital schlagen und kam in der Hinrunde als Vorletzter ins Ziel. Die Thalheimer sind von der "Roten Laterne" lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz getrennt, aber auch das rettende Ufer ist nur zwei Punkte entfernt. Nach dem Ende der Ära von Michael Zaiser trägt ein Trainer mit Landesliga-Erfahrung die Verantwortung.

 

Solider Start, aber katastrophale zweite Herbsthälfte

Nach einem holprigen Start mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen, feierte die Union binnen Wochenfrist zwei Siege und stand nach sechs Runden am fünften Platz. Der Aufsteiger hatte sein Pulver aber verschossen, ergatterte in den übrigen sieben Partien nur zwei Punkte und wurde in der Tabelle bis auf den vorletzten Rang durchgereicht. "Es ist am Anfang ganz gut gelaufen und auch danach waren die Leistungen zumeist in Ordnung, es ist aber nichts Zählbares herausgesprungen. Wir waren absolut konkurrenzfähig und in vielen Spielen die bessere Mannschaft, aufgrund der negativen Ergebnisse waren die Spieler aber verunsichert", begründet der stellvertretende Sektionsleiter Thomas Waage das mäßige Abschneiden.

 

Probleme in der Offensive

Acht der elf bislang gesammelten Zähler holten die Thalheimer auf eigener Anlage, von sechs Auswärtsspielen gingen jedoch fünf verloren. Während zwei Mannschaften mehr Gegentore kassierten, durften nur die Kicker aus Allhaming weniger Treffer bejubeln. "Auch wenn wir nicht wenige Tore erhalten haben, war das Hauptproblem die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. In nahezu jedem Spiel haben wir zahlreiche Chancen kreiert, diese aber unzureichend verwertet", weiß der Funktionär, wo der Schuh besonders stark drückt. "Die mangelnde Trefferausbeute hat vor allem damit zu tun, dass Andre Perstling im Sommer einen Bandscheibenvorfall erlitt und somit unser Top-Stürmer nicht zur Verfügung stand. Da das Transferfenster schon geschlossen war, konnten wir darauf nicht reagierren. Patrick Kremsmair hat sich bemüht und anständige Leistungen abgeliefert, der Sprung von der 2. Klasse in die Bezirksliga ist aber ein großer. Dennoch wäre wesernlich mehr möglich gewesen und könnten mit ein, zwei Siegen mehr im Mittelfeld der Tabelle überwintern".

 

Neuer Trainer

Nach der mühsamen Hinrunde trat Michael Zaiser zurück und kehrte nach Steinhaus zurück. "Mike hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet, uns in die Bezirksliga geführt und war zudem als Funktionär tätig. Auch wenn im Herbst der Wurm drinnen war, schmerzt sein Abgang", sagt Thomas Waage. Mit Philipp Eder trägt ab sofort ein Trainer die Verantwortung, der bis Herbst bei Landesligist Sattledt tätig war. "Eder hat die Sattledter in einer schwierigen Phase ünbernommen, den ATSV zum Klassenerhalt geführt  und sind überzeugt, mit seiner Verpflichtung eine gute Wahl getroffen zu haben. Am Spielersektior wird sich im Winter nicht viel tun. Wir sehen uns zwar nach möglichen Verstärkungen um, es ist aber nicht einfach, Spieler zu holen, die uns weiterhelfen und leistbar sind. Ansonsten sind wir bemüht, den bestehenden Kader zu halten", so Waage. Der Verbleib von Uwe Milich ist jedoch ungewiss, tendiert der Innenverteidiger zu einer Rückkehr nach Buchkirchen.

 

"Wollen am Ende unbedingt über dem Strich stehen"

Mit dem Beginn der Vorbereitung tritt das "Unternehmen Klassenerhalt" am 20. Januar in die entscheidende Phase. Die Thalheimer überwintern in der Abstiegszone, möchten aber unbedingt in der Liga bleiben. "Wir haben jahrelang um den Aufstieg gekämpft, verfügen über eine ausgeziechnete Infrastruktur und gehören in die Bezirksliga. Demzufolge ist der Klassenerhalt, das erklärte Saisonziel und wollen am Ende unbedingt über dem Strich stehen", meint der Funktionär. "Die Liga ist ungemein ausgeglichen, liegen die Mannschaften in der Tabelle eng beisammen. Darum ist mit einer guten Rückrunde viel möglich, selbs der Sprung in die obere Tabellenhälfte, wo wir am Beginn der Saison waren. Aber die Platzierung ist sekundär, wichtig ist, dass wir in der Liga bleiben. Unser neuer Trainer ist von der Qualität der Mannschaft überzeugt, weshalb wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegenblicken".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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