SPG Allhaming/Weißkirchen Juniors: "Sind von der Mannschaft überzeugt"

Nach einem fünften Platz im Vorjahr rutschte die SPG Allhaming/Weißkirchen Juniors in der aktuellen Saison der Bezirksliga Süd in die untere Tabellenregion, überwintert als Zwölfter am "Strich" und ist von der "Roten Laterne" nur durch einen einzigen Punkt getrennt. "Obwohl die Trainingsbeteiligung hoch, die Stimmung gut war und auch die Leistungen in Ordnung waren, mussten wir am Beginn der Saison Niederlage um Niederlage einstecken. Den kapitalen Fehlstart, an dem Norbert Niedermayr trotz seines Rücktritts keine Schuld trägt, können wir bis heute nicht wirklich erklären. Aber Gott sei Dank haben wir in der zweiten Herbsthälfte die Kurve gekratzt und uns eine vernünftige Ausgangsposition verschafft", sagt Obmann Christoph Renke.

 

Kapitalem Fehlstart folgte starke zweite Herbsthälfte - nur 11 Allhaminger Tore

In den ersten sieben Runden ergatterte die Spielgemeinschaft nur einen Zähler und zierte das Ende der Tabelle. Nach dem Rücktritt von Coach Niedermayr zeigte unter der Leitung von Sportchef Thomas Schober der Pfeil plötzlich in die richtige Richtung, blieben die Allhaminger in den nächsten fünf Spielen ungeschlagen und feierten drei Siege. "Leider ist es uns nicht gelungen, den tollen Lauf in die Winterpause zu bringen und mussten uns im letzten Match den starken Schlierbachern geschlagen geben. Aber wichtig war, dass wir die Trendwende geschafft und Anschluss gefunden haben", so Renke. Der Tabellenzwölfte feierte zwei Heimsiege und behielt in der Fremde einmal die Oberhand. Während nur drei Teams weniger Gegentore kassierten, trafen die Allhaminger nur elf Mal ins Schwarze und stellen die schwächste Offensive der Liga. "Viele Partien hätten anders laufen können, aber vor allem am Beginn der Saison hat das Spielglück gefehlt. Hinten sind wir gut gestanden, haben uns vorne aber schwer getan und sind des Öfteren an der mangelnden Chancenverwertung gescheitert. Auch Torjäger Nicolae Mates hatte mit einer Ladehemmung zu kämpfen. Trotzdem haben wir die Ruhe bewahrt und letztendlich das Glück erzwungen", meint der Obmann.

 

Keine neuen Kräfte - ein Abgang

Mit David Winkler wechselt ein erweiterter Kaderspieler nach Pucking. "Das ist und bleibt die einzige Veränderung. Wir sind von der Mannschaft überzeugt, tätigen im Winter keine Transfers und gehen mit dem aktuellen Personal in die entscheidenden Phase der Meisterschaft", weiß Christoph Renke. Am kommenden Donnerstag pfeift Thomas Schober, der im neuen Jahr weiterhin sowohl als Sportchef, als auch als Trainer die Verantwortung trägt, die Vorbereitung an. Am 25. Januar kreuzen die Allhaminger im ersten Testspiel mit Landesligist Pettenbach die Klingen. Da man vor Ort gute Bedingungen vorfindet und zwei wöchentliche Einheiten am Kunstrasen in Weißkirchen auf dem Programm stehen, wird auf ein Trainingslager in de Ferne verzichtet.

 

Richtungweisender Rückrundenstart

Obwohl die Schober-Elf in der Abstiegszone überwintert, sieht man in Allhaming der zweiten Meisterschaftshälfte vorsichtig optimistisch entgegen. "Aufgrund des in der Tabelle dichtgedrängten Feldes ist für viele Mannschaften im Frühjahr fast alles möglich - auch für die unsere. Auch wenn es vor allem darum geht, nicht weiter abzurutschen, ist mit einer guten Rückrunde sogar der Sprung in die obere Tabellenhälfte möglich", krempelt der Obmann die Ärmel hoch. "Vor fünf Jahren haben wir gesagt, dass wir in den nächsten zehn Jahren in der Bezirksliga bleiben wollen, da diese Liga die unsere ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wollen unbedingt die Klasse halten. Um dieses Ziel zu realisieren, müssen wir aber wesentlich besser starten als im Herbst und in den direkten Duellen - gegen Neukirchen, Thalheim, Buchkirchen und Vöcklamarkt - eifrig punkten".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich


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