Union Gschwandt: "Schauen in der Tabelle nicht nach hinten"

Nach einem achten Platz im Vorjahr absolvierte die Union Unis Gschwandt in der aktuellen Saison der Bezirksliga Süd eine solide Hinrunde und überwintert als Fünfter im oberen Drittel der Tabelle. "Wir dürfen nicht unzufrieden sein, wenngleich es uns im Herbst nicht gelungen ist, einen Lauf zu starten. Wir hatten aber auch keinen Hänger und waren relativ stabil", erklärt Sektionsleiter Michael Hintenaus, der im Winter einen neuen Stürmer verpflichtete.

 

Kein Lauf, aber auch kein Hänger

Die Mannen von Trainer Ivica Sirocic kamen gut aus den Startblöcken und sammelten in den ersten drei Runden sieben Punkte. Von den folgenden drei Spielen gingen zwei verloren, in der zweiten Herbsthälfte wusste die Union aber über weite Strecken zu gefallen, musste sich in den übrigen sieben Partien nur einmal geschlagen geben, feierte drei Siege und teilte mit dem Gegner ebenso oft die Punkte. "Es ist von Anfang an ganz gut gelaufen, konnten im gesamten Herbst jedoch keine Serie starten. Dieses kleine Manko ist der enormen Ausgeglichenheit der Liga geschuldet. Denn im Gegensatz zur letzten Saison gibt es heuer keine Teams, die abfallen", so Hintenaus. Der Fünftplatzierte feierte vier Heimsiege, fuhr in der Fremde aber nur einen "Dreier" ein. Die Sirocic-Elf geizte bislang mit Toren, vorne und hinten. Während nur vier Teams weniger oft jubeln durften, kassierten lediglich die Kicker aus Frankenburg weniger Gegentore. "Die Torstatistk ähnelt jener des Vorjahres. Hinten konnten wir uns wieder auf eine stabile Defensive stützen, vorne hingegen haben wir nicht allzu oft getroffen. Aber wenn man ein Tor mehr schießt als man bekommt, passt das schon", ist der Sektionsleiter zufrieden.

 

Neuer Stürmer und zwei Abgänge

Mit Stefan Tiefenthaler wechselte ein Stürmer von Landesligist Pettenbach nach Gschwandt. Georg Schopf (Steinerkirchen) ind Christoph Helmberger (WU Kickers Wien) stehen im Frühjahr nicht zur Verfügung. "In den letzten Tagen der Übertrittszeit wird sich nichts mehr tun und gehen mit einem geringfügig veränderten Kader in die zweite Meisterschaftshälfte. Erfreulich ist, das zwei Talente aus dem U17-Team nachrücken", spricht Michael Hintenaus von einer ruhigen Winterpause. Die Union bereitet sich seit 23. Januar auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor. Nach einer 1:3-Niederlage gegen Frankenmarkt testet die Sirocic-Elf am kommenden Sonntag gegen Gosau. "Wir finden vor Ort ausgezeichnete Bedingungen vor und verzichten deshalb auf Trainingslager in der Ferne. So steht uns am eigenen Platz die Funsporthalle zur Verfügung, zudem trainieren wir einmal wöchentlich am Kunstrasen in Gmunden", weiß der Sektionsleiter.

 

Platz zwei im Visier

Aufgrund der aktuellen Tabellensituation ist für die Gschwandter im Frühjahr einiges möglich - es kann nach oben aber auch nach unten gehen. "Grundsätzlich schauen wir in der Tabelle nicht nach hinten, müssen aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga aber stets hellwach sein. Die Saison 2013/14 ist uns ein warnendes Beispiel, als wir im Herbst 23 Punkte sammelten und im Frühjahr beinahe noch auf den Abstiegs-Relegationsplatz gerutscht wären", hebt Hintenaus warnend den Zeigefinger. "Andererseits hat der Zweite aus Frankenburg nur vier Zähler mehr am Konto, weshalb wir den zweiten Platz im Auge behalten. Wichtig ist, dass wir eine anständige Rückrunde spielen und in den Top-Fünf bleiben".

 

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Günter Schlenkrich 

 

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