Union Neukirchen/Vöckla: "Wir leben von den Vereinsfesten, darum wird es auch für uns schwer"

Die Union Neukirchen/Vöckla-Puchkirchen kam holprig durch den Herbst, beendete die Hinrunde der Bezirksliga Süd am zehnten Platz und war vom "Strich" nur durch drei Punkte getrennt. "Nach einer ausgezeichneten Vorbereitung waren wir voll im Saft und hätten keinen Gegner fürchten müssen. Natürlich steht die Gesundheit im Vordergrund, die aktuelle Situation ist aber für alle Vereine nicht einfach", erklärt Sportchef Thomas Bischof.

 

Gemischte Gefühle

Die Hausruckviertler überwinterten in Abstiegsgefahr, aufgrund des Abbruches der Saison ist der Klassenerhalt aber in trockenen Tüchern. "Wir mussten nicht zittern und haben den Klassenerhalt souverän geschafft. Doch Spaß beiseite, Herbstmeister Ohlsdorf sowie die Top-Teams in anderen Ligen trifft diese Entscheidung hart, während die Mannschaften aus der unteren Tabellenregion Glück hatten. Demzufolge wäre die Mitnahme der Punkte in die nächste Saison eine Überlegung wert gewesen. Andererseits kann ich auch jene Funktionäre, Trainer oder Spieler verstehen, die behaupten, dass alle Teams unter den gleichen Voraussetzungen in eine neue Meisterschaft starten müssen", so Bischof.

 

"Ein fußballspezifisches Training ist nicht möglich"

Auch für die Neukirchener ist die angekündigte Öffnung der Sportplätze ein Hoffnungsschimmer, dennoch hält sich die Freude in Grenzen. "Natürlich ist es schön, wenn wieder gemeinsam trainiert werden darf, unter den derzeit geltenden Bestimmungen ist ein fußballspezifisches Training aber nicht möglich. Denn mit dem Ball geht nicht viel mehr, als Schussübungen und Flankentraining. Dennoch hoffen alle, dass im Juli eine halbwegs normale Vorbereitung in Angriff genommen werden kann. Sollte die Entwicklung weiterhin positiv verlaufen, ist vielleicht sogar ein Meisterschaftsstart im Herbst möglich. Da die Kurve jederzeit wieder steigen kann, ist der Glaube daran aber nich ausgeprägt", meint der Sportchef.

 

Sorgen in Neukirchen

Wie viele andere Klubs blickt auch die Union Neukirchen sorgenvoll in die Zukunft. "Wir leben von den Vereinsfesten und da vorerst keine Veranstsaltungen erlaubt sind, wird es auch für uns schwer. Uns fehlen die Einnahmen, zudem ist das vor zwei Jahren errichtete Klubheim noch nicht abbezahlt. Dazu kommt noch, dass aufgrund der Schieflage der Wirtschaft die Suche nach Sponsoren noch schwieriger wird, als es bisher schon war", zieren Sorgenfalten die Stirn von Thomas Bischof. In Neukirchen wird sich der Kader im Sommer kaum oder gar nicht verändern. "Aus privaten Gründen beendet Gregor Disslbacher-Fink seine Karriere. Darüberhinaus ist nichs geplant, sind weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", so Bischof.

 

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