TSV Frankenburg liebäugelt mit Relegation um den Aufstieg

Der TSV Baugruppe Schmid Frankenburg war im Herbst eines jener Teams der Bezirksliga-Süd, das durch konstant beeindruckende Leistungen stets für Zuwachs am Punktekonto sorgte und demzufolge völlig verdient den Vizemeistertitel der Hinrunde einheimste. Die Müller-Schützlinge erbeuteten satte zwanzig Zähler und sind somit dem Spitzenreiter aus Ohlsdorf gehörig auf den Fersen. Besonders die Defensive des TSV strahlte enorme Stabilität und Sicherheit aus, lediglich dreizehn Gegentore sprechen dahingehend Bände. Auch im Frühjahr wollte man diesen erfolgreichen Lauf sinngemäß fortsetzen, diesem Vorhaben wurde jedoch vorerst der Riegel vorgeschoben – die Corona-Pandemie verhindert bis auf Weiteres einen regulären Spielbetrieb im österreichischen Unterhaus.

 

"Mannschaftsgefüge hat super gepasst"

Den Grundstein für das so beachtliche Abschneiden legte die Müller-Truppe bereits zu Beginn der Meisterschaft. Dabei absolvierte man die ersten fünf Partien allesamt ungeschlagen, auch im weiteren Verlauf der Spielzeit sollten insgesamt nur drei Niederlagen folgen. „Wir sind auf dem 2. Platz, da können wir sehr zufrieden sein“, zieht der Sektionsleiter des TSV Frankenburg, Manuel Eitzinger, zufrieden Bilanz. „Wir haben vor allem spielerisch gute Leistungen gebracht, und auch bei Rückständen nie den Kopf hängen lassen. Das Mannschaftsgefüge hat in Summe wirklich super gepasst“, beschreibt Eitzinger die Erfolgsfaktoren seiner Elf. Dieser tolle Teamgeist hielt auch den äußerst ungewohnten Umständen durch das Corona-Virus stand, ging man doch in Frankenburg sehr professionell mit der heiklen Thematik um. „Wir haben im Verein sehr auf die Vorgaben geachtet. Auch die Mannschaft adaptierte sich sehr diszipliniert an die neue Situation, die uns aber nie negativ beeinflusst hat“, informiert der Sektionsleiter.

TSV entgeht Gagen-Kürzungen 

Neben den neuen Herausforderungen im Vereinsleben stellt die Pandemie die Clubs auch in wirtschaftlicher Hinsicht vor gröbere Probleme. Dahingehend scheint man allerdings in Frankenburg weitestgehend glimpflich davongekommen zu sein. „Bei uns gibt’s zum Glück nicht viele Spieler, die Gagen bekommen, da auch der Großteil aus der Umgebung kommt. Demzufolge mussten wir uns auch nicht mit Kürzungen beschäftigen. Trotzdem spüren wir die Umsatzeinbußen, das geht aber jedem Verein ähnlich“, erklärt Eitzinger.

"Wir möchten unsere Platzierung zumindest halten" 

Sportlich möchte man beim TSV im Idealfall dort nahtlos anknüpfen, wo man im Herbst aufgehört hat. „Wir möchten zumindest unsere Platzierung halten und in die Relegation kommen. Einem möglichen Aufstieg wären wir auf alle Fälle nicht abgeneigt, da muss dann aber auch alles zusammenpassen“, zeigt sich der Sektionsleiter optimistisch. Realisieren möchte der TSV dieses Ziel mit dem Kader, der sich in der Hinrunde bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Mannschaft und sehen keinen Handlungsbedarf. Aufgrund der derzeitigen Situation ist es aber momentan generell schwierig, große Transfers zu planen. Wir halten zwar stets die Augen offen, vertrauen aber sonst zur Gänze den bewährten Spielern“, äußert Eitzinger seine Zuversicht in jene starke Truppe, die in souveräner Manier bereits den Vizeherbstmeistertitel nach Frankenburg holte.

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