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Neuer Trainer und frisches Blut in Thalheim

Seit geraumer Zeit ist die Union GB KFZ BAUER Thalheim in der unteren Tabellenregion der Bezirksliga Süd präsent und stand in den beiden abgebrochenen Meisterschaften am vorletzten bzw. zehnten Platz. In der vergangenen Saison startete die Union im Herbst durch und sammelte beachtliche 21 Punkte, in der Rückrunde wanderten aber lediglich zehn Zähler auf das Konto, weshalb es Ende nur zum neunten Rang reichte. "Nach der Coronazeit ist vor der ersten echten Saison eine Euphorie ausgebrochen und hatten zudem zunächst keine Personalprobleme zu beklagen. Das änderte sich jedoch nach dem Jahreswechsel schlagartig, hatten aufgrund von vielen Verletzungen bzw. Sperren mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen und konnten im Frühjahr in fast keinem Spiel komplett antreten. Dadurch sind wir in Abstiegsgefahr geraten, weshalb am Schluss die Situation eine haarige war", erklärt Christian Arthofer, der seit wenigen Monaten als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt.

 

Daheim mit Problemen

In der Fremde feierten die Thalheimer immerhin fünf Siege, konnten von 13 Heimspielen aber nur drei gewinnen. "Drei Heimsiege sind einfach zu wenig, zumal wir über ein tolles Publikum bzw. Fans verfügen. Warum diese mäßige Bilanz zustandegekommen ist, ist schwer zu erklären, werden aber alles unternehmen, um wieder zur gewohnten Heimstärke zu finden. Aber wenn es seit einigen Jahren über weite Strecken nicht rund läuft, tut man sich auswärts vermutlich etwas leichter", so Arthofer. "Leider konnte die Mannschaft an die tollen Leistungen vom Herbst nicht anknüpfen, doch mit zunehmendem Saisonverlauf haben wir den Faden verloren und nicht mehr in die Spur gefunden. Wir haben auf die Situation reagiert und nach den ersten fünf Rückrundenspielen den Trainer gewechselt", spricht der Sportchef das Ende der Ära von Philipp Eder an. Bis zum Ende der Saison betreute Franz Plojer das Team interimistisch.

Neuer Trainer - sieben neue Kräfte und sechs Abgänge

Im Sommer erinnerte sich Christian Arthofer an seine Zeit als Sportchef der Union Buchkirchen und lotste mit Thomas Stranzinger einen "alten" Weggefährten von Liga-Konkurrent Pichl nach Thalheim. "Ich kenne Thomas seit vielen Jahren und schätze seine Qualitäten. Er war in Buchkirchen jahrelang erfolgreich tätig und bin fest davon überzeugt, dass er in unser aktuellen Situation aufgrund seiner Erfahrung der richtige Trainer ist", meint der Funktionär, der am regen Treiben auf dem Transfermarkt intensiv mitwirkte und mit Stefan Huber (Grieskirchen), Florian Hofmann (Schiedlberg), Hrvoje Marincic (Pichl), Michael Niederschick und Jovica Gnjatic (beide Buchkirchen), Sandi Dizdaric (Hertha Wels 1b) sowie Michael Oos (BW Stadl-Paura) sieben neue Akteure holte. Neben Markus Schwarzlmüller, der seine Karriere beendet, stehen mit Dino Coralic (Gunskirchen), Moritz Leithinger (Vorchdorf), Julian Übleis (Buchkirchen), Phillip Neuwirth (Blaue Elf Wels) und Stefan Edthaler (Steinhaus) fünf weitere Kicker nicht mehr zur Verfügung. "Da wir uns seit einigen Jahren schwer tun, vom Fleck zu kommen, mussten wir etwas tun. In Summe sind die Veränderungen jedoch stärker ausgefallen, als geplant war. Der aktuelle Kader ist gut aufgestellt und sind zufrieden. Ich denke, dass die jungen und erfahrenen Spieler eine gute Mischung ergeben und zudem das frische Blut uns gut tut", sagt Christian Arthofer. 

Positive Testspiel-Bilanz - kein dezidiertes Saisonziel

Die Thalheimer bestritten bislang fünf Testspiele und konnten drei davon gewinnen: 5:0 gegen St. Marienkirchen/Wallern 1b, 3:1 gegen Eberstalzell, 2:1 gegen Molln, 1:2 gegen Traun und 1:4 gegen Schiedlberg. Bei der Meisterschaftsgeneralprobe ist am kommenden Samstag Bezirksliga-Aufsteiger UFC Eferding der Gegner. "Sowohl die Ergebnisse, als auch Leistungen in den Testspielen waren ordentlich. Sieht man vom Kreuzbandriss von Almedin Durmisevic ab, ist die Vorbereitung bislang sehr gut verlaufen. Es weht frischer Wind, die Spieler nehmen das neue Training super an und machen hochmotiviert und engagiert mit", so Arthofer, der nicht davon ausgeht, erneut in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. "Aufgrund der großen Veränderungen geben wir keinen dezidierten Tabelllenplatz als Ziel aus. Wir sind jedoch vom vorhanden Potenzial überzeugt und orientieren uns deshalb an der oberen Tabellenregion. Aber durch die Neuformierung der Mannschaft kann es eine Zeitlang dauern, bis das Team zur nötigen Konstanz bzw. Stabilität findet". In den ersten beiden Spielen, in Neuhofen/I. und gegen Windischgarsten, bekommt es die Stranzinger-Elf mit zwei Aufsteigern zu tun, danach messen die Thalheimer in Vorchdorf ihre Kräfte mit einem Titelaspiranten.

 

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