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Nach 2:0-Sieg in Schwanenstadt liebäugelt Union Gschwandt mit historischem Aufstieg

In der Relegation kam es im Aufeinandertreffen zwischen dem SC Schwanenstadt 08 und der Union Unis Gschwandt zum Kräftemessen zwischen dem Drittletzten der Landesliga West und dem Vizemeister der Bezirksliga Süd. Die Heimelf von Trainer Norbert Hutterer stand seit geraumer Zeit am "Strich", mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen sammelte der SC aber frisches Selbstvertrauen. Die Gäste hingegen kamen nach einem dramatischen Dreikampf um den Meistertitel mit einem 2:0-Erfolg in Vöcklamarkt als Zweiter ins Ziel. Während die Mannen von Coach Ivica Sirocic, der in Gschwandt in seiner bereits dritten Amtszeit das Zepter schwingt, das stärkste Auswärts-Teram der Bezirksliga Süd waren und in der Fremde nicht weniger als neun "Dreier" einfuhren, hielt sich die Schwanenstadter Heimstärke mit acht Pleiten auf eigener Anlage in Grenzen. In einem engen Match behielten die Gäste am Mittwochabend mit 2:0 die Oberhand und haben im Rückspiel am Samstag die große Chance, erstmals in der 54-jährigen Vereinsgeschichte in die Landesliga aufzusteigen.

 

Tiefenthaler bringt Gäste kurz vor der Pause in Front

Vor knapp 800 Besuchern begannen die Gäste sichtlich nervös, der Landesligist hingegen fand gut ins Spiel, für den SC sprang aber nur die eine oder andere Halbchance heraus. Nach einer Viertelstunde legte die Sirocic-Elf ihre Nervosität ab und startete einige vielversprechende Angriffe, zunächst schnappte jedoch die Schwanenstädter Abseitsfalle zu. Die Zuschauer bekamen im Axians Stadion nun ein Duell auf Augenhöhe zu sehen. Mitte der ersten Halbzeit kreierten die Hausherren zwei dicke Chancen - bei einer Möglichkeit konnte sich Gästegoalie Damir Gavric auszeichnen. Als sich die Fans bereits mit einem torlosen ersten Durchgang abgefunden hatten, zappelte der Ball doch noch in den Maschen. Schwanenstadts David Ohler schlug über den Ball, Stefan Tiefenthaler lief auf den Kasten der Heimischen zu und zog ab - das Leder wurde von einem Verteidiger abgelenkt, sodass SC-Schlussmann Antonio Tokic chancenlos war. 

Union-Joker sticht

Auch nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Platzer fanden die Hausherren besser ins Spiel und agierten im zweiten Durchgang überaus druckvoll. Die heimischen Fans bejubelten den vermeintlichen Ausgleich, ein Treffer von Tarik Ramakic wurde aufgrund einer Abseitsstellung aber nicht anerkannt. Der SC verzeichnete in Halbzeit zwei wesentlich mehr Spielanteile, die Sirocic-Elf lauerte jedoch auf Konter, schaltete immer wieder schnell um und war über die Flügel stets gefährlich. Nachdem Nedim Rizvanovic in aussichtsreicher Position das Spielgerät über die Latte geknallt hatte, machten die Gäster in Minute 82 den Deckel drauf. Nach einer Tiefenthaler-Flanke fackelte der ebenerst eingewechselte Raphael Wiesbauer nicht lange und stellte mit einem feinen Volley auf 0:2. Die Union Gschwandt hatte die Siegerstraße erreicht und ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Am Ende hätte das Ergebnis sogar deutlicher ausfallen können, Wiesbauer konnte eine Doppelchance aber nicht nutzen.

Michael Hintenaus, Sektionsleiter Union Gschwandt:
"Nach einer anfänglichen Nervosität hat die Mannschaft eine ordentliche Leistung abgeliefert, toll gekämpft und nicht unverdient gewonnen. In der entscheidenden Phase der Meisterschaft konnten wir dem Druck nicht immer standhalten, am Mittwoch haben wir aber Ruhe bewahrt und einen soliden Grundstein gelegt. In der Relegation ist erst Halbzeit, demnach sind wir noch nicht durch. Es erwartet uns am Samstag eine schwierige Aufgabe, nach diesem Auswärtssieg sieht es aber gut aus und werden im Rückspiel alles versuchen, erstmals in die Landesliga aufzusteigen."


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