Packendes Remis zwischen Antiesenhofen und (Ex-)Tabellenführer

Im Duell der beiden punktegleichen Teams an der Tabellenspitze der BezirksRundschauLiga West, der Zweitplatzierte SV Antiesenhofen und Spitzenreiter TSV Raiffeisen Utzenaich hatten beide Mannschaften die große Möglichkeit, sich in der Tabelle etwas Luft zum Gegner zu verschaffen. Während der Landesliga-Absteiger zuletzt nur einen Punkt gegen Schalchen einfahren konnte, siegte Antiesenhofen in der letzten Runde in Mattighofen und nahm Selbstvertrauen aus dieser Partie mit.

Torjäger lässt Chancen aus
Beide Mannschaften wollen an diesem Tag gewinnen und somit schenken sich beide von Beginn an nichts. Sowohl die Heimischen als auch die Gästeelf von Trainer Josef Wetscher legen Wert auf Taktik, spielen aber trotzdem munter nach vorne. Man kann den Siegeswillen aller Akteure deutlich erkennen. Im ersten Durchgang erwischt Antiesenhofen den etwas besseren Start. Die Heimischen sind in Sachen Chancen klar überlegen, schaffen es jedoch nicht, eine ihrer teilweise hundertprozentigen Möglichkeiten zu nützen. So findet Bernd Schneider einige gute Chancen vor. Nach einer Einzelaktion, in der derTorjäger zwei, drei Gegenspieler stehen lässt, hapert es dann aber beim Abschluss. Utzenaich muss im Top-Spiel der Runde Stamm-Torhüter Hermann Höllinger verzichten, weshalb Patrick Vogetseder den Kasten der Gäste hütet und eine gute Leistung bringt. Antiesenhofen müsste zur Pause eigentlich schon führen, es geht jedoch torlos in die Kabinen.

Gäste-Führung hält nicht lange
Nach dem Seitenwechsel bietet sich den Zusehern dann ein offener Schlagabtausch. Während in der ersten Halbzeit nur Chancen, aber keine Tore zu sehen waren, zappelt nach 60 gespielten Minuten das Leder dann endlich im Netz. Utzenaichs Saban Muratovic lässt die heimische Verteidigung nicht gut aussehen und bringt die Gäste in Führung.  Während sich die Utzenaicher Fans wohl noch über die Führung freuen, haben dann auch die heimischen Anhänger einen Grund zum jubeln. Nur vier Minuten nach der Gäste-Führung egalisiert Schneider diese. Er knallt das Leder volley aus gut 20 Metern unhaltbar in die Maschen – ein Traumtor! Wer meint, dass die Teams im Anschluss etwas Tempo raus nehmen, der irrt.

Matchball auf beiden Seiten
Es geht munter weiter und beide Mannschaften suchen sofort den Weg in die gegnerische Hälfte. Dabei kommt sowohl die Heimelf von Trainer Felix Brunninger, der in diesem Match auf seinen Bruder, Utzenaichs Sektionsleiter Gernot Brunninger, trifft, als auch die Gäste noch zu guten Möglichkeiten. Bei einem Gestocher im Strafraum der Wetscher-Elf kommt Martin Siegesleuthner an den Ball und muss das Leder aus kurzer Distanz nur mehr im Tor unterbringen. Doch aufgrund des Dralls des Balles kann er  seinen Schuss nicht kontrolliert genug aufs Tor bringen, Gäste-Keeper Vogetseder kann parieren. In Minute 92 stockt den Heimischen dann der Atem: Utzenaichs Legionär Bela Koplarovics bringt einen Freistoß von der Seite ganz gefährlich aufs Tor und es fehlen nur Zentimeter zum Last-Minute-Sieg.

So endet eine sehenswerte und spannende Partie mit einer Punkteteilung. Durch dieses Unentschieden muss der TSV Utzenaich, der am kommenden Samstag den Aufsteiger aus Senftenbach empfängt, die Tabellenführung an den FC Andorf abtreten. Der SV Antiesenhofen absolviert bislang eine ausgezeichnete Saison, macht es sich auf dem dritten Platz gemütlich und ist am nächsten Sonntag in Kopfing zu Gast.


Christoph Bolda

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