Union St. Martin/I.: "Die Null muss stehen"

Nach zwei Meistertitel in Folge weiß die Union Woodstock St. Martin/I. auch in der Bezirksliga West zu gefallen und überwintert als Siebenter in der oberen Hälfte der Tabelle. "Seit über zwei Jahrzehnten spielt die Union wieder in der Bezirksliga. Demzufolge ist das bisherige Abschneiden ein ähnlich großer Erfolg, wie es die beiden Meistertitel warten. Denn mit Top-Teams wie Dorf, Senftenbach oder Peuerbach können wir uns eigentlich nicht messen", hält Erfolgstrainer Johannes Bauböck den Ball flach.

 

Wenig Tore - vorne und hinten

Der Aufsteiger verzeichnete in den ersten drei Runden zwei Niederlage, feierte dann aber drei Siege in Serie. In den folgenden sechs Spielen konnte nur eine "Dreier" eingefahren werden, ehe sich die Bauböck-Elf mit einem Sieg in Munderfing in die Winterpause verabschiedete. "Vor allem urlaubsbedingt stand die Vorbereitung unter keinem guten Stern, umso erfreulicher war, dass sich die Mannschaft in der Meisterschaft über weite Strecken ausgezeichnet präsentiert hat", ist der Coach zufrieden. Kapitän Dragan Antunovic und Co. feierten vier Heimsiege und fuhren in der Fremde zwei "Dreier" ein. Die "Minimalisten" aus St. Martin geizten im Herbst mit Toren - vorne und hinten. So traf die Union nur 13 Mal ins Schwarze, durfte lediglich Mit-Aufsteiger und Schlusslicht Lambrechten weniger oft jubeln. Allerdings kassierten nur drei Mannschaften weniger Gegentore. "Ich verfolge die Philosophie, dass die Null stehen muss. Meine Mannschaft hat das Erarbeitete ausgezeichnet umgesetzt und nur 18 Tore erhalten - zehn davon alleine gegen die Top-Drei der Tabelle. Wir sind gut durch den Herbst gekommen, haben eine beachtliche Hinrunde absolviert und einen soliden Grundstein für den weiteren Saisonverlauf gelegt", meint Johannes Bauböck und freut sich über eine exzellente Trainingsbeteiligung. "Bei den Einheiten sind stets 25 bis 30 Kicker dabei".

 

Keine Transfers geplant

Nach einer bislang gelungenen Performance sieht man sich in St. Martin nicht nach Verstärkungen um. Grundsätzlich sind keine Transfers geplant, wenngleich wir bestrebt sind, Eigengewächse, die aktuell bei anderen Klubs kicken, in absehbarer Zeit zu einer Rückkehr zu bewegen. Auch wir verfügen über Legionäre, aber im Gegensatz zu anderen Vereinen wird in St. Martin seit vielen Jahren ausgezeichnete Nachwuchsarbeit geleistet. Demzufolge passt das Gerüst und leisten uns den einen oder anderen Ausländer", weiß der Trainer, der am 21. Januar die Vorbereitung anpfeifen wird. Ein Trainingslager ist in Planung, konnte bislang aber noch nicht fixiert werden.

 

Guter Rückrundenstart erwünscht

Obwohl der Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte überwintert, muss man in St. Martin auch im Frühjahr mit der nötigen Intensität und Konzenteration ans Werk gehen. "Auf den dritten Platz fehlen uns lediglich zwei Zähler, aber auch der Strich ist nicht weit entfernt. Somit geht es in der Rückrunde zunächst darum, gut zu starten. Gelingt uns in den ersten vier, fünf Spielen eine ähnliche Punkteausbeute wie im Herbst, wäre der Klassenerhalt frühzeitig in trockenen Tüchern", blickt der Trainer der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen. "Natürlich müssen wir hellwach sein, nach der soliden Hinrunde verspüren wir aber keine großen Druck. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns auch im Frühjahr gut präsentieren und eine ähnlich starke Performance abliefern wollen".

 

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Günter Schlenkrich

 

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