FC Munderfing: "Haben nichts mehr zu verlieren"

"Wenn man in einer Hinrunde 25 Spieler einsetzen muss, weiß man, warum man nur sechs Punkte gesammelt hat und in in der Abstiegszone steht. Einen derart verkorksten Herbst hatten wir nicht einmal in der Landesliga. Aber wenn es nicht läuft, kommt eben alles zusammen und hat auch kein Glück", begründet Franz Spatzenegger, Sektionsleiter des FC Munderfing den vorletzten Tabellenplatz in der Bezirksliga West. Nach einer ansprechenden Rückrunde war der FCM in der vergangenen Saison als Sechster ins Ziel gekommen, ehe in Munderfing der Verletzungsteufel gnadenlos zuschlug und Kapitän Thomas Gierbl-Breitenthaler und Co. in der Tabelle durchgereicht wurden.

 

Im Herbst nur ein "Dreier" - kein einziger Heimsieg

Nur in Lambrechten konnten die Munderfinger einen Sieg feiern, in den übrigen zwölf Spielen teilte der Nachzügler mit dem Gegner drei Mal die Punkte und musste neun Niederlagen einstecken. "Das Match in Lambrechten war das einzige, in dem wir das nötige Glück hatten und in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer erzielen konnten. Andere Spiele hingegen haben wir in den Schlussminuten verloren. Im Sommer war uns bewusst, dass es wahrscheinlich nur zu einer Präsenz in der unteren Tabellenregion reicht, mit einem derartigen Absturz hätten wir aber nicht gerechnet", so Spatzenegger. Vier der sechs bislang gesammelten Punkte holte der FCM in der Fremde, von sechs Heimspielen konnte kein einziges gewonnen werden. "Während zwei Mannschaften weniger oft ins Schwarze trafen, kassierten nur die Kicker aus St. Roman mehr Gegentore. "Wir haben zu wenig Tore erzielt und zu viele erhalten, aber in der Hinrunde war generell der Wurm drinnen. Das Positive ist, das die Stimmung nach wie vor gut ist und einige Talente aus der U16-Meistermannschaft nachgerückt sind. Aber es war für die Jungen nicht einfach und mussten ohne einen einzigen Einsatz in der Reserve in der Kampfmannschaft in die Bresche springen", spricht der Sektionsleiter unter anderem den erst 15-jährigen Manuel Wallerstorfer an.

 

Auf der Suche nach Verstärkungen - Trainingslager in Kroatien

Nach der katastrophalen Hinrunde sieht man sich in Munderfing nach Verstärkungen um. "Wir wissen, dass wir ein, zwei Verstärkungen brauchen haben auch mit vielen Spielern gesprochen, aber durchwegs Absagen erhalten bzw. erteilen die Vereine im Winter keine Freigabe. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben und wollen vor allem die Offensive verstärken", ist Franz Spatzenegger nicht abgeneigt, Transfers zu tätigen. Mit Christian Bauchinger, der nach Mauerkirchen wechselt, steht ein Akteur im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung. Am 14. Januar pfeift Trainer Walter Leitner, der seit dem Ende der Ära von Gerhard Stöger die Verantwortung trägt, die Vorbereitung an. In der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in Kroatien auf und halten in Medulin ein Trainingslager ab.

 

Auch in Munderfing wird nur ein Brief aufgegeben

Obwohl ans rettende Ufer satte sieben Punkte fehlt, wird auch in Munderfing nur ein Brief aufgegeben. "Wir sind Realisten und wissen, dass der Ligaverbleib schwer möglich ist, wenngleich wir nichts mehr zu verlieren haben und im Frühjahr befreit aufspielen können. Obwohl die Bezirksliga nicht mehr die ist, die sie einmal war und für uns nur ein einziges Derby am Programm steht, gegen Eggelsberg, wollen wir auf keinen Fall absteigen", krempelt Spatzenegger die Ärmel hoch. "Um die Klasse halten zu können, müssen wir so rasch wie möglich die Trendwende schaffen und gut in die Rückrunde starten. Gerlingt uns das nicht, ist es wohl vorbei".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

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