SV Taufkirchen/Pram nimmt Podestplatz ins Visier

Nach einer schwachen Rückrunde mit nur zehn gesammelten Punkte belegte der SV Raika Taufkirchen/Pram im Vorjahr den neunten Platz. In der aktuellen Saison der Bezirksliga West tat sich die Elf rund um Spielertrainer Josef Feichtinger zunächst schwer, der SVT steigerte sich jedoch zukzessive und kam nach einer ansprechenden zweiten Herbsthälfte in der Hinrunde als Sechster ins Ziel. "Am Beginn der Saison haben wir etwas unglücklich agiert, in der Folge ist es dann aber ganz gut gelaufen. Wir sind nicht unzufrieden, zumal uns vom Drittplatzierten aus Peuerbach nur ein einziger Punkt trennt und das beste Ergebnis  der Vereinsgeschichte in Reichweite ist", erklärt Sektionsleiter Klaus Goldberger.

 

Daheim schwer zu biegen

Die Feichtinger-Elf kam holprig aus den Startblöcken und sammelte in den ersten drei Runden nur zwei Zähler. Nach zwei Siegen am Stück mussten sich die Taufkirchener Herbstmeister Dorf geschlagen geben. In der zweiten Herbsthälfte wusste der SVT über weite Strecken zu gefallen, fuhr in den restlichen sieben Spielen vier weitere "Dreier" ein und zog zwei Mal den Kürzeren. "Obwohl wir verletzungsbedingt mit Simon Schlederer und Patrick Pötzt zwei ungemein wichtige Spieler immer wieder vorgeben mussten, haben wir eine ganz gute Hinrunde absolviert. Es wäre sogar mehr möglich gewesen, gegen Gurten 1b und gegen St. Martin mussten wir jedoch ersatzgeschwächt antreten und haben Punkte liegenlassen", so Goldberger. Der Tabellensechste feierte fünf Heimsiege, behielt in der Fremde aber nur einmal die Oberhand. "Wir sind traditionell heimstark, daran hat sich auch in dieser Saisdon nichts geändert. Auswärts hingegen hat ab und an das nötige Glück geffehlt", meint der Sektionsleiter. Während sechs Mannschaften mehr Treffer erzielten, kassierten nur vier Teams weniger Gegentore. "Wir haben uns im letzten Sommer bewusst von den beiden Offensivspielern, Meszaros und Czar, getrennt und die Spielanlage geändert. Wir agieren nun aus einer kompakten Defensive heraus, erzielen zwar weniger Tore, erhalten aber auch weniger", so Goldberger.

 

Keine Transfers - Trainingslager im Burgenland

Bis auf Ersatz-Torwart David Alteneder, der sich eine Auszeit nimmt, stehen Spielertrainer Feichtinger im neuen Jahr die "üblichten Verdächtigen" zur Verfügung. "Da wir uns finanziell nach der Decke strecken müssen waren keine Transfers geplant und haben auch keine getätigt. Zudem verfügen wir über einen guten Kader", begründet Klaus Goldberger die ereignislose Übertrittszeit. Nach einem 4:3-Sieg gegen Andorf und einer 1:6-Klatsche gegen Esternberg trifft der SVT am heutigen Sonntag im dritten Testspiel, gegen den SK Schärding, erneut auf einen Landesligisten. Am nächsten Sonntag messen die Taufkirchener mit der Union Lembach die Kräfte, ehe die Kicker am 28. Februar ins Burgenland reisen und wie im Vorjahr in Steinbrunn ein Trainingslager abhalten.

 

Größten Erfolg der Vereinsgeschichte vor Augen

In den Aufstiegskampf wird die Feichtinger-Elf nicht mehr eingreifen können, auch der Abstiegskampf findet vermutlich ohne Taufkirchener Beteiligung statt. "Die Liga ist ungemein ausgeglichen, liegen in der Tabelle zwischen dem dritten und neunten Rang die Mannschaften eng beisammen. Auch wenn es nicht einfach wird, wollen wir eine gute Rückrunde spielen und ins obere Drittel klettern", wünscht sich der Sektionsleiter eine Rangverbesserung. "Da wir in der Bezirksliga noch nie Dritter waren, werden wir versuchen auf das Podest zu springen und würden uns über das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte riesig freuen".

 

Zugang:
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Abgang:
David Alteneder (Karrierepause)

Transferliste

Bisherige Testspiele:
4:3 gegen FC Andorf (LLW)
1:6 gegen Union Esternberg (LLW)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich

 

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