Bezirksliga West

TSV Utzenaich präsentiert neuen Trainer

Der TSV Raiffeisen Utzenaich holte in den neun bisherigen Rückrundenspielen lediglich drei Punkte und ist als einzige Mannschaft der Bezirksliga West 2019 noch ohne Sieg. In der Tabelle weiß der TSV lediglich das Schlusslicht aus Lambrechten hinter sich, weshalb den Utzenaichern nach em letztjährigen Abschied aus der Landesliga ein erneuter Abstieg droht. Nach dem Rücktritt von Wilhelm Bartlechner, der erst im Winter die Verantwortung übernommen hatte, ist der Tabellenvorletzte auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden.

 

Gerald Reisegger soll den TSV Utzenaich ans rettende Ufer führen

Gerald Reisegger, der in seiner bisherigen Trainerkarriere in Pattigham, Senftenbach und Andorf tätig war, soll den TSV Utzenaich ans rettende Ufer bzw. zum Klassenerhalt führen. Reisegger war bislang stets im Aufstiegskampf präsent, im Frühjahr 2018 musste er in Senftenbach jedoch vorzeitig gehen, obwohl  er die Mannschaft an die Tabellenspitze geführt hatte und die Union wenig später in die Bezirksliga aufgestiegen war. In der aktuellen Saison schrammte Reisegger in Andorf knapp am Herbstmeistertitel vorbei, vor wenigen Wochen trennte sich Landesligist vom Coach, obwohl der FCA aussichtsreich am zweiten Tabellenplatz gestanden war - nach der Trennung verabschiedeten sich die Pramtaler aus dem Titelkampf. Gerald Reisegger war in seiner Karriere stets im Aufstiegskampf präsent, mit seinem neuen Verein muss der Übungsleiter nun erstmals um den Klassenerhalt kämpfen.

 

"Haben alles auf eine Karte gesetzt und mit keinem anderen Trainer gesprochen"

"Gerald Reisegger war unser absoluter Wunsch-Kandidat, haben alles auf eine Karte gesetzt und mit keinem anderen Trainer gesprochen. Es ist uns gelungen, ihn zu einer Zusammenarbeit zu bewegen, dementsprechend groß ist die Freude über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen", erklärt Sektionsleiter Sebastian Dietrich. "Es war nicht einfach, Gerald Reisegger zu verpflichten, da ihn die überraschende Entlassung in Andorf - und auch jene im Vorjahr in Senftenbach - schwer getroffen hat. Aber nach einer kurzen Pause, will er es wieder wissen und hat eine neue Herausforderung angenommen, auch wenn die akuelle Aufgabe nicht einfach ist."

 

Langfristige Zusammenarbeit

Bei der Premiere auf der Utzenaicher Trainerbank erwart Reisegger am kommenden Samstag im Duell mit dem FC Munderfing ein knackiges Sechs-Punkte-Spiel. "Natürlich hoffen wir insgeheim auf den Trainereffekt und den ersten Sieg im Frühjahr. Sollten wir einen "Dreier" einfahren können, ist der Sprung ans rettende Ufer möglich. Gelingt uns kein Sieg, geht es in den restlichen drei Runden vermutlich nur noch um den Relegationsplatz. Wir sind zuversichtlich, die Klasse halten zu können. Auch wenn es am Ende nicht reichen sollte, gehen wir mit Gerald Reisegger in die nächste Saison und haben uns  mit ihm auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Wir wollen auf der Zielgeraden der Meisterschaft eine Serie starten und unbedingt in der Bezirksliga bleiben", verschwendet der Sektionsleiter an den möglichen zweiten Abstieg in Folge keinen Gedanken.

 

Günter Schlenkrich 

 

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