SV Taufkirchen/Pram: "Das Frühjahr war eine Katastrophe"

Im Vorjahr belegte der SV Raika Taufkirchen/Pram den neunten Platz, in der abgelaufenen Saison der Bezirksliga West kam die Elf um Spielertrainer Josef Feichtinger nur als Zehnter ins Ziel. "Der Herbst hat gepasst, das Frühjahr war jedoch eine Katstrophe. Vor allem das verletzungsbedingte Fehlen von Leistungsträgern hat und weh getan und konnten die Ausfälle nicht verkraften. In der Rückrunde ist es einfach nicht gelaufen und blicken auf ein in Summe enttäuschendes Ergebnis", erklärt Sportchef Josef Gruber.

 

Probleme hinten und vorne

Der SVT sammelte im Herbst 21 Punkte, in der Rückrunde wanderten lediglich zehn Zähler auf das Konto, belegte die Feichtinger-Elf in der Frühjahrs-Tabelle lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Absteiger St. Roman nicht den letzten Platz. "Es war das schlechteste Frühjahr seit vielen Jahren. Hätten wir gegen Utzenaich nicht gewonnen, hätte der Hut gebrannt und wären in Abstiegsgefahr geraten. Auch wenn die Rückrunde eine große Enttäuschung war, ist Potenzial vorhanden, wie der Sieg gegen  Meister Dorf belegt", so Gruber, der sich über fünf Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielt der Zehntplatzierte vier Mal die Oberhand. Obwohl nur jeweils zwei Teams weniger Treffer erzielten bzw. mehr Gegentore kassierten, landeten die Taufkirchener immerhin auf dem zehnten Rang. "Wir haben zu wenig Tore erzielt und zu viele erhalten. Mit Patrick Pötzl mussten wir einen starken Sechser verletzungsbedingt im ganzen Frühjahr vorgeben. Zudem hat Simon Schlederer einen Kreuzbandriss erlitten. Die vielen Gegentore waren vorwiegend den ständigen Umstellungen in der Defensive geschuldet", weiß der Sportchef. "Da wir ohne echten Stürmer agierten haben, hatte wir auch vorne Probleme. Stephan Schustereder ist eine exzellenter Fußballer und hat an vorderster Front agiert, er ist aber kein echter Stürmer. Der junge Patrick Egger hat ab und an eine Talentprobe abgelegt, mit zunehmendem Saisonverlauf machte sich bei ihm jedoch Substanzverlust bemerkbar. Auch wenn wir unter den Erwartungen geblieben sind, müssen wir die Saison abhaken und nach vorne schauen.

 

Je zwei Zu- und Abgänge

Während Stephan Schustereder nach Andorf zurückkehrt, wechselt Mario Illibauer nach Sigharting. Den beiden Abgängen stehen bislang ebenso viele Zugänge gegenüber. Nach einem Gastspiel in Kopfing kehrt Balint Meszaros wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auch Tamasz Szabo (St. Marienkirchen/Polsenz) streift das SVT-Trikot über. "Viel mehr wird sich im Sommer nicht tun. Aktuell arbeiten wir an einem dritten Transfer, wird möglicherweise noch ein Defensivspieler zu uns stoßen", spricht Josef Gruber von maximal einer weiteren Neuerwerbung. "Wichtig ist, dass die verletzten Spieler so rasch wie möglich fit werden und wieder zur Verfügung stehen."

 

Ruhige und sorgenfreie Saison erwünscht

Am kommenden Montag wird in Taufkirchen/Pram das Training wieder aufgenommen und am 12. Juli gegen Taufkirchen/Trattnach das erste Testspiel bestritten. Nach einer schwachen Rückrunde geht es für die Feichtinger-Elf vor allem darum, ehestmöglich die Trendwende zu schaffen. "Das oberste Ziel ist, sich vom Abstiegskampf fernzuhalten. Wir stellen keinen Anspruch auf eine Präsenz im Vorderfeld der Tabelle, sondern wollen vielmehr eine weitgehend ruhige und sorgenfreie Saison absolvieren. Wir hoffen, dass der Druck sich in Grenzern hält und den einen oder anderen jungen Spieler integrieren können", spricht der Sportchef von einer beischeidenden Erwartungshaltung.

 

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