SV Neumarkt/Pötting: "Streben den Aufstieg nicht an"

Nach einer durchwachsenen Rückrunde kam der SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting in der vergangenen Saison als Sechster ins Ziel. Obwohl die Mannen von Trainer Christoph Weidenholzer in der aktuellen Meisterschaft der Bezirksliga West bislang "nur" 22 Punkte sammelten, kletterten die Neumarkter in der Tabelle nach oben und überwintern als Dritter nur einen Zähler hinter Herbstmeister Ranshofen. "Nach einem mäßigen Frühjahr konnten wir uns steigern und sind mit dem Abschneiden zufgrieden. Die Liga ist ungemein ausgeglichen, das Niveau ist aber eher bescheiden, weshalb der Aufsteiger, wer immer das sein wird, sich in der Landesliga extrem schwer tun wird", erklärt der Coach.

 

Gelungener Start und gutes Finish - stärkste Defensive der Liga

Die Weidenholzer-Elf kam gut aus den Startblöcken und fuhr in den ersten drei Runden sieben Punkte ein. In den nächsten acht Spielen lief es weniger rund, standen zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber. Auf der Zielgeraden der Hinrunde wusste der SV aber wieder zu gefallen, gewann die letzten beiden Partien und überwintert als Dritter in Lauerstellung. "Wir sind gut gestartet, hatten dann aber einen Hänger, der einigen Verletzungen aber auch Disziplinlosigkeiten geschuldet war. Am Schluss sind wir wieder in Fahrt gekommen und in der Tabelle nach oben marschiert", so Weidenholzer, der sich über je drei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. Während sechs Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, stellen die Neumarkter mit 18 Gegentoren die stärkste Defensive der Liga. "Ebenso wie die Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle überrascht uns auch die Tor-Bilanz. Denn alleine in zwei Spielen haben wir acht Tore kassiert und auch insgesamt nicht wenige erhalten. Auch vorne ist Luft nach oben vorhanden und hätten gerne öfter getroffen", meint der Trainer. "In Summe war es aber kein schlechter Herbst und freuen uns schon jetzt auf eine spannende Rückrunde".

 

Keine Transfers

In der Winterpause wird sich in Neumarkt der Kader vermutlich kaum oder gar nicht verändern. "Wir wollen die Jungen forcieren, weshalb keine Transfers geplant sind. Evenztuell wird uns im Winter ein Spieler verlassen", spricht Christoph Weidenholzer vom möglichen Abgang eines Verteidigers. Aktuell ruht beim Tabellendritten der Ball, nach einer langen Pausee nehmen die Neumarkter am 27. Januar das Training wieder auf und bereiten sich auf die zweite Meisterschaftshälfte vor.

 

"Wollen Top-Drei-Platz behaupten"

Obwohl Kapitän Patrick Arnezeder und Co. vom Herbstmeister nur ein Punkt getrennt, will man in Neumarkt von einem möglichen Meistertitel bzw. Aufstieg nichts wissen. "Dorf und Neumarkt haben im Vorjahr unsere Liga dominiert, tun sich in der Landesliga aber enorm schwer und kämpfen verbissen um den Klassenerhalt. Nach dem Bau des Klubheimes müssen wir weiterhin den Sparstift ansetzen, weshalb wir aus finanziellen, aber auch sportlichen Gründen den Aufstieg nicht anstreben", so Weidenholzer. "Darum steht im Frühjahr die Entwicklung der jungen Spieler im Vordergrund, wenngleich wir versuchen werden, den eroberten Top-Drei-Platz zu behaupten".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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