SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b: Mit drei Verstärkungen in die Rückrunde

Im Vorjahr war der ASV St. Marienkirchen/Polsenz in der Landesliga Ost aktiv, kam dort als Elfter ins Ziel und hätte die Klasse eigentlich gehalten. Doch aufgrund der Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem SV Wallern 1b wurden die "Samareiner" in der Tabelle auf den letzten Platz zurückgereit und mussten den Gang in die Bezirksliga West antreten. Einen Stock tiefer tun sich die Mannen von Trainer Werner Topf bis heute schwer und belegten in der Hinrunde nur den vorletzten Rang, weshalb die SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b in Abstiegsgefahr überwintert.

 

Nur zwei "Dreier" - daheim seit 30. März 2019 sieglos

Nur in Altheim und in Gilgenberg fuhr der Liga-Neuling einen "Dreier" ein, in den übrigen elf Spielen teilte die Topf-Elf mit dem Gegner fünf Mal die Punkte und musste sechs Niederlagen einstecken. "Wir haben gewusst, dass wir die Liga nicht aufmischen werden, hätten jedoch mit einer wesentlich besseren Platzierung gerechnet und nicht erwartet, in der Abstiegszone überwintern zu müssen", ist ASV-Obmann Christian Ortner enttäuscht. Während zwei Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften, kassierten nur die Kicker aus Munderfing mehr Gegentore. "Die vielen Unentschieden helfen uns nicht weiter und konnten die engen Spiele nicht gewinnen bzw. haben sie verloren. In dieser Liga wird ungemein körperbetont agiert und haben damit große Probleme, weshalb wir diese Defizite ausmerzen müssen", so Ortner. Acht der elf bislang gesammelten Punkte holte der Nachzügler in der Fremde, auf eigener Anlage sind die "Samareiner" seit 30. März 2019 sieglos und mussten in den letzten zehn Heimspielen nicht weniger als sieben Niederlagen einstecken. "Vor nicht allzu langer konnten wir auf eine tolle Heim-Bilanz stolz sein, die Heimstärke ist uns aber leider abhanden gekommen. Auch wenn wir den Grund dafür nicht wirklich kennen, sind wir bestrebt, im neuen Jahr die nötigen Punkte am eigenen Platz zu sammeln. Obwohl das eine oder andere zu verbessern ist, ergänzen sich die beiden Vereine gut und sind mit der Spielgemeinschaft zufrieden", meint der Obmann.

 

Drei Rückkehrer und ein Abgang

Mit Patrick Scheuringer, der nach Natternbach wechselt, steht ein Akteur nicht mehr zur Verfügung. Dafür kehren mit Ivan Vareskic und Dario Kajic (beide FC Wels) sowie Hrvoje Bubalo (Naarn) zwei Kicker wieder an ihre alte Wirkungsstätte zurück. "Wir freuen uns über die Rückkehr der drei Spieler, sind Vareskic, Kajic und Bubalo ausgezeichnete Verstärkungen. Das Transferprogramm ist noch nicht abgeschlossen, sind sowohl weitere Zu- als auch Abgänge möglich", weiß Christian Ortner. Am heutigen Abend nimmt der Vorletzte das Training wieder auf und bestreitet am kommenden Freitag, mit dem internen Duell gegen den SV Wallern, das erste Testspiel.

 

Spannende Rückrunde

Da die Liga ungemein ausgeglichen ist und nach der Hinrunde kein Verein weiß, wo er in der nächsten Saison spielen wird, ist für sämtzliche 14 Mannschaften im Frühjahr nahezu alles möglich. "Auch wenn nur elf Punkte am Konto stehen und uns die Abstiegsgefahr bewusst ist, sehen wir der Rückrunde zuversichtlich entgegen. Zunächst geht es darum, von hinten rasch wegzukommen, aber mit einem guten Lauf kann es in der Tabelle weit nach oben gehen, ist selbst der Sprung ins obere Drittel möglich", wünscht sich der Obmann eine deutliche Rangverbesserung. "Aus heutiger Sicht ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel, wollen mittelfristig aber wieder zurück in die Landesliga".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 


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