Union Taiskirchen: "Diesen Herbst hat uns niemand zugetraut"

Die Union Raiffeisen Taiskirchen blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Im Sommer krönte sich die Union zum Meister der 1. Klasse Nord-West und wusste im Herbst auch einen Stock höher zu gefallen. In ihrer ersten Saison in der Bezirksliga West überwintern die Taiskirchener am sechsten Platz und sind von Herbstmeister Ranshofen lediglich durch viere Punkte getrennt. "Nach dem Aufstieg haben wir nicht gewusst, wo wir stehen, wenngleich wir zuversichtlich waren, dass uns diese Liga aufgrund unseres intensiven Spiels liegt. Es ist in der Hinrunde über weite Strecken ausgezeichnet gelaufen, hätte uns diesen starken Herbst niemand zugetraut", ist Sportchef Sandro Helml rundum zufrieden.

 

Gelungener Start - starke Offensive

Der Aufsteiger kam exzellent aus den Startblöcken und fuhr in den ersten drei Runden sieben Zähler ein. In der Folge lief es für die Mannen von Trainer Stephan Hellwagner nicht immer rund, die Union punktete jedoch konstant, feierte in den übrigen zehn Spielen drei Siege und verzeichnete ebenso viele Unentschieden - vier Partien gingen verloren. "Nach dem ausgezeichneten Start wäre sogar noch mehr möglich gewesen, haben jedoch einige knappe Niederlagen einstecken müssen. Aber ebenso wie der Fast-Herbstmeister aus Gurten haben wir bislang nur vier Mal verloren und sind mit dem Abschneiden hochzufrieden", so Helml, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielten die Taiskirchener zwei Mal die Oberhand. Während fünf Mannschaften weniger Gegentore kassierten, trafen nur zwei Teams öfter ins Schwarze., "Obwohl Nikolaus Zweimüller im Herbst mit Verletzungen zulkämpfen hatte und unseren Torjäger vorgeben mussten, haben wir regelmäßig getroffen. Neben dem 18-jährigen Nedzad Muratagic haben weitere Spieler ihre Torgefahr unter Beweis gestellt", weiß der Sportchef. "Auch die Defensive hat eine anständige Performance abgeliefert, müssen hinten aber noch kompakter stehen".

 

Keine Transfers - Trainingslager in Ungarn

Die Verantwortlichen verfolgen das Geschehen am Transfermarkt lediglich als interessierte Beobachter, hat die Übertrittszeit in Taiskirchen keine Spuren hinterlassen. "Nach der starken Hinrunde bestand kein Grund, das Personal zu verändern und verzeichnen weder Zu- noch Abgänge. Zudem verfügen wir über einen großen Kader und sind gut aufgestellt", meint Sandro Helml. In der Winterpause mussten die Kicker ein intensives Heim-Programm absolvieren, ehe am gestrigen Dienstag der Startschuss zur Vorbereitung gefallen ist. Im ersten Testspiel messen die Taiskirchener am kommenden Freitag mit dem U16-Team der Akademie Ried die Kräfte. In zwei Wochen steht ein Trainingslager in Ungarn auf dem Programm.

 

Intensive und spannende Rückrunde

Die Union Taiskirchen ist stabil durch den Herbst gekommen und möchte sich auch im neuen Jahr von ihrer besten Seite zeigen. "Die Liga ist ungemein ausgeglichen, liegen die Mannschaften in der Tabelle eng beisammen. Demnach ist für nahezu jeden Verein fast alles möglich, vom Meistertitel bis zum Abstieg", erwartet der Sportchef eine ebenso spannende wie intensive Rückrunde. "Grundsätzlich wären wir zufrieden, wenn wir am Ende dort landen, wo wir jetzt stehen. Auch wenn der Herbstmeister nur vier Punkte mehr am Konto hat, ist ein erneuter Aufstieg absolut kein Thema. Zum einen ist die Entwicklungsphase unserer jungen Mannschaft noch nicht abgeschlossen, und zum anderen geht es im Frühjahr vor allem darum, in der Tabelle nicht abzurutschen und nicht in Abstiegsgefahr zu geraten".

 

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Günter Schlenkrich


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