WSV-ATSV Ranshofen mit erfolgreichem Herbstausklang [Video]

Ranshofen
Union St. Roman

In der 13. Runde der Bezirksliga West empfing der WSV-ATSV Ranshofen die Union St. Roman und wollte nach vier Punkten aus dem letzten beiden Spielen zum Herbstausklang einen "Dreier" nachlegen. Die Mannen von Trainer Wolfgang Felber konnten ihr Vorhaben realisieren und machten mit einem 2:1-Erfolg das halbe Dutzend an Saisonsiegen voll. Nach vier Pleiten am Stück hatte die Union in der Vorwoche gegen Schlusslicht Lambrechten aus der Krise gefunden, im letzten Match des Jahres musste die Schimak-Elf aber die bereits achte Niederlage einstecken.


Matondo macht Dutzend an Saisontoren voll

Vor knapp 150 Besuchern nahmen die Hausherren sofort das Heft in die Hand und kreierten bereits in der Anfangsphase Chance um Chance. Doch Franck Matondo, Patrick Hubner und Markus Reitsamer konnten einige Hochkaräter nicht verwerten. Die Union war zwar unterlegen, kämpfte aber beherzt und wäre beinahe in Führung gegangen. Nach einer Freistoßflanke parierte ATSV-Schlussmann Daniel Manglberger jedoch einen Kopfball aus kurzer Distanz. Kurz vor der Pause durften die heimischen Fans jubeln, als die Ranshofener sich rasch nach vorne kombinierten, ehe Franck Matondo nach einem Querpass das Leder nur noch ins leere Tor schieben musste und mit seinem zwölften Saisontreffer den 1:0-Halbzeitstand fixierte. 

 

VideoTor Ranshofen 41. Minute

Safar gleicht aus - Kreuzwirth fixiert sechsten Ranshofener Saisonsieg

Nach demn Wiederanpfiff von Schiedsrichter Koidl bekamen die Zuschauer ein anderes Bild zu sehen. In Durchgang zwei entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, in dem die Gäste dem Favoriten auf Augenhöhe begegneten. Nach 65 Minuten lierbäugelte die Schimak-Elf mit einem Punktgewinn, als Laszlo Safar aus halbrechter Position einen Freistoß ausführte und Philipp Rabmaier den Ball unglücklich ins eigene Tore lenkte. Nach dem Ausgleich stand das Spiel auf Messers Schneide, war in der restlichen Spielzeit jeder Ausgang möglich. Am Beginn der Schlussviertelstunde hatten die Ranshofener die Nase wieder vorne - Gabriel Kreuzwirth zog aus rund 20 Metern ab, das Leder wurde abgelenkt und schlug im Gästetor ein. In Minuten 89 geriet der Sieg des Favoriten in Gefahr, als ein ATSV-Verteidiger an der Strafraumgrenze ein unnötiges Foul beging - der folgende Freistoß brachte aber nichts ein.

Wolfgang Felber, Trainer WSV-ATSV Ranshofen:
"Der Sieg war hochverdient, hätten das Spiel aber bereits vor der Pause entscheiden müssen und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit war es ein enges Match, konnten den angestrebten Dreier aber einfahren".

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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