Doppeltes Kopf-an-Kopf-Rennen in der Mädchen-Liga-Vorrunde

Nur die bessere Tordifferenz entschied jeweils über Rang eins in den beiden Qualifikationsrunden der o.ö.Mädchen-Hobbyliga im heurigen Frühjahr. Niederthalheim hatte in Gruppe A mit drei Toren mehr als Kremsmünster bei je zehn Punkten die Nase voran, in Gruppe B hatte Windischgarsten mit + 11 Treffern vor Waldneukirchen mit +7 bei je sieben Punkten das bessere „vorläufige“ Ende für sich.

 
Titelentscheidung fällt erst bis Oktober

 

„Erst nach den Play-Off-Spielen im Herbst werden wir wirklich wissen, wer die besten Teams stellt“, relativiert Manfred Feichtinger (Pettenbach), „Mastermind“ des schon traditionellen Bewerbs. „Wir sind froh, nach der Auflösung des Frauen- und Mädchenteams des SV Traun trotzdem im Herbst mit neun Mannschaften wie bisher den Meisterschaftsbetrieb fortführen zu können, denn Aschach/Steyr-St. Ulrich hat sich bereiterklärt, statt Traun am unteren Play-Off teilzunehmen."

Leichte Leistungsunterschiede nach der Auslosung

„Wir haben vor Beginn der Hobbyliga die Teams nach regionalen Gesichtspunkten zusammengelost und daher ist der Leistungs-Level möglicherweise in Gruppe A etwas höher gewesen“.

Auf Platz drei qualifizierte sich in Gruppe A Vorchdorf mit sechs Punkten und bestreitet mit den vier „Top-Teams“ das „Obere Play-Off". Im „Unteren Play-Off“ starten Aschach/Steyr, Neuhofen/Krems, Scharnstein und Pettenbach.

Bei den Torjägerinnen ebenso ausgeglichene Spitze 

Mit je sechs Toren liegen Annika Mörtenhuber (Kremsmünster) und Viktoria Marehard (Niederthalheim) in Führung, Nadine Stoll (Windischgarsten) folgt mit fünf Volltreffern auf Platz drei vor Viktoria Birglechner (Traun) mit vier Toren. Je 3 Treffer gelangen Melanie Ennsberger, Astrid Schuster (beide Niederthalheim) und Anna Waldl (Vorchdorf).

Einsatz von „Verstärkungen“ aus der Kampfmannschaft

 

Fallweise wurden zwar auch versierte Spielerinnen aus der Frauenklasse in der Hobby-Liga eingesetzt, Kritik daran begegnet Feichtinger aber mit einem sehr logischen Argument: „Manchmal würde ein Mädchenteam wegen nicht ausreichend vieler Spielerinnen das Match nicht bestreiten können, da ist es aber besser, wenn „arrivierte“ Akteurinnen das Kontingent auffüllen. Außerdem spielt dann etwa eine „gelernte“ Mittelfeld-Regisseurin oder Stürmerin halt im Tor oder auf einer anderen ungewohnten Position.“

 

 Spielszene aus dem Spitzenspiel: Kremsmünster - Niederthalheim 2:2 (1:1) Foto: Manfred Feichtinger

 
Helmut Pichler 

 

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