Vöcklabrucks Frauenelf blieb ebenfalls ohne „Karton“

Als Pendant zu den drei „makellosen“ Teams der Frauenklasse Nord/Ost - Lembach, SPG Ladies Perg/Windhaag und St. Stefan - gesellen sich die Kickerinnen des Vöcklabrucker SC in der Frauenklasse Süd/West. Die Schützlinge von Oliver Leitner blieben in der „Mini-Liga“ ebenfalls ohne jede gelbe oder rote Karte und führen die Fairplay-Wertung mit  null Punkten vor Hochburg-Ach (1) und Lochen (2) an. Ligaportal wollte unter anderem von Trainer Oliver Leitner wissen, wie er das Abschneiden seiner Schützlinge im Herbst beurteilt.

 

Herr Leitner, es ruht aktuell jede öffentliche Ausübung des Fußballsports, haben Sie Ihren Kader mit sportlichen Aufgaben für das „Home-Office“ versorgt?

"Ja, die Spielerinnen haben von mir „Home-Office“ erhalten. Es sind Kraftübungen und Ausdauerelemente, die jede Spielerin selbstständig, je nach Zeitmöglichkeiten, machen kann".

Gab es schon Spielerinnen, die durch diese langwierige Entwicklung die Freude am Fußball verloren haben?

"Ich habe bis jetzt keine Meldung erhalten, in der die Spielerinnen mich informieren, dass sie nicht mehr Fußball spielen wollen. Wir können es alle kaum erwarten, wieder zu trainieren und zu spielen".

Ihre „Individualtrainerin“, Schwester Elisabeth Siegl, ist Fans des Frauenfußball längst ein Begriff, inwieweit teilen Sie sich beide die Agenden für Training und Spiel auf?

"Die Zusammenarbeit mit Schwester Elisabeth Siegl funktioniert sehr gut. Sie trainiert die Anfängerinnen und unterstützt die Integration der neuen Spielerinnen in unserer Mannschaft. Gemeinsam mit unserem Sektionsleiter, Klaus Stagl, der uns viel unterstützt, sind wir ein starkes Team".

 Sind Sie mit dem Abschneiden im Herbst zufrieden?

"Nein, ich bin nicht zufrieden. Die Mannschaft befindet sich momentan in einer Aufbauphase, es fehlen uns noch Spielerinnen, wir sind eine relativ junge Mannschaft".

Einige Spiele, unter anderem auch gegen den Tabellenführer Lochen, sind knapp verloren gegangen, waren es unglückliche Punkteverluste nach dem Spielverlauf?

"Sicher waren wir nicht glücklich, dass wir einige Spiele knapp verloren haben. Wir bleiben aber weiter optimistisch. Durch Training, Konsequenz und Konzentration, bis in der letzten Minute, werden wir besser auftreten".

Die späteren Fünften der Frauenklasse Nord/Ost, SPG Ladies Perg/Windhaag, wurden von Ihrer Elf im o.ö. Ladies Cup mit 5:0 abgefertigt, war das die beste Saisonleistung?

 

"Nein, es war ein gutes Spiel aber meiner Meinung nach war unsere beste Saisonleistung das gewonnene Heimspiel gegen Hochburg-Ach, das 3:0 endete."

Was war für Sie noch während der Herbstsaison die größte positive Überraschung?

"Für mich war es die größte und beste Überraschung, dass die Eingewöhnungsphase zwischen der Mannschaft und mir als Trainer relativ kurz war".

Musste Ihre Mannschaft schwere Verletzungen oder plötzliche längere Ausfälle verkraften?

 

"Nein, zum Glück haben wir solche Situationen nicht gehabt".

Wann hat Ihre Elf nach der Winterpause wieder mit der Vorbereitung begonnen, gab es ein erfolgreiches Trainingslager?

"Wir haben im Winter nur zwei Wochen Pause gemacht. In der Halle haben wir weiter trainiert und das Trainingslager in Porec (Kroatien) hat unser Training erfolgreich abgerundet".

Welche größten Wünsche gibt es von den VBSC-Mädels für die nächsten Wochen?

 

"Wir wünschen uns, dass wir gesund bleiben und wieder gemeinsam trainieren und spielen dürfen".

Herzlichen Dank für das Interview und mehr Glück und viel Erfolg  in der hoffentlich bald startenden Meisterschaft!

 

Kann  es kaum erwarten, wieder auf dem Rasen zu tricksen und kämpfen: die Elf des Vöcklabrucker SC (Foto: Verein)

 

Helmut Pichler 

 

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