Oberösterreicherin Wienroither bot Glanzleistung bei 1:0-Zittersieg des ÖFB-Nationalteams!

Negative Überraschung in der ersten Spielhälfte des EM- Qualifikationsspieles Österreich-gegen Serbien in Altach: die Gäste übernahmen von Beginn an das Kommando und fanden 4,5 sehr gute Torchancen vor, während die Gastgeberinnen kaum das Tor Serbiens gefährden konnte. In der Startelf stand auch die Oberösterreicherin Laura Wienroither.

Laura Wienroither mit erstem Torschuss

Schon in der 4. Minute knallte Serbiens Allegra Poljak, Legionärin in Spanien, die Kugel aus halbrechter Position in die lange Ecke, traf aber zum Glück nur die Stange, wo der Ball zurück in die Hände von Torhüterin Manuela Zinsberger sprang. Die Gäste waren weiter überlegen, erst in der 15. Minute setzte Jasmin Eder ideal Laura Wienroither ein, die aufgerückte Außenverteidigerin prüfte mit einem satten Schuss die gegnerische Torhüterin, konnte sie aber nicht überwinden. Nur 3 Minute später hatte die Frankenburgerin das Pech, beim nächsten Vorstoß das Spielgerät nicht mehr vor der Out-Linie bändigen zu können. Barbara Dunst „schaufelte“ in der 23. Minute den Ball in aussichtsreicher Situation hoch über das Gehäuse, eine der kargen Chancen Österreichs.

Dank Manuela Zinsberger noch kein Rückstand

Eine Minute später konnte Österreichs „eiserner Rückhalt“, Zinsberger einen Bombenschuss entschärfen, auch in der 35. Minute parierte die Arsenal-Legionärin einen Fernschuss, ehe sie in der 38. Minute ihre vorerst größte Glanztat bot: Pollak taucht allein vor ihr auf, aber Österreichs Paradetorfrau ließ sich nicht überlisten und nahm der Stürmerin den Ball von Fuß. Mit Angriffen Serbiens endete Spielhälfte eins, in der Österreich doch die Erwartungen enttäuschte.

Doppeltausch zur Pause

Kathi Naschenweng wurde von ÖFB- Teamchefin Irene Fuhrmann statt Jasmin Eder eingewechselt, Laura Feiersinger löste Steffi Enzinger ab. In der 54. Minute rettet Wienroither sehr aufmerksam, wie die Außenverteidigerin auch in der 2. Spielhälfte nachdrücklich bewies. In der 63. Minute rettete die Hoffenheim-Legionärin, indem sie von am Fünfer mit einem Befreiungsversuch via Carina Wenninger einen Verlusttreffer in letzter Sekunde verhinderte.

Später Führungstreffer für Österreich

Sarah Zadrazil scheitert mit einem Schrägschuss in der 66. Minute, Lisa Makas kam in der 76. Minute für Barbara Dunst. Unermüdlich versuchte Wienroither, "heute für mich beste Österreicherin“ (O-Ton-Reporter Erwin Hujacek im ORF) das Spiel anzukurbeln, aber erst in der 81.  Minute kann Nicole Billa nach einem Pass von Sarah Zadrazil das erlösende 1:0 erzielen. 87. Minute: Viktoria Pinther kommt statt Nicole Billa, Wienroither kassiert „Gelb“, wagt  in der 90. Minute noch einen Durchbruch, wird an der Strafraumgrenze gefoult, das Vergehen  wird aber nicht geahndet. Mit enormem Einsatz bringen die Schützlinge von Irene Fuhrmann dank der Steigerung in der 2. Hälfte die 3 Punkte ins Trockene.

Beste EM-oder WM-Qualifikation ever

Mit 6 Siegen, 1 Remis und nur 1 Niederlage (gegen den hohen Favoriten Frankreich!)  in Gruppe G schnitten die ÖFB-FRauen so gut wie nie zuvor in einer Ausscheidung ab, ob und wann es für die EM-Endrunde in England 2022 reicht, entscheidet sich erst in den nächsten Spielen der Rivalinnen um die Direkt-Qualifikation bzw. spätestens im Play-off.

Extra-Lob von der Expertin

"Sie hat in den letzten Monaten hervorragendes geleistet und erledigt ihre Aufgabe exzellent", lobte ÖFB-Ex-Internationale und TV- Kommentatorin Elisabeth "Liesi" Tieber die Leistung von Laura Wienroither.

Dr. Helmut Pichler


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