Lembachs Musterschülerinnen glänzten mit einem sehenswerten Zwischenspurt!

Als Neulinge hatten Lembachs Fußballerinnen unter Cheftrainer Gerhard Gierlinger im Herbst 2019 im letzten Match beim SV Hellmonsödt ihren ersten Punkt erobert und schienen weiteren Erfolgen entgegenzusteuern, bis…. die Saison 2019/20 im Frühjahr abgebrochen wurde. Beim Neustart mussten die Mädels in der Frauenklasse Nord/Ost zwar noch bei den führenden Teams weiter „Lehrgeld“ zahlen, bewiesen aber anschließend tolle Moral und in der zweiten Phase des Herbstdurchganges zusätzlich, welche Fortschritte ihnen – Corona zum Trotz!-gelungen waren. Mit 7 statt 1 Punkt ist der „Knoten“ endgültig geplatzt, nur 3 Zähler hinter U. Kleinmünchen 1 c und der SPG Ladies Perg/Windhaag, das läßt auch den Coach positiv bilanzieren:

 

 Gerhard, wie lautet Dein Resümee über die Herbstsaison 2020?

„Ich blicke sehr zufrieden auf die vergangene Saison zurück, der eine Punkt bei U. Kleinmünchen 1 c, und die beiden „Dreier“ (Ternberg, Kefermarkt) , geben uns viel Motivation für die bevorstehende Saison“.

Ihr habt Euch mit 7 Punkten gegenüber dem Vorjahr  enorm verbessert, liegt Ihr im oder über Deinem Plan für den Herbst?

„Ich muss ehrlich gestehen, ich habe die Spielstärke und den Kampfgeist meiner Mannschaft unterschätzt. Mir war klar, dass wir vielleicht 2 oder 3 Punkte ergattern können, dass es aber schlussendlich 7 geworden sind, mit dem hätte ich nicht gerechnet“.

Ihr führt die „Stammspielerinnen“-Wertung der Liga an, ist Kontinuität eines Eurer Erfolgsgeheimnisse?

„Das liegt eher daran, dass wir 2019 neu gegründet wurden und die Spielerinnen vorher keiner Damenmannschaft angehört haben“.

Nur 1 gelbe Karte, damit zweitfairste Mannschaft, steht trotz allen Ehrgeizes für Euch die sportliche Fairness ganz oben?

„Ja, absolut, meine Spielerinnen versuchen in jedem Spiel möglichst fair zu bleiben und das möchten wir auch weiterhin so beibehalten“.

Eure Liga weist weniger Mannschaften als im Vorjahr auf, macht das ein erfolgreiches Abschneiden schwieriger?

„Das ist schon richtig, weil die Mannschaften, die aufgehört haben, im letzten Jahr eher im hinteren Tabellenbereich angesiedelt waren“.

Ihr habt gegen die führenden Teams ziemlich früh Verlust-Tore kassiert, habt Ihr da noch Luft nach oben und Verbesserungspotential?

„Ja natürlich, unser Ziel ist es, uns Jahr für Jahr zu steigern und unsere Fähigkeiten auszubauen. Eigentlich hätten wir einen sehr trainingsreichen Winter vor uns gehabt, um unsere Kondition noch zu steigern, leider hat uns da der Lockdown einen Strich durch die Rechnung gemacht“.

Gegen das Wettschießen von St. Stefan und Eidenberg um den Meistertitel ist es scher, ein Gegenmittel  zu finden?

„Leider. Beide Mannschaften haben ein großes Potenzial an sehr guten Spielerinnen. Man müsste selbst einen Supertag erwischen und sie einen sehr schlechten Tag, damit man da in die Nähe eines Punktegewinnes kommt.“

Zwischen den beiden Cuprunden gegen Weibern (3:2) und LSC Linz (0:1) habt Ihr mit Ausnahme der Klatsche gegen den Ligaprimus St. Stefan einen sehenswerten Zwischenspurt auf Platz 6 eingelegt, setzt Ihr das im Frühjahr fort?

„Unser Ziel ist es, auf diese vergangenen, erfolgreichen Spiele aufzubauen und weiter gute Leistungen am Platz zu erbringen“.

Wie hält Ihr Euch aktuell während des Lockdowns fit?

„Die Mädels halten sich mit Laufeinheiten und Home-Workouts fit“.

Gibt es für Euch Verstärkungen in der Winterpause?

„Momentan sind noch keine Neuen in Sicht, wären aber herzlich willkommen!“

Dein Saisonziel, wenn Corona die Fortsetzung der Meisterschaft im Frühjahr erlaubt?

„10 Punkte zu erreichen“(lacht).

Deine Wünsche für Eure sportliche Zukunft?

„Ich wünsche mir, dass wir weiter so ein großartiges, motiviertes Team bleiben und noch viele Siege gemeinsam feiern dürfen. Es wäre toll, wenn wir vielleicht auch noch den einen oder anderen Top 5 Platz erreichen könnten.“

 Vielen Dank für Deine Zeit und alles Gute für eine weitere Steigerung, wenn das Virus vielleicht endgültig „entschwunden“ ist.

 

Eindrucksvoller Kampfgeist, gepaart mit bedingungslosem Teamgeist, Fairness  und Lerneifer  zeichnet die Newcomerinnen aus Lembach aus (weißer Dress; Foto: Manfred Feichtinger, Pettenbach)

Dr. Helmut Pichler

 

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