Fairness-Champions aus Kremsmünster waren von keinem Landesligisten zu bezwingen!

Nach der freundschaftlichen „Auflösung“ der Spielgemeinschaft mit dem SV Scharnstein startete der TuS aus dem Stiftsort sehr erfolgreich als „Einzelteam“ in die Herbstmeisterschaft. In allen 7 Spielen blieben die Schützlinge von Günther ERNST ungeschlagen und teilen sich außerdem in der Fairness-Wertung mit nur 1 „gelben“ Karte Rang 1 mit dem andern „---münster“, dem FC Altmünster.Das direkte Aufeinandertreffen des Führungsduos endete übrigens auch torlos remis. Ligaportal wollte vom Cheftrainer wissen, welches Resümee er über das bisherige Abschneiden zieht, und welche Pläne er für das Frühjahr hegt:

 

Herr Ernst, welche Zwischenbilanz ziehen Sie nach der vorzeitig abgebrochenen Herbstmeisterschaft?

„Ich bin natürlich mit den Leistungen meiner Mannschaft sehr zufrieden, obwohl noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Ich hoffe, dass meine Mädels fit und gesund bleiben, aber bei allem Respekt vor dem Frauenfußball: ich glaube, dass es in dieser schweren Zeit genug andere Probleme gibt, da steht für mich der Sport eher im Hintergrund“.

Haben Sie eine Platzierung unter den Top-Drei vor Beginn des Herbstdurchganges erwartet?

„Nicht unbedingt, wir sind mit dem Ziel in die Saison gestartet, jedes Spiel so gut wie möglich positiv abzuschließen“.

Worin liegen die Gründe, dass Ihre Elf keine einzige Niederlage hinnehmen musste?

„Durch eine größtenteils starke Mannschaftsleistung und eine sehr starke spielende Torfrau Susanne Arnhold“.

 

In welchen Spielen wäre nach Ihrer Meinung nach dem Spielverlauf noch ein „Dreier“ statt des Unentschiedens möglich gewesen?

„Natürlich ärgert man sich über verlorene Punkte, aber manchmal hat man ein bisschen Glück und manchmal Pech, schließlich gleicht es sich wieder aus.“

Ihre Offensive hat in der Meisterschaft und im Cup maximal 2 Mal getroffen, fehlt Kremsmünster nur eine „Knipserin“, um ganz an die Spitze vorzustoßen?

„Nein, das würde ich nicht sagen, ich vertraue meinen Spielerinnen, dass wir das Angriffs-Spiel in der Rückrunde noch ein bisschen effektiver gestalten“.

Ist Ihr Kader von schweren Verletzungen verschont geblieben?

„Ja, bis auf einen Knöchelbruch, der leider schon im ersten Testspiel passierte“.

Einige Spiele sind wegen des abrupten Abbruchs in der Landesliga noch offen, wie ist Ihr Kader im Moment individuell sportlich aktiv?

„Ich gehe davon aus, dass meine Spielerinnen trotz des „Stillstandes“ ihren körperlichen Zustand so gut wie möglich aufrecht erhalten“.

Reifen beim Hobby-Liga-Vizemeister schon wieder Talente für die „Erste“ heran?

„Man muss natürlich auch die Entwicklung unserer Mannschaft in der Hobby-Liga als Trainer immer beobachten“.

An einer „Nebenfront“, der Fußballerinnen- Wahl einer oö.Tageszeitung, haben Sie als Trainer Silber geholt, herzliche Gratulation, und Jennifer Agrill die Frauenwertung gewonnen, unterstreicht das Euren Teamgeist?

„Ja, unbedingt, und ich möchte auch in dieser Hinsicht dem ganzen Verein TuS Kremsmünster ein großes Lob für die Unterstützung aussprechen!“

 Welche Ziele setzten Sie sich in der Landesliga für das Frühjahr, gibt es Verstärkungen in der Winterpause?

„Wir wollen diesen Weg, den wir eingeschlagen haben, natürlich auch so gut es geht, weiterverfolgen. Lena Wenger-Oehn vom steirischen SV Pirka und Verena Manzenreiter (Windischgarsten)verstärken unseren Kader.

Ihre Wünsche für die nahe sportliche Zukunft?

„Dass wir unsere Leistungen, die wir bis jetzt gezeigt haben, noch ein wenig nach oben schrauben“.

Danke für Ihre Bereitschaft zum Gespräch und viel Glück im „zweiten Abschnitt“!

Wollen ihre treuen Fans auch im Frühjahr mit tollen Leistungen verwöhnen: die Fußballerinnen des TuS Kremsmünster (Foto: Verein)

Dr. Helmut Pichler

 

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