„Sieben auf einen Streich“: Verdienter Aufstieg für St. Stefan!“

Als Konsequenz der aktuellen Beschlüsse des OÖFV steht jetzt endgültig fest, dass das Frauenteam von St. Stefan/Waldmark als Meister der Frauenklasse Nord/Ost in die Frauen-Landesliga aufsteigt. Nur in dieser Klasse kann bei den Frauen schon eine Wertung nach Abhaltung aller Herbst-Spiele herangezogen werden. Ligaportal lotete die Stimmung beim erfolgreichen Cheftrainer der Mühlviertlerinnen, Helmut Brandl, aus:

 

Helmut, gratuliere Euch zur erneuten (Herbst)-Meisterschaft, die auch „zählt“, Dein Resümee?

„Danke für den Glückwunsch, alles in allem passt diese Entscheidung für uns, auch wenn wir gerne eine komplette Meisterschaft absolviert hätten und den Titel dann dementsprechend gefeiert hätten. Eine erfreuliche und positive Nachricht in diesen schwierigen Corona-Zeiten".

Werdet Ihr bei Gelegenheit auf den großen Erfolg anstoßen?

„Erst wenn man uns dann wieder lässt (lacht), aber werden wir natürlich zusammenkommen, um das Ereignis würdig zu begehen".

Ihr habt alle 7 Spiele gewonnen, dabei nur 2 Gegentreffer kassiert, mehr geht ja nicht, oder?

„Wenn man dazu auch noch den Herbst 2019 heranzieht, wo wir in 9 Spielen nur 2 Punkte abgegeben haben und auch nur 2 Verlusttreffer hinnehmen mussten, denke ich schon, dass wir uns für die Landesliga qualifiziert haben“.

Würdest Du den Aufstieg als Belohnung für Eure großen Anstrengungen ansehen?

„Ja, auch als Genugtuung, dass das Zusammenspiel am Feld und rundherum von Älteren und Jungen so gut geklappt hat und natürlich müssen auch alle Teilchen zusammenpassen, denn im umgekehrten Fall weißt Du bei einem Negativlauf manchmal auch nicht, wie Du dem gegensteuern kannst“.

Stichwort: “junge“ Spielerinnen, wie hat sich dabei Corona ausgewirkt?

„Positiv, so komisch es klingen mag, denn in der „Zwangspause“ haben 3 Akteurinnen die „magische „Altersgrenze“ von 14 Jahren erreicht und sind damit für uns spielberechtigt“.

Werden jetzt langjährige Mannschaftsstützen, nachdem das Ziel erreicht wurde, ihre Karriere beenden?

„Davon ist mir nichts bekannt, ich rechne damit, dass sie uns auch in der Landesliga zumindest für die nächste Saison und vielleicht auch noch länger zur Verfügung stehen“.

Im Winter ist ja leider auch Euer Trainingslager der Virus-Bekämpfung zum Opfer gefallen?

„Das bedaure ich deshalb sehr, weil gerade die jüngsten Spielerinnen bei diesen Camps am besten und schnellsten in das Team integriert werden können. Das ist bei einem normalen Training nicht möglich, da geht dann jede anschließend ihren eigenen Weg“.

Deine Ziele für den Herbstdurchgang in der oberen Spielklasse, so überhaupt wieder gestartet wird?

„Ich gehe schon davon aus, dass wir wieder einen üblichen Meisterschaftsbetrieb haben werden. Wir haben uns schon Informationen über die zukünftigen Gegnerinnen verschafft, wollen natürlich die erste Saison „überleben“, möchten nicht destruktiv auftreten und nur Ergebnisse verwalten. Insgesamt hat sich die Mannschaft seit ihren Anfängen, wo sie sich noch ängstlich zurückzog, stark verbessert. Die Veränderung wollen wir zeigen und den Vergleich mit den „höheren“ Teams nicht scheuen. Wenn es uns gelingt, mit großem Zusammenhalt und echter Freude guten Fußball zu spielen, ist mir das auch mehr wert als der Tabellenplatz, denn die bessere Platzierung stellt sich dann ohnehin von selbst ein“.

Danke für Deine Bereitschaft zum Gespräch und alles Gute für Eure nächsten Herausforderungen!

 Werden ab Herbst die LL bereichern: St. Stefans tüchtige Fußballerinnen (Foto: Verein)

Dr. Helmut Pichler

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