Junge Linzerin dockte erfolgreich beim Champions-League-Fighter St. Pölten an!

Nach ihren sensationellen  Spielen mit vielen Toren  für den TSV Ottensheim in der Frauen-Landesliga musste das große Talent Florentina „Flo“ Sensenberger einige Zeit verletzungsbedingt pausieren, nahm aber schon wieder voll fit kürzlich am Trainingslehrgang der ÖFB- U17-Nationlteams teil. „Zwischendurch“nahm Österreichs aktuell beste Frauen-Mannschaft SKN St. Pölten in der Winterpause die 15-jährige unter Vertrag.

Florentina, Du bist vom TSV Ottensheim zum SKN St. Pölten gewechselt, wie wurdest Du beim Meister aufgenommen?

„Alle waren vom ersten Tag an sehr nett zu mir und haben mich sehr freundlich aufgenommen, ich fühle mich dort sehr wohl. Es haben sich auch schon Freundschaften ergeben".

In der „Future League“ hast Du schon die Spiele gegen AKA Sturm Graz (0:1) und die Neulangbach Juniors (1:0) bestritten?

„Ja, ich war bei beiden Begegnungen über die gesamte Spielzeit im Einsatz.“

Bist Du weiter beim Frauen Fußballzentrum f. O.Ö. in Linz in Ausbildung?

„Ja, von Montag bis Donnerstag bin ich im FFZOÖ und am Freitag beim SKN St. Pölten tätig.“

Wie muss ich mir Dein „Pendler-Leben“ zwischen Linz und St. Pölten vorstellen?

„Es geht eigentlich ganz gut, da ich zurzeit nur am Freitag und am Wochenende nach St. Pölten fahre. Die Zugverbindungen sind auch einwandfrei, nur das Tragen der Maske während den Zugfahrten ist etwas mühsam“.

Welche Erinnerungen verknüpfst Du mit dem TSV Ottensheim?

„Nur schöne. Ich habe mich bei den Jungs schon wohl gefühlt, aber bei den Frauen war es sehr herzlich und ich wurde sofort angenommen. Ich wurde auch von meinem Trainer, Herrn Buchegger, immer gefordert und unterstützt und er ist auch heute noch für mich da. Herr Böker, hat mir bei meiner Verletzung sehr geholfen. Ich ging mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge".

Du hast ja beim SV Urfahr mit Fußball begonnen, wer hat Dich von Kindesbeinen an dafür begeistert?

„Meine Eltern …..und Cristiano Ronaldo“.

Wer hat bisher Deine sportliche Laufbahn am meisten gefördert?

„Meine Eltern, diverse Trainer, wie z.B. im LAZ Herr Gahleitner, oder in der OÖ-Auswahl Herr Bodingbauer. Und die Vereine.“

Gab es je Vorbilder für Dich im Frauenfußball?

„Natürlich, Laura Feiersinger und Isabelle Meyer.

Hast Du auch andere „Ausgleichssportarten“ betrieben?

„Nicht wirklich, Fußball ist alles für mich“.

Ist der Bundesmeistertitel 2019 Dein bisher größter Erfolg?

„Ja schon, aber die Einberufungen für die Lehrgänge des U17 Frauen-Nationalteams sind für mich noch ein größerer Erfolg“.

Dazu im Gegensatz: wie sehr hat Dich Deine Verletzung im Herbst 2020 „geärgert?“

„Die hat mich äußerst genervt, da ich fast zwei Monate nichts machen und mein Team somit auch nicht unterstützen konnte“.

Wie hältst Du Dich während der Corona-„Zwangspause“ fit?

„Ich hatte nur eine kurze Pause, da im FFZOÖ ja trainiert werden durfte. Die Pause habe ich mit Laufen und Radfahren genutzt und mir im Garten immer einen Parcour aufgebaut, um zu trainieren".

Wo würdest Du Deinen schulischen Fortgang in der HAK (?) einordnen, im „Mittelfeld, der Abwehr oder im Angriff?“

„Im Mittelfeld“.

Du wurdest jetzt wieder für einen ÖFB U17-Lehrgang einberufen, wie ist es Dir zuletzt in Steinbrunn beim vorher gehenden Camp und bei den beiden Testspielen ergangen?“

„Ich konnte mich sehr gut einfügen und habe mich sehr wohl gefühlt, dadurch hatte ich die Möglichkeit, alles zu geben“.

Im Herbst 2021 startet die „neue“ U17-Qualifikation, wie stehen Deine Chancen auf den ersten Länderspieleinsatz?

„Das kann ich nicht sagen, das entscheidet der Teamchef Dr. Hackl. Wünschen würde ich es mir natürlich schon, da ich meinem Ziel wieder einen Schritt näher käme“.

Welche Teamkolleginnen aus Oberösterreich spielen mit Dir bei St. Pölten, welche triffst Du beim U17-Lehrgang? Macht das Deine Aufgaben leichter?

„Ich habe zwei Kolleginnen aus Oberösterreich beim SKN, Vicky Birglechner und Tea Krznaric, das macht es natürlich leichter. Ich hatte auch Kathi Reikersdorfer und Nadine Drescher aus dem FFZOÖ beim Nationalteam dabei, dadurch findet man noch schneller Anschluss und das macht es einfacher".

Was setzt Du Dir selbst als sportliches Ziel für das Jahr 2021?

„Mein Bestes zu geben und weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Nämlich, fix in das U17 Frauen-Nationalteam aufgenommen zu werden und beim SKN Teil der ersten Mannschaft zu werden“.

Vielen herzlichen Dank für das ausführliche Gespräch und ganz viel Glück, dass Du alle Deine Pläne umsetzen kannst!

Foto:

 

Hat sich schon im Zweier-Team der Serien-Siegerinnen aus St. Pölten etabliert: Florentina „Flo“ Sensenberger (Foto: Herbert Redhammer)

Dr. Helmut Pichler

 

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