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Holt Eidenberg/Geng in Nord/Ost als „lachender Dritter“ den Meistertitel?

Nur 1 Punkt Rückstand auf den Herbstmeister SV Hellmonsödt, und nur 1 Punkt Vorsprung auf den USV St. Oswald weist „Sandwich“ SU Eidenberg Geng als Tabellenzweiter in der Frauenklasse Nord/Ost auf. Wie Cheftrainer Matthias Kaiser die Titelchancen einschätzt, wollte das Ligaportal unter anderem vom erfolgreichen Coach wissen:

 

 Herr Kaiser, welches Resümee ziehen Sie über den Herbstdurchgang?

„Natürlich eine sehr positive Bilanz. Nach einer etwas holprigen Vorbereitung im Sommer, hätte ich nicht zwingend erwartet, dass wir mit den beiden von mir favorisierten Teams aus Hellmonsödt und St. Oswald mithalten können. Umso erfreulicher waren für mich die Leistungen unserer Mannschaft“.

Worüber haben Sie sich am meisten gefreut, was war die größte positive Überraschung?

„Dass wir trotz einiger Ausfälle als Mannschaft noch enger zusammengerückt sind und eigentlich Woche für Woche überzeugende Leistungen abgeliefert haben. Einzig im Spiel gegen den Tabellenführer mussten wir neidlos anerkennen, dass sie als verdienter Sieger vom Platz gingen“.

Ihr Team siegte bei den Spitzenteams St. Oswald und den Ladies in Perg, ist das Heimrecht im Frühjahr gegen diese Mannschaften Euer großes Atout im Titelkampf?

„Ich denke nicht, dass das Heimrecht eine große Bedeutung hat. Die Tagesverfassung spielt sicherlich eine wichtige Rolle und auch das nötige Spielglück kann in solchen Spitzenspielen entscheidend sein“.

Inwieweit hat Corona Euren Trainings- und Spielbetrieb beeinträchtigt?

„Die Herbstsaison verlief reibungslos und während des Meisterschaftsbetriebes hatten wir zum Glück keine coronabedingten Ausfälle“.

Gibt es Veränderungen in Ihrem Kader in der Winterpause?

„Eine unserer Spielerinnen, Tamara Steininger, wechselt aufgrund ihres Studiums zum Bundesligisten First Vienna FC. Zwei weitere Spielerinnen erwarten Nachwuchs und werden daher im Frühjahr auch nicht zur Verfügung stehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Ausfälle durch mannschaftliche Geschlossenheit kompensieren werden, da unsere Stärke immer das Kollektiv war“.

Im Herbst landete keine Ihrer Stürmerinnen im Spitzenfeld der Scorerinnen-Liste, besteht da noch „Luft nach oben“?

„Ich persönlich finde es besser, wenn die Mannschaft nicht von einer Spielerin abhängig ist, die mehr oder weniger alle Tore erzielt. Solange wir uns Torchancen erspielen und diese auch in Treffer ummünzen, sehe ich hier kein Problem“.

Im Heimspiel gab es im OÖ Ladies Cup für Euch das „Out“ gegen das LT1- O.Ö.- Liga-Team des SV Taufkirchen erst im Finish, blitzte da das tatsächliche Potential Ihres Teams auf?

„Wie in der gesamten Herbstsaison konnten wir auch im Cup überzeugen und mussten uns nach einer starken Leistung nur knapp dem Favoriten geschlagen geben“.

Wenn 2 G im Frühjahr verpflichtend kommen sollte, wäre das für Ihren Kader verkraftbar?

„Ja“.

Wie nützen Sie die Winterpause?

„Seit ca. zwei Wochen bereiten wir uns mit Online-Workouts, Laufeinheiten und Trainings in der Halle auf die Frühjahrssaison vor. Natürlich hoffen wir, dass wir ehestmöglich auf dem Platz trainieren können. Anfang März holen wir uns bei einem dreitägigen Trainingslager den letzten Feinschliff für das Frühjahr“.

Ihr größtes Anliegen an das neue Sportjahr 2022?

„Einen reibungslosen Ablauf der Rückrunde, gesunde Spielerinnen und einen spannenden Meisterschaftskampf würde ich mir wünschen“,

Vielen Dank für Ihre präzisen Auskünfte und viel Erfolg im packenden Dreikampf um die „Meisterkrone“.

Helmut Pichler


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