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Sensationsfinish im Girls-Cup 2022: SPG Pettenbach/Stadl Paura entthronte Seriensieger Kleinmünchen!

Nach den 4 Turniersiegen in Pettenbach, Aschach/Donau, Peuerbach und Ottensheim trat Kleinmünchen A auch auf der brandneuen Anlage des ASV Haidershofen/Behamberg als Favorit an, aber es sollte anders kommen…..Ligaportal wollte von Mitorganisator Ing. Feichtinger wissen, wie er den Frühjahrsdurchgang erlebte, ob die Mädchen-Hobby-Liga bisher die Erwartungen erfüllt hat und welche Bilanz er über das Abschneiden der Pettenbach-Frauen-Kampfmannschaft zieht:

 

Manfred, im letzten Turnier wurde es noch einmal richtig spannend um den Sieg?

„Im Finale stand es nach einem „Spiel auf Augenhöhe“ 0:0, im Siebenerschießen trafen die Mädels der Spielgemeinschaft Pettenbach/BW Stadl-Paura 2 x, Kleinmünchen vergab hingegen 2 x und so eroberte erstmals ein anderes Team als die Linzerinnen Platz 1".

Nachschub aus dem "Girls-Cup" kündigt sich für Pettenbachs-A-Team (in rot)  an (Foto: Manfred Feichtinger) 

 

Das Duell Kleinmünchen gegen die SPG Pettenbach/BW StadlPaura zog sich wie ein roter Faden durch das Frühjahr?

„Von Beginn an lief das so, Pettenbach wurde nur in Aschach Dritter, dann wurde es immer enger und im Finale erstmals „gedreht“. Kleinmünchen stellt aber fußballerisch das beste Team, trainiert wird auch auch 3 x in der Woche, während bei BW Stadl-Paura die Mädels bei den Burschen mitkicken und Pettenbach 2 x übt, alle 2 Wochen gibt es dann ein gemeinsames Training. Wichtigst ist aber, dass die Mädels zum Spielen kommen“.

Wenn man die ausgetragenen Spiele heranzieht, wurde in Peuerbach das Rundspiel mit den meisten Mannschaften ausgetragen?

„In Pettenbach waren 8 Teams am Start, sonst 7, mit Ausnahme von Peuerbach, wo mit 10 Mannschaften der Rekord aufgestellt wurde. Dort waren auch vom Verein so ziemlich alle auf den Beinen, es herrschte eine hervorragende Stimmung, es war großartig“.

Wie groß war insgesamt das Zuschauerinteresse an den 5 Spielstätten?

„In Pettenbach hatten wir sogar noch Schnee, das dämpfte etwas, aber sonst war das Interesse sehr groß von Seiten der Eltern und der sonstigen Interessierten und was mich am meisten freut: die Anteilnahme nahm nicht ab, obwohl bei der Tour durch Oberösterreich schon einige Reisestrapazen auf die Begleiter der Spielerinnen zukamen. Auch die Vereine haben glänzend mitgearbeitet und die Spiele verliefen durchwegs sehr fair.

Könnten möglicherweise im Herbst Sponsoren „anbeißen“?

„Da besteht schon Hoffnung, denn vereinzelt waren wir schon erfolgreich, z.B. konnte ich in Pettenbach einen Sponsor für den Video-Beitrag gewinnen, in Haidershofen hat die Raiffeisenbank alle Preise gestiftet und alle Spielerinnen komplett verköstigt“.

Worüber wart Ihr am meisten positiv überrascht?

„Das neue Format ist überraschend positiv aufgenommen worden, hat mehr Resonanz erzeugt, als wir erhofften, wir hatten nur mit etwa 3-4 Rundspielen und je 4-5 Mannschaften gerechnet.

Vermeintlich schwächere Teams, die in den ersten Rundspielen nur mit Mühe mithalten konnten, haben sich enorm gesteigert, z.B. Ottensheim, Windischgarsten, sind in den letzten Turnieren schon ins große und kleine Finale aufgestiegen, das beweist, dass die Dichte größer wird. Die Spielpraxis kann eben durch nichts ersetzt werden, es wurde immer „runder“ und es machte den Mädels sichtlich Spaß, zu kicken. Mir und uns hat auch das feedback der Eltern große Freude bereitet, weil wir sahen, es größtenteils richtig gemacht zu haben“.

Landeten nach toller Leistung und einem 2:0 im kleinen Finale gegen den SV  Windsichgarsten als Dritter am Podium: die SV Hellmonsödt "Youngster"(Foto: SVH)

Eure Wünsche, wenn es im Herbst weitergeht?

„Da gibt es kaum große zusätzliche Anliegen, in sportlicher Hinsicht, weil wir mit dem eingeschlagenen Weg voll zufrieden sind“.

Wie würdest Du das Spiel-Niveau einschätzen?

„Eindeutig höher als erwartet, es waren schon Spielzüge zu sehen, die man in dieser Altersklasse eigentlich noch nicht erwarten kann.“

Wie bist Du mit dem Ablauf der MHL zufrieden?

„Der Girls-Cup hat mich doch mehr beansprucht, deshalb war ich in der 8. Saison weniger engagiert,. aber wir konnten mit 1 Ausnahme alle Spiele durchbringen und die Resonanz ist gut.

Zur Meisterschaft der Frauenklasse Süd/West: entwickelt sich das junge Team von Pettenbach wunschgemäß?

„Wir sind allesamt restlos zufrieden, das Team hat sich seit dem vorigen Sommer von Spiel zu Spiel gesteigert, was wir uns vorgenommen hatten, im Offensivbereich haben wir zwar „noch Luft nach oben, aber es lief mit dem 5. Platz mit 22 Punkten besser als erwartet“.

Ist ein Vergleich mit der Frauenklasse, als Ihr 2017/18 Meister wurdet, mit der aktuellen Situation überhaupt möglich?

„Nein, denn es gibt keine Gegner mehr, gegen die man „leichter“ zu Punkten kommt, jede Mannschaft, auch die „Nachzügler“, fordern Dich voll, das Niveau ist ausgeglichener geworden.

Sind Verstärkungen für Euch in Sicht?

„Wir nützen die Kooperation mit BW Stadl-Paura und werden von dort Mädchen aus dem gemischten Team bei uns einsetzen. Khrystyna Vakulko aus der Ukraine ist auch darunter, die für uns im Girls-Cup etliche Tore erzielt hat und auch in der Mädchenfußball-Liga bei der SMS Lambach sehr gut gespielt hat“.

Eure Vorbereitung für Juli?

„Gestern hatten wir Trainingsstart, am 17. Juli steigt das erste von 3 Testspielen, dann geht es mit einem 25-er Kader in das Trainingslager in der Steiermark. Darauf freu ich mich, mit diesem großen Potential arbeiten zu können“.

Zum Abschluss eine Frage quasi „außer Konkurrenz“: wie schneidet die ÖFB-Auswahl bei der EM ab?

„Ich denke, nicht ganz so gut wie beim „Sommermärchen“ 2017, aber sie sind sehr gut vorbereitet, sodass ich die Qualifikation nach der Gruppenphase nicht für unrealistisch halte, aber dann dürfte es extrem eng werden.“

Danke für das Gespräch und alles Gute für alle Deine weiteren Unternehmungen!

Helmut Pichler


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