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Frauenfußballzentrum für O.Ö. (FFZOÖ) wird mit neuer Marke „Akademie“ veredelt!

2015 wurde das FFZOÖ für O.Ö. gegründet und hat seither eine glänzende Bilanz aufzuweisen: von 47 Spielerinnen schafften 45 den Sprung in die 1. oder 2. Bundesliga, U19 und U 17-Teamberufungen folgten…Gestern wurde in Linz als „Nachfolgerin“ die Frauenfußball-Akademie (FFA) vorgestellt.

Ligaportal sprach mit dem erfolgreichen Leiter des FFZOÖ und Erfolgstrainer Gerald Reindl vom Bundesliga-Aufsteiger SPG Kleinmünchen/BW Linz über den neuerlichen Sprung auf ein höheres Level:

 

Gerry, die letzte Saison 2021/22 hat sicher auch für Dich eine herausragende Bedeutung?

„Ja, wenn man sich diese Erfolge verdeutlicht: „Von 21 Spielerinnen im FFZOÖ wurden in der abgelaufenen Saison 20 mit ihren Teams Meister, die 21. Schülerin hat ebenso das Saisonziel erreicht, nämlich den Klassenerhalt mit Wacker Innsbruck. Dazu kommt der Staatsmeistertitel von Viktoria Birglechner mit St. Pölten, ihr „Double“ mit den Seriensiegerinnen, 4 Cupsiege, 8 Einberufungen in ein U17- und 4 Nominierungen für eine U19- Nationalauswahl. Eine solche Ausbeute freut das gesamte Betreuerteam natürlich auch enorm.“

Sie zeugt aber auch von hoher Qualität der Ausbildung und rechtfertigt die neue Bezeichnung „Frauenfußball-Akademie (FFA) “?

„In der Spielgemeinschaft Union Kleinmünchen/BW Linz wurde der Wunsch danach laut und ist für uns nur noch ein weiterer Ansporn. Jetzt folgt eben ein neuer sportlicher und organisatorischer Meilenstein“.

Welche organisatorischen Änderungen gibt es zusätzlich?

„Es wurde auch ein eigener, gleichnamiger Verein: Frauen-Fußball-Akademie OÖ gegründet, dessen Träger Union Kleinmünchen und FC Blau-Weiß Linz sind. Das Land O.Ö. und der OÖFV stocken ihre finanzielle Unterstützung deutlich auf, Obfrau des Vereines ist Stephanie Höller, MA vom FC Blau-Weiß Linz, Vorstand und Obfrau-Stellvertreterin ist Christine Holzmüller von Union Kleinmünchen“.

Könnte sich auch ein anderer Sportverein beteiligen?

„Ja, gegen Leistung des Mitgliedsbeitrages steht die FFA auch anderen Vereinen für die Teilnahme offen und natürlich allen Mädchen“.

Wie werden sich Eure Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb beteiligen?

„Die SPG Kleinmünchen/BW Linz A gehört nach dem Aufstieg der Planet Pure- Frauenbundesliga an, das Team der FFA wird in der ÖFB-Future-League an Spieltagen der Bundesligamannschaft vorher/nachher spielen, Union Kleinmünchen selbst wird in der Frauenklasse OÖ spielen, dazu werden Mädchen in den Altersklassen U-15, U-13 und U-10 antreten“.

Zurück zur FFA, erfährt sie eine Erweiterung?

„Zudem wird die FFA im Talente Zentrum Oberösterreich (TZ), im BORG für Leistungssport, eine noch bedeutendere Rolle einnehmen, die Schulplätze werden von 6 auf 12 Plätze pro Jahr verdoppelt, damit auch mit dem TZ-Betreuungsangebot wie z.B. sportmedizinischen Untersuchungen, Ernährungsberatung, Sportpsychologie oder sportmotorischen Testungen versehen. Ebenso wird die Zahl der Internatsplätze erhöht und auch dort, wie alle anderen Leistungssportschüler/innen im Internat, ebenfalls entsprechend unterstützt. Auch der FC Blau-Weiß Linz und Union Kleinmünchen investieren natürlich in die FFA und somit wird eine nachhaltige, qualitativ hochwertige, Betreuung sichergestellt“.

Wie steht es um die Kapazitäten in der FFA?

„25 Mädchen – von der ersten bis zur fünften Klasse Oberstufe – werden aktuell in der Frauen-Fußball-Akademie Oberösterreichs betreut: 24 davon spielen für SPG Union Kleinmünchen/Blau-Weiß Linz, eine Spielerin für St. Pölten. Im neuen Schuljahr werden 11 Spielerinnen neu in das Talente Zentrum OÖ einsteigen, acht von der Frauen-Fußball-Akademie, drei vom LASK.

Trainiert wird mit der FFA beim Vormittagstraining im Linzer Sportpark Pichling sowie beim Nachmittagstraining auf der Anlage der Union Kleinmünchen“.

Siehst Du eine gewisse „Streuwirkung“ der oberösterreichischen Talenteschmiede?

„Der Start der Frauen-Fußball-Akademie und ihre Erweiterung führt mittelfristig zu einer Weiterentwicklung des gesamten Frauenfußballs in Oberösterreich. Denn: Abgängerinnen spielen dann mit einer ausgezeichneten Ausbildung in den unterschiedlichen Teams und Klassen, steigern die Qualität und sind Vorbilder. Das wird einen großen Qualitätsschub mit sich bringen, unsere Vision muss es sein, dass es 2030 in Österreich eine Profiliga auch im Frauenfußball gibt.“

„Mastermind“ Stefan Reiter, Geschäftsführer von Blau Weiß Linz, der maßgeblich an diesem Vorzeigeprojekt beteiligt ist: „Das Frauen-Team SPG Union Kleinmünchen/Blau-Weiß Linz wird auch im neuen Donauparkstadion spielen. Die Mädchen der FFA sollen so auch immer die Perspektive haben, Bundesliga spielen zu können. Wir haben darüber hinaus aber ganz klar auch das nächste Ziel: möglichst viele Mädchen aus Oberösterreich im Nationalteam zu haben, sowohl in den Nachwuchsnationalmannschaften als auch im A-Team“.

Helmut Pichler


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